Staatsoper: Erfolgreicher "Tag der offenen Tür"

05. September 2010 19:44

Dominique Meyer präsentierte sich als Direktor zum Anfassen

Wien - Die neue Direktion der Wiener Staatsoper, seit vergangenem Mittwoch offiziell im Amt, präsentierte sich am Samstag beim "Tages der offenen Tür" im Haus am Ring.

Direktor Dominique Meyer begrüßte die Besucher auf der Feststiege und freute sich über das "bunte Publikum". Das Bad in der Menge sagte dem neue Operndirektor gut zu: "Ich werde vom Wiener Publikum sehr herzlich empfangen."

Der ehemalige Chef der Pariser Oper verstehe sich auch als Direktor zum Anfassen: "Das ist selbstverständlich. Ich bin ja auch Hausherr und will daher Künstler und Publikum gleichermaßen empfangen."

Geschätzte 4.000 Menschen nutzten die Gelegenheit, das Opernhaus von einer anderen Seite kennenzulernen. Zu sehen gab es u.a. Requisiten, Kostümschätze und eine Ballett-Probe, den großen Abschluss bildete um eine Technikshow auf der Hauptbühne.

Der "Tag der offenen Tür" bildet den Auftakt zur Saison 2010/11: Generalmusikdirektior Franz Welser-Möst dirigierte am Sonntag Richard Wagners "Tannhäuser", am Montag folgt Puccinis "La Boheme". (APA)

Endre Koczo
09.09.2010 23:56
an GRIZABELLA

Heute heisst es :Elsaß ! aber der Geburtsort vonD.M.ist
Thann !! wurde urkundlich erstmals im Jahr 1290 erwähnt, Stadtrecht erhielt es 1360. Die Stadt war bis zum Dreißigjährigen Krieg Teil von Vorderösterreich.
Also er stammt aus dem "ehemaligen V.-Österreich."

grizabella
 
10.09.2010 15:34
Dominique Meyers Geburtsort

ist also Thann - da hätte ich mich vor dem Posting schlau machen sollen. Herzlichen Dank für die Korrektur !

Endre Koczo
07.09.2010 00:15
Es wird uns besser gehen am Ring !

Der aus dem ehemaligen Vorderösterreich stammende Meier ist ein sehr sympathischer Mensch,
sicher kein " Liliom in Giorgio Armani Fetzen" !
Sein Name wird allerdings blödewiese " Mejéér" ausgesprochen !
Vergogna !!!

grizabella
 
09.09.2010 12:33
Dominique Meyer

ist in der Tat sehr sympathisch, auch wenn er nicht aus dem "ehemaligen Vorderösterreich" stammt, sondern aus dem Elsaß/Alsace, das lange zum Deutschen Reich gehörte, bis sich´s der "Sonnenkönig" unter den Nagel riss.

romero69
06.09.2010 10:06
Danke!!! War ein toller Abend!!!

Leider um 19 Uhr kein frischgebackener Direktor mehr anwesend (oder ist er in der Menge untergegangen?!). Vielen Dank an die Mannschaft, waren alle sehr geduldig!!!

Kleine Anmerkung: toll wäre auch gewesen, wenn es für absolute Opern-Neulinge (wie mich, war gestern erst das 2. Mal dort, oder z.B. Kinder und Jugendliche, die nicht oft dort sind!) eine kurze Führung mit ein paar ganz basalen Infos gegäben hätte wie eine Oper überhaupt funktioniert. War aber auch sonst sehr interessant!

Lange Nacht der Kirschen
06.09.2010 15:15

Kleine Anmerkung: Ach wissen Sie, die Wiener Staatsoper wendet sich augenscheinlich nicht an Leute, die erfahren möchten, wie eine Oper überhaupt funktioniert (das ist jetzt nicht gegen Sie gerichtet, ich gehe auch nur selten in die Oper!). Wenn Sie mehr erfahren möchten, und das beinhaltet auch so allgemeine und banale Informationen, wie man z.B. rechtzeitig an Karten für die ständig ausverkaufte Kinderoper gelangt, dann müssen Sie neuerdings zumindest ein Abonnent sein, sonst werden Sie leider dumm sterben. Da sollten Sie sich als begeisterter „Opern-Neuling“ wirklich nicht zu viel erwarten.

Der „Tag der offenen Tür“ in der Wiener Staatsoper ist akzeptabel.

taufrisch
05.09.2010 22:34
Endlich einmal ein wirklich kompetenter, menschlich akzeptabler und sympathischer Operndirektor - ohne Macho-Gehabe, Tennislehrer-Charme und krankhafte Eitelkeit !

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.