Interview Felix Montecuccoli

"Eine Obergrenze ist reine Willkür"

Johanna Ruzicka, 05. September 2010 17:43
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    Foto: APA

    Will lieber Kürzungen bei der Familienbeihilfe als bei den Agrarförderungen: Felix Montecuccoli.

Großgrundbesitzer Felix Montecuccoli verteidigt die Agrarförderungen. Von einem Beschneiden besonders hoher Subventionen hält er nichts

STANDARD: Sie gehören mit 77.713,07 Euro Agrarförderung zu den großen Beziehern. Was sagen Sie zu der derzeitigen Diskussion?

Montecuccoli: Ich habe jeden Euro davon in meinem Betrieb durch Leistungen erarbeitet, das wird jedes Jahr durch mehrere Kontrollen bestätigt. Der Betrag stammt aus drei unterschiedlichen Bereichen. Zum Beispiel bei den Forstlichen Förderungen. Da bekam ich eine Kostenunterstützung für ganz bestimmte Aufforstungsmaßnahmen. Dafür, dass ich mehr Laubholzarten setze - das ist nämlich nicht so wirtschaftlich gegenüber anderen Holzarten. Und im Landwirtschaftsbereich bekam ich Direktzahlungen der EU wie jeder andere Betrieb auch. Und dann bekomme ich noch Leistungsprämien für Umweltmaßnahmen. Ich setze weniger Düngemittel ein, lege einen Teil der Fläche zugunsten der Landschaft und Biodiversität still, stabilisiere den Wasserhaushalt durch Zwischenfrüchte. Das alles kostet und wird durch Prämien bezahlt.

STANDARD: Aber der Konsument und Steuerzahler fragt sich mehr und mehr, ob Agrarförderungen in dem Ausmaß notwendig sind.

Montecuccoli: Absolut notwendig. Ich könnte zu den derzeitigen Preisen am Weltmarkt nicht produzieren. Das kann niemand in Europa. Nicht der kleine Bauer und nicht der große. Wir haben Gott sei Dank wesentlich höhere Sozial-, Qualitäts- und Umweltstandards.

STANDARD: Na, dann würden die Lebensmittel halt teurer ...

Montecuccoli: Nein, so einfach ist es nicht. Am offenen europäischen Markt würden Lebensmittel zu den selben Preisen vom Weltmarkt aus anderer Herkunft, mit anderen Verfahren produziert, mit anderen Qualitätsstandards angeboten. Europäische Landschaft würde veröden, mit Wald zuwachsen, oder nur mehr ganz wenige, wirtschaftlich interessante Kulturen produzieren. Und vor allem wären nur mehr sehr wenige Bauern an so einer Art Landwirtschaft interessiert.

STANDARD: Käme dann ein abgeschotteter EU-Landwirtschaftsmarkt nicht billiger?

Montecuccoli: Aber das hatten wir doch bereits, das war das alte System mit streng regulierten Einfuhren und sehr teurem, gestütztem Export. Die Lebensmittelpreise waren jedoch deutlich höher, und die Österreicher gaben 1970 rund ein Drittel der Einkommen dafür aus, heute sind es nur 13 Prozent.

STANDARD: Naja. Das hängt in einem hohen Maß mit den gestiegenen Einkommen zusammen.

Montecuccoli: Die Bauerneinkommen sind in der Zeit gesunken.

STANDARD: Trotzdem: Bei jedem Vorschlag, wo Agrarförderungen gekürzt werden könnten, heulen die Betroffenen auf. Ziemlich sicher ist, dass stärkere Obergrenzen kommen. Das träfe Sie.

Montecuccoli: Ja, es gibt Vorschläge dazu. Es gibt bereits Kürzungen für Betriebe über 100 Hektar, also auch für mich. Diese Kürzungen werden mit Kosteneinsparungen begründet und sind auch nachvollziehbar. Eine Obergrenze ist sachlich nicht begründbar, sondern reine Willkür.

STANDARD: Pardon: Die Landwirte profitieren auf so vielen Ebenen: Bei der Agrardieselbefreiung etwa, oder bei den niedrigen Einheitswerten.

