Neuer Job

Joschka Fischer wird Berater im Einzelhandel

06. September 2010 14:26

Ehemaliger deutscher Außenminister berät auch heimische OMV und RWE wegen Nabucco

Mainz - Joschka Fischer weitet seine Beratertätigkeit auf den Einzelhandel aus. Neben der österreichischen OMV, dem deutschen Energiekonzern RWE und dem Autobauer BMW unterstützt der frühere deutsche Grünen-Politiker und Ex-Außenminister künftig die Kölner Lebensmittelgruppe Rewe, die in Österreich u. a. mit Billa vertreten ist. Zu Fischers Aufgaben gehören die Umwelt- und Sozialverträglichkeit, wie Konzernchef Alain Caparros sagte.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Joschka Fischer als Berater für die nachhaltige, zukunftssichere Aufstellung unseres Unternehmens gewonnen haben", sagte Caparros. Als ausgewiesener Experte für weltweite Nachhaltigkeitstrends genieße der Ex-Politiker einen ausgezeichneten internationalen Ruf. Neben der strategischen Beratung solle Fischer das Unternehmen auch dabei unterstützen, Nachhaltigkeitstrends zu benennen und für das eigene Geschäftsmodell zu bewerten.

Fischer hatte im vergangenen Jahr einen Vertrag mit der heimischen OMV und dem deutschen Energieversorgern RWE als politischer Berater für den geplanten Bau der 3.300 Kilometer langen Nabucco-Pipeline, die Erdgas vom Kaspischen Meer über die Türkei nach Europa transportieren soll, abgeschlossen. Im selben Jahr wurde Fischer Berater des Autokonzerns BMW. Seit Oktober unterstützt er zudem die Siemens AG in außenpolitischen und unternehmensstrategischen Fragen. (APA/dapd)

Horst Holzinger
11.09.2010 23:15
Fischer und Schröder und ihr ganzes Kabinett: Bereichert euch!

Das ist das Motto des ehemaligen Schröder-Fischer-Kabinetts, nachdem sie den Sozialstaat geschleift haben, versorgt die Industrie sie mit guten Posten.

Das Signal ist klar: Vertretet unsere Interessen und wir sorgen dafür, dass ihr es nicht bereut.

In Italien waren für solche Dinge immer Geldkoffer vorgesehen.
So billig ist unsere Bande nicht. Wäre auch viel zu gefährlich.
Die wollen ihr Geld geniessen, verjubeln. Deshalb müssen sie es ganz legal versteuern.
Ist natürlich teurer für die Firmen als in Italien.

Wiesengrund
07.09.2010 18:58

Wenn ich dessen Namen höre, denke ich immer an jene zahllosen TV-Auftritte, wo er mit angestrengter Wichtikusmiene, die Denkerstirn in Sorgenfalten, den Weltstaatsmann zu geben versuchte.

Hoffentlich überlässt er die PR-Auftritte seinen Knallchargen und heiratet endlich Claudia Roth. Denn es gibt ja Gesichter, die man nicht einmal in der Glotze mehr besichtigen möchte. Geschweige denn reden hören.

Zophopas
06.09.2010 23:22
würde mich interssieren,

was die Unterschiede sind, wenn man einen Erdölkonzern und einen riesigen Lebensmittelkonzern in Sachen Nachhaltigkeit berät. "Versuchen Sie, möglichst keine Ölpest zu verursachen bzw. kommuniziernen Sie es nicht" und "Schauen Sie, dass die Tomaten die aus Italien oder von weiß Gott woher importiert werden auf Ihrer Plastikverpackung das Ja!Natürlich Logo haben!" oder wie?

Toto Kravaný
07.09.2010 11:35

omg, dieses Post ist nicht ironisch gemeint, oder?

Killer Bunny
06.09.2010 15:35

Der deutsche Ich-machs-fürs-Geld-Gusi.

Plasmaball
06.09.2010 15:24
Muaahahahaha!

Die Nabucco platzt! Es gibt außer Iran im Moment keine Lieferanten für die 30 Mrd Kubic der Nabucco :)

Aserbaidschan will erst ab 2017 anfangen die nötigen Gasfelder zu erschließen. Turkmenistan liefert alles an Iran, China und Russland. Der Irak wird die nächsten 5-10 Jahre in der Richtung nichts auf die Beine bekommen ( wobei, der Irak hat den Iran um Hilfe beim erschließen und fördern von Gasfeldern gebeten - könnt also in 5 Jahren was werden). Und Georgien - haha - Georgien muss erst mal die Erschließungsrechte im Kaspischen Meer durchbringen ;)

Und weil das nix wird mit Nabucco baut Fischer schon mal vor ;)

cremeflöte
08.09.2010 15:15
nabucco klappt!

Die Finanzierung ist gesichert und die Europäer sind fest entschlossen, das russische Gasmonopol zu brechen. Man wird alles tun, um Nabucco zum Laufen zu bringen.

Putin und Gazprom haben zwar einen Informationskrieg um Nabucco angezettelt, aber den werden sie verlieren.

siehe auch Bericht des ORF:
http://oe1.orf.at/artikel/257471

Plasmaball
08.09.2010 16:37
Naja, der ORF

Schaust du hier:

http://www.sueddeutsche.de/politik/e... er-1.13820

Und es ist ja noch nicht mal die Bauentscheidung getroffen

http://www.verivox.de/nachricht... 50270.aspx

Hier ne ungefähre Lagebeschreibung, deutet aber die Probleme an.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/inte... 3/index.do

Die EU ist selbst schuld wenn sie sich von den Russen abkochen lässt weil sie den Iran auf verlangen der VSA boykottiert. Wer werden uns den Arsch abfrieren wegen der Amihörigkeit unserer Politiker!

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