Google Wave: Zweites Leben als Open Source

06. September 2010 13:20
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    grafik: google

Softwarehersteller gibt weite Teile seines ambitionierten Projekts frei

Auch wenn Google Wave nie jene Popularität erreichen konnte, die man sich für das als E-Mail-Nachfolger präsentierte Service erhofft hatte, so sorgte die vor kurzem erfolgte Ankündigung des endgültigen "Aus" bei den eingeschworenen NutzerInnen doch für einige Aufregung. Schnell kam die Forderung, dass Google sein Service freigeben sollte,  ein Begehren, dem das Unternehmen nun tatsächlich - teilweise - nachkommt.

Box

So soll unter dem Namen "Wave in a Box" eine voll funktionstüchtige Wave-Implementation freigegeben werden - bestehend aus Server und Client-Teilen. Auch wenn der Funktionsumfang dabei nicht ganz dem bisherigen Google Wave entspreche, könnten Interessierte doch entsprechende Waves auf ihrer eigenen Hardware laufen lassen. Zudem soll es möglich sein, die eigenen Daten von wave.google.com zu übernehmen, so dass diese nicht verloren gehen, wenn Google seine eigene Implementation des Services deaktiviert

Hintergrund

Zu Wave in a Box soll unter anderem ein eigener Web-Client gehören, auch den Support für Gadgets und Robots will man hier weiterführen. Zudem soll es einfach sein Daten zwischen auf verschiedenen Servern gehosteten Waves auszutauschen. Schon bislang hatte Google rund 200.000 Zeilen Code rund um das Wave-Projekt als Open Source freigebeben, diese waren vor allem als Basis für andere Implementationen des Kommunikationsprotokolls gedacht. (red, derStandard.at, 06.09.10)

m404
07.09.2010 09:00
schade

meiner meinung nach war google wave vielversprechend ... gerade in einem grossunternehmen stelle ich mir wave viel effektiver vor ... vielleicht werden es ja einige firmen mit wave in a box vormachen?

*.*
07.09.2010 14:38

gerade für unternehmen ist die box variante sowieso interessanter... wer will schon seine projektdaten auf fremdservern lagern?

na herrlich
06.09.2010 13:39

Implementation mag vll richtig sein, aber Implementierung klingt doch besser

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