Montecuccoli: Das ist nichts Besonderes. Mineralölsteuerbefreiung für Treibstoff, der nicht auf öffentlichen Straßen verfahren wird, gibt es in vielen Wirtschaftsbranchen. Zum Beispiel muss auch die OMV für ihren Treibstoff, mit denen sie die Motoren bei Bohranlagen betreibt, keine Steuern zahlen. Und die land- und forstwirtschaftlichen Einheitswerte sind ein Bemessungswert für die wirtschaftliche Ertragskraft. Die Voest zahlt ja auch keine Steuer auf den Wert ihrer Walzwerke, sondern sie zahlt Steuer auf den Gewinn, den sie mit den Anlagen erwirtschaftet. Wir Bauern leben von der Ertragskraft des Bodens und nicht vom Marktwert.

STANDARD: Es gibt aber so viele pauschalierte Bauern, die nicht einmal eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen müssen.

Montecuccoli: Weil eben diese Bauern nur sehr geringe Einkommen aus ihren Betrieben erwirtschaften. Das findet man auch beim Gewerbe. Wer gewisse Umsatzgrenzen nicht überschreitet, muss keine volle Buchhaltung führen. Ich selbst bilanziere in meinem Betrieb selbstverständlich auf Basis einer doppelten Buchhaltung.

STANDARD: ... wobei auf Agrarförderungen nicht einmal Steuern gezahlt werden.

Montecuccoli: Das stimmt so nicht. Diese Zahlungen sind betriebliche Einnahmen, denen Kosten gegenüberstehen, den Betriebsgewinn versteuere ich selbstverständlich - und ich bin im höchsten Steuersatz.

Standard: Ihre Branche hat für alles gute Argumente. Wo soll bei den Förderungen gespart werden?

Montecuccoli: Ich persönlich werde als Unternehmer, Steuerzahler und Staatsbürger alles mittragen, was zur Budgetsanierung verlangt wird, Steuer-, Gebührenerhöhungen, Kürzungen bei der Familienbeihilfe, Studiengelder etc. Aber ich weigere mich, als Landwirt noch einen Extrabeitrag zu leisten! Wenn bei der Landwirtschaft gespart werden soll, müssen auch die Anforderungen reduziert werden. Gleiche Leistung für weniger Geld ist nicht möglich. (Johanna Ruzicka, DER STANDARD, Printausgabe, 6.9.2010)

FELIX MONTECUCCOLI betreibt in Mitterau, in der Nähe von St. Pölten, einen 190 Hektar großen Bauernhof. Der studierte Forstwirt vertritt als Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreichs rund 700 der größten heimischen Bauern- und Forstbetriebe.

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der letzte leser
07.09.2010 19:03
Dieser Herr ist ein lebendig gewordenes Klischee!

Von solchen Aussagen hätte Ich nicht einmal zu träumen gewagt.

Ich mühe mich um mein Geld, bin als Zivildiener von meinem Rechtsträger und dem BMI um 1000€ betrogen worden, zahle brav alle Abgaben während dieser Herr, der sich wohl noch in der Zeit des Feudalismus wähnt ohne zu arbeiten 77 000€ pro Jahr bekommt?

So ein nahezu bedingungsloses Grundeinkommen will Ich auch.

Vergib ihnen
07.09.2010 16:58
der mythos von der neiddebatte

Es gibt keine Neiddebatte. Denn unter jenen, die zur Ethik der Solidarität und des Teilens aufrufen, sind seit jeher große Menschen, die den zerstörerischen Flächenbrand der Habgier beobachten. Und wenn es Neider gibt, dann dort, wo jedes Mittel heilig ist, wenn es den Zweck verfolgt, nicht teilen zu müssen, das Nehmen zu rechtfertigen.

Vergib ihnen
07.09.2010 16:21
ich strapazier wieder mal den "Westen"

warum in dieser grausigen westlichen welt der neuzeit muss man uns immer glaubhaft machen wollen, dass der mensch einfach per se nichts gutes und richtiges tun will, es sei denn für mehr geld. Hat der Monteirgendwas jetzt mehr Laubholzarten gesetzt - ja - weils gut und richtig ist. hat er aufgeforstet auf seinem großgrund - ja - weils gut und richtig ist. Hat er weniger Düngemittel eingesetzt? ja - weils gut und richtig ist. Und warum muss man menschen für das richtige hochsubventionieren. Muss ein Arzt mehr kriegen, wenn er das richtige Bein abnimmt? Ein Lehrer mehr kriegen, wenn er gut unterrichtet? Uns ständig einzuhämmern, dass wir nur das richtige tun für uns und die welt und die nachkommen, wenn wir extrakohle kriegen, wie pervers.

ger65
07.09.2010 08:43
eine frage bleibt dann noch...

