ÖGB bekam bei Bawag unüblich hohe Zinsen

05. September 2010 18:46

"profil": Prüfbericht sieht "mögliche verdeckte Gewinnausschüttungen"

Wien - Eine Bilanzprüfung bei der Bawag ergibt für den ehemaligen Eigner ÖGB ein ungünstiges Bild. Gefunden wurden bei der ehemaligen Gewerkschaftsbank laut "profil"-Vorabmeldung zwei ÖGB-Konten, auf denen zum 31. Dezember 2003 insgesamt 54,6 Millionen Euro lagen. Beide Konten lauteten auf "Österreichische Gewerkschaftliche Solidarität Privatstiftung", hatten Bindungsfristen von sechs Monaten und waren jeweils mit marktunüblich hohen sieben Prozent verzinst.

Wie aus einem internen Bericht der Finanzverwaltung vom 28. Juni 2010 hervorgeht, soll der ÖGB bei seiner ehemaligen Gewerkschaftsbank über Jahre hinweg systematisch überdurchschnittlich hohe Konditionen auf Spareinlagen erhalten und gleichzeitig auffallend niedrige Zinsen für Kredite bezahlt haben. In dem Dossier ist wörtlich von "möglichen verdeckten Gewinnausschüttungen" zu Gunsten des Gewerkschaftsbundes die Rede.

ÖGB-Finanzreferent Clemens Schneider bestätigte gegenüber "profil", dass die Bawag dem ÖGB in der Vergangenheit Vorteile eingeräumt habe. Diese wären aber im Zuge des Verkaufs der Bank an den US-Fonds Cerberus 2007 bereinigt worden. Damals habe der ÖGB der Bank "mit einem Betrag von 20 bis 30 Millionen Euro" alle Vorteile aus attraktiven Zinsen, Kontoführungs- und Überweisungsgebühren sowie sonstige Spesen abgegolten. (APA)

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soso94
06.09.2010 13:46
ÖGB bekam bei Bawag unüblich hohe Zinsen

Warum nicht? ÖGB und Bawag waren eine verstrickte Gemeinschaft.
Ein Sauerei ist eher, wenn unsere Regierung danach diesen Zocker mit Steuergelder beisteht.
Gilt auch für dir Hypo!

das ist fix
12.09.2010 15:59

Warum nicht?
Weil ÖGB und Bawag den Staat Österreich betrogen haben. Gewinne der Bank hätten höher versteuert werden müssen, so hat sich der ÖGB halt günstig besteuerte Zinsen zahlen lassen.

Mork vom Ork
16.09.2010 23:54

Das ist kein Steuerthema, sondern eines der Kapitalerhaltung.

Thomas Kranz
 
06.09.2010 13:42
ÖGB bekam bei Bawag unüblich hohe Zinsen

Diesen unüblich hohen Zinsen der BAWAG, der Jahrzehnte an den ÖGB transferiert wurde, mussten an die SPÖ abgeführt worden sein. dabei handelt es sich um jene Summen die der SPÖ zugeflossen sein mussten, von denen Schicker 1998/99 meinte, dass die verdeckte Parteifinanzierung von mir nie nachgewiesen werden können. Mit gehangen mit gefangen, so bietet sich heute das verantwortliche Politszenario rund um die SPÖ Bundes- und Landesparteileitung ab, die über all die Jahre den gesamten Geldfluss mithilfe der Justiz, insbesondere in der Zeit BM Berger, unter besonders menschenverachtenden Methoden, mit dem Ziel doch noch die Wahlen gewinnen zu können, vertuschten. Daran beteiligt: StA,Sima, Schicker, Faymann und Häupl als "Backgroundofficer"

Zbgenev Dnjetroskyonewiz
06.09.2010 13:05

einfach hundsi fragen.

also dann ...
05.09.2010 16:37
wenn dem so war (kann ich mir gut vorstellen...) dann ist dies

eine verdeckte gewinnausschüttung, d.h.
betriebsprüfung des ÖGB/SPÖ
