Ein Livespiel pro Runde und anschließendes Magazin im Free-TV - Ein Freitag-Spiel im Internet auf www.laola1.tv
Wien - Die neue Saison der Erste Bank Eishockey Liga bringt vor allem für die TV-Zuschauer viel Neues. Die Medienrechte wurden im Frühjahr an die Sportrechte- und Marketing-Agentur "The Sportsman Media Group" vergeben, die sich Servus-TV als Partner holte. Das Salzburger Medienunternehmen des Red-Bull-Konzerns löste nach zehn Jahren Sky als Eishockey-Sender ab. Damit findet die EBEL erstmals umfassend im frei empfangbaren Fernsehen statt. Zudem gibt es auf www.laola1.tv jeweils am Freitag ein Livespiel plus Highlights aller Spiele im Internet zu sehen.
ServusTV startet am Freitag mit dem Schlager Linz - Salzburg und macht danach den Sonntag zur "Hockey Night". Das 18.00-Uhr-Spiel (am 12. September den Klassiker Vienna Capitals - KAC) wird live übertragen, ab 22.00 erfolgt in einem Magazin die Nachbetrachtung der Partien von Freitag und Sonntag. Dafür steht auch ein neues 3D-Analysetool zur Verfügung. Dienstag-Spiele sind in der laufenden Saison nicht vorgesehen.
15 Kameras im Einsatz
ServusTV überträgt vom Grunddurchgang mindestens 42 Spiele live sowie intensiv vom Play-off, alles in HD. Um die "volle Dynamik" des Sports zu zeigen, wie Martin Blank, General Manager von ServusTV meinte, wird jeweils mit 15 Kameras übertragen. "Der Fußball-Standard in der Champions League ist zwölf", so Blank. Je eine Kamera gibt es auch in den beiden Mannschaftskabinen, allerdings ohne Ton und mit einem Gentlemen's Agreement, dass in kritischen Situationen kein Bild zu sehen sein wird. Von jedem Spiel wird ein dreiminütiges Video produziert, dass anderen Medien zur Verfügung steht und auch auf der Liga-Homepage (www.erstebankliga.at.) zu sehen sein wird.
Das neue Tonkonzept sieht vor, dass künftig ein Spieler mit einem Mikrofon verkabelt wird und die Zuseher dadurch intensiver das Geschehen erleben. In den Hallen werden ebenfalls 15 bis 20 Mikros eingebaut.
Kommentator ist unter anderem Erich Weiss, als Experten wurden Gary Venner und der ehemalige Teamtorhüter Claus Dalpiaz verpflichtet.
Weitere wichtige Änderungen: - Die Spielzeit je Drittel wird wie auch in der NHL von 20 Minuten heruntergezählt und nicht mehr wie bisher von 0 weggezählt. - Die Wechselzone wird von 3 m auf 1,5 m reduziert, was eine Verschärfung in Bezug auf Wechselfehler bedeutet. - Die Bemessungsgrundlage für Tor oder nicht Tor wegen Hohen Stocks ist künftig die Querstange des Tores. Es gilt die Höhe des Pucks beim Berühren des Stocks. - Die kleine Bankstrafe muss von einem Spieler verbüßt werden, der zum Zeitpunkt des Regelverstoßes auf dem Eis war. - Ein Penalty muss vom gefoulten Spieler selbst ausgeführt werden. Falls dieser verletzt ist, von einem Spieler, der zu diesem Zeitpunkt am Eis war. (APA)