...nämlich die, warum gerade die landwirtschaft? wäre das gewerbe der hammerschmide, der pecher, der wagner und der hufschmide, der kesselflicker oder der messerschleifer nicht auch schützenswert gewesen? warum gibt es nur mehr so wenige holzfäller und wurden von wenigen prozessoren ersetzt- hätten wir diese nicht auch mit ihren zugsägen subventionieren sollen?
ganz im dienste der touristik wäre es doch genial, wenn wir uns den methoden des 18. und 19. jahrhunderts verpflichten würden und alles mit üppigen förderungen aufrecht erhielten. wenn das als zu rückständig abgetan wird, dann ist es zeit, auch über die förderpraxis in der land-und forstwirtschaft nach zu denken.
wollen wir aber nicht, denn unser ständestaat schützt uns davor!

ger65
07.09.2010 08:36
landschftspflege als falsches argument

landwirtschaft produzierte und produziert biologisch toe böden zu 1/§ der flächen und hat es geschafft, natürliche lebensräume für pflanzen und tiere dem profit zu opfern. wenn also davon einige flächen wegen unwirtschaftlichkeit der natur zurückgegeben werden, dann ist das kein ökologischer und auch kein touristischer schaden.
forstwirtschaft schafft durch intensive jagdliche bewirtschaftung und falsche (zwar nachhaltige) nutzung auch keinen ökologischen und förderwürdigen mehrwert (ausser im schutzwald).
es gibt genug gebiete auf diesem planeten, die uns zeigen könnten, dass eine nutzungsfreie region um vieles schöner ist, als agrarisch vergewaltigte landstriche. problemregionen könnten dabei um vieles effizienter gestützt werden.

ger65
07.09.2010 08:29
förderkürzungen werden mit smarten interviews mit begünstigten nicht gelöst!

die övp hat 17 nationalräte mit hintergrund in der landwirtschaft im parlament sitzen.
die lobby der agrar-und forstwirtschaft ist übermächtig und ein teil davon ist auch montecuccoli.
es geht dabei um machtabsicherung und erhalt der pfründe und der stärkere wird gewinnen. genügend "black boxes" gilt es zu verteidigen und die zu öffen, schaffen ein paar leichtgewichte der politik so schnell nicht - zumindest nicht im ständestaat der landwirtschaft.
montecuccoli wird natürlich seine gesetzlich gedeckten einnahmen schützen, die frage bleibt, ob sich sein gutes einkommen der staat leisten möchte.
der landschaftspflegeschmäh ist dabei aber ein totaler blödsinn, dem die allgemeinheit auf den leim geht! fortsetzung folgt...

anton anton
06.09.2010 21:36
die spö hat ganze arbeit geleistet

die NEIDDEBATTE der roten gegen die bauern is voll im gange

ger65
07.09.2010 08:51
das ist keine neiddebatte, sondern vielmehr eine...

...gesellschaftliche debatte, wie mit den resourcen der staatseinnahmen angesichts der unfinanzierbarkeit der aktuellen ausgaben umgegangen werden muss.
wenn sie natürlich ein landwirtschaftskämmerer sind, dann mutet natürlich jede diskussion als attacke an!
es wird ja auch über die gelder in den sozialversicherungen, pensionstöpfen oder bei der öbb debattiert und das alles ist nicht gleich eine neiddebatte!
zu viele fakten sprechen dafür, dass die agrarsubvention zu hoch ist und dazu noch falsch verteilt ist. wer da von neid spricht, outet sich zwangsweise als ein nutzer dieses systems!
haben sie aber keine sorge, bis ihre lobby das sozial verträgliche maß in der gesellschaft hat, dauert es onehin noch einige zeit...

