1970: Jochen Rindt Show in Wien

Robert Newald, 5. September 2010, 19:19

5. September 1970, ein Samstag. Ich erinnere mich noch sehr genau an den Überbringer der Todesnachricht. Es war Heinz Conrads in seiner Samstagabendsendung, der Jochen Rindts Tod verkündete. Zehn Tage später entstand dieses unscharfe, verwackelte Amateurphoto von Jackie Stewart auf der Jochen Rindt Show in Wien. Ich fotografierte gerade erst ein paar Monate. Die Kamera eine Akarette, das Objektiv zu lichtschwach, der Film zu unempfindlich, Blitz hatte ich keinen. Meine erste Berührung mit der Pressefotografie ... Ein Poster von Jochen Rindt zierte damals mein Kinderzimmer, es war lange Zeit das einzige.

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10 Postings
Cape Code
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besser

sind die bilder nicht geworden heute - nur bunter

Lappe ohne Rentier
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Ich kann mich auch noch gut erinnern:

ich gab damals den ganzen Somer lang einem österreichischen Mitschüler Nachhilfe. Dann starb Jochen Rindt und der Kollege war dermaßen fertig, dass er am Montag darauf bei der Nachprüfung durchfiel. Armer Max (so hieß er...)!

Herzelichst
Ihr Lappe

Just N. Opinion
 
01
was ist der unterschied zwischen heinz conrads und jackie steward?

jackie stewart schreibt man mit hartem t.

Senna4ever
43
Was will der Bericht uns sagen?

Plaats van Samenkomst
01
Dass Newald halt als Amateurknipser jede Menge anderer Berufe verfehlt hat!

johann potakowskyj
 
02
Zeitzeuge

...
er spricht für viele Jugendlichen!

a k2
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na ja, wohl eher: junggebliebene :-)

johann potakowskyj
 
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natürlich damals Jugendliche

...

Lappe ohne Rentier
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Völig richtig!

Herzelichst
Ihr Lappe

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
20.9.2010, 08:32
der Jochen war DER lässige Typ, ein normal gebliebener Mensch mitten im jet-set,

völlig unerreichbar für unsereinen, dereiner sich mit der Schule, Pickeln und patschertem und deshalb vergeblichem Sehnen nach dem Weibe herumschlug (ich war 16 damals), im TV aber so nah, und er hat durch sein Deutsch oder besser seinen sehr österreichischen Dialekt unter all den Engländern, Italienern, Franzosen in diesem damals noch in höchstem Maße von Unheil und Tragik, aber eben auch Glanz umwitterten Business einen patriotischen, nein, besser heimatlichen, nein, noch besser, heimeligen Ankerpunkt dargestellt, der ein paar Jahre davor außerhalb jeder Denkmöglichkeit erschienen war.

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