Vergib ihnen
07.09.2010 16:53
die angebliche neiddebatte

Es gibt keine Neiddebatte. Denn unter jenen, die zur Ethik der Solidarität und des Teilens aufrufen, sind seit jeher große Menschen, die den zerstörerischen Flächenbrand der Habgier beobachten. Und wenn es Neider gibt, dann dort, wo jedes Mittel heilig ist, wenn es den Zweck verfolgt, nicht teilen zu müssen.

Ing. Rambo Einfältig
06.09.2010 21:56
Das ist Empörung ob dieser schwarzen Dreistigkeit!

NÖ: Ing. Hermann Schultes:
NR-Abg. der ÖVP, Präsident der LWK NÖ, Obmann des NÖ Bauernbundes, Vorstand der Genossenschaft Raiffeisen Holding und der Genossenschaft Raiffeisen Revisionsverband. 2001-2005 Präsident der Österreichischen Rübenbauern
Subventions/Jahr: € 42.589.76
Achten auf seine Ämtervielfalt!

OÖ: Hannes Herndl, Ökonomierat
Präsident des OÖ (christlichen) ÖVP Bauernbundes
Bewirtschaftung: 37 ha-Biohof/Kühe und Rinder
Die jährlichen EU-Subventionen des ÖVP-Bauernbund-Präsidenten betragen:
€ 21.393,18.

Burgenland: Fa. DI Robert Berlakovich GesnbR-Familienangehörige des Herrn Ministers:

Euro: 142 775,82

In Worten: Einhundertzweiundvierzigtausend!

also dann ...
07.09.2010 00:48
unglaublich : haben sie nähere details zur förderung von berlakovich ?

wofür ?
flächenstil-legung z.b. - oder prreisstützungen ?
wieviel ha ?

die nebenerwerbsbauern... dürften am meisten kassieren - oder ?

danke.

Ing. Rambo Einfältig
07.09.2010 11:37
Habe Ihre Frage erst jetzt gesehen

Quelle: Schwarzbuch Landwirtschaft von Hans Weiss
Seite 56

In Kurzform zu Berlakovich

Empfänger der Subvention: DI Robert Berlakovich GesbR. Es handelt sich bei diesem Betrieb unter der Rechtsform Gesellschaft nach bürgerlichem Recht um Familienangehörige des Ministers.
Der Minister zu der Veröffentlichung: Er erhält ja nicht als Minister diese Subvention. Vor seiner Ministertätigkeit sagte er als Landesrat: "Wo endet das? Heute der Bauer, morgen der Rentner, die Kranken, die Bezieher v. Wohnbauförderungen? Ein gläserner Mensch, den wir nicht wollen!"

Neffe Pröll dagegen: "Ein Transferkonto muss her! Alle staatlichen Beihilfen pro Haushalt müssen zusammengeführt und veröffentlicht werden. Das bringt mehr Leistungsbewusstsein."

Ing. Rambo Einfältig
06.09.2010 19:28
ÖVP-Bauernbund-Pröllanien (NÖ)-Hardcore

Ing. Hermann Schultes:

NR-Abg. der ÖVP, Präsident der LWK NÖ, Obmann des NÖ Bauernbundes, Vorstand der Genossenschaft Raiffeisen Holding und der Genossenschaft Raiffeisen Revisionsverband. 2001-2005 Präsident der Österreichischen Rübenbauern

Grund: 80 ha

Betrieb: Veronika und Ing. Hermann Schultes in Zwerndorf; GesbR-Gewinn/Verlust wird je nach Opportunität aufgeteilt

Subventions/Jahr: € 42.589.76

Da weiß man, warum eine Grundsicherung einfach budgetmäßig nicht drin ist!

Wie sagte schon einst Andreas Khol?

Wer die Sozialtöpfe missbraucht handelt unchristlich!

Herr Schultes, zählen Sie ihre Gagen zusammen.
Sind die mehr als 42 Tausend € noch christlich?

Quelle: Weiss-Schwarzbuch LW und Internet

Weltbeobachterin.blog.de
06.09.2010 20:40
und wissens auch

was Schultes und seine Frau bzw. noch irgendwelche seiner Familie genau für bewirtschaftung betreiben?

der Grund ist keine Kapitalanlage, sondern ein Produktionsfaktor und auch Schultes und seine Familie haben das Recht zu arbeiten und dafür die entsprechenden Förderungen zu bekommen.

Ing. Rambo Einfältig
06.09.2010 20:47
Auch jeder Gewerbetreibende hat das Recht

zu arbeiten. Wenns aber am Absatz oder sonstwo nicht zu klappen will, bekommt er sein Produkt auch nicht gestützt.
Und die faulen Arbeitnehmer erst!
Wenns bei denen nicht klappt kriegen die nur Arbeitslosengeld, wenns länger nicht klappt wirds ganz eng.
Aber die versaufen dann ja die Mindestsicherung!

Zählen sie die Amterl des Herrn Schultes zusammen, die ja wahrscheinlich nicht ehrenamtlich ausgeübt werden und urteilen sie selbst über die Subventionshöhe.
Ersetzen sie meinetwegen den schwarzen Schultes durch den Magna-Europe Chef Wolf. Oder den Bauern Karl-Heinz Grasser.

Für wie blöd halten sie eigentlich die Bevölkerung?

also dann ...
06.09.2010 18:11
ja - da... hat ervöllig recht ! die obergrenze bei förderungen für (nebenerwerbs-)stifterln...

ist rein willkürlich :
- so wie die wirklich wahnsinnig hohe belastung mit den vermögensbezogenen steuern auch,
- genauso wie GRÜNE ampel = fahren
...und ROT - stehenbleiben bedeutet ?!?!

ganz abgesehen davon, dass es eine völlig
"IRR-ige spätrömische dekadenz" ... war,
den adel und die wunderschönen titel,
wie
baronesse von pimperl-hausen
graf von provisions-stadl
baron vom lügen-hügel
herzog zu mir_nix - dir_nix
prinzessin van den ...inzest-genen
prinz von hinter-dumpf-zollern
usw.
willkürlich einfach abzuschaffen !

welch ein frevel an der brut... der blau-bluter.

p.s.
und sarrazin hatte doch recht :
er konnte ein adels-gen...nachweisen, insofern die inzucht ... in der 3. generation bei 100 % liegt !

W.Hammerl
06.09.2010 17:14

Ja, ja, der Neid is a Hund!

natoll
06.09.2010 18:06

neid? nein.
ich bin nicht neidig auf privilegien die ich mir nie verdient hab, auch nicht auf zahlungen dritter. das sind almosen. bemitleidenswert wenn man es sonst nicht schafft auszukommen, das ist eigentlich alles.

Childerich von Bartenbruch
06.09.2010 17:49
spricht ein vertreter der partei, ...

... deren mitglieder das wort "sozialmissbrauch" geradezu auf den gaumen tätowiert haben, damit's ja in jedem satz vorkommt!

Ing. Rambo Einfältig
06.09.2010 17:23
Stimmt!

Der Neid unter den Bauern.
Und somit werden wir von den Schweinereien des ÖVP-Bundes viel mehr erfahren, als der NÖ-Diktatorenclique lieb sein kann.

Thun23
 
06.09.2010 16:58
Witzig wie versucht wird vom Thema abzulenken

Es geht nur darum:

Warum wird es 5 Kleinbauern mit zusammen 190 Ha nie gelingen zusammen soviel Subvention zu bekommen wie der Herr " Graf " und Konsorten.

Die Mehrheit der Bauern verschafft durch kuschen einer Minderheit unter ihnen diesen Idealzustand.

Meist aus Angst geschuert von den Funktionaeren - das, wenn die Subventionen angeruehrt wuerden verliere er auch noch seinen kleinen Anteil.

Das Wort waere aber: Umverteilung innerhalb der Bauernschaft - in dem Bewusztsein das momentan ja auch umverteilt wird - von unten nach oben.

Beamen bei Magnetstürmen
06.09.2010 17:06

Kannst du das auch irgendwie belegen oder glaubst du das nur?

uniwerbung.ade
06.09.2010 16:52
Zusammenfassung

Lasst das gemeine Volk doch bluten (Familienbeihilfe, Massensteuern, Studien- und andere Gebühren,...) - aber Finger weg von meinen Millionen!

Takeshi Kovacs
06.09.2010 16:51
warum fällt mir jetzt das ein?

http://www.youtube.com/watch?v=TSqkdcT25ss

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
06.09.2010 17:23
Gute Idee, aber mehr traditionell:

http://www.youtube.com/watch?v=r... re=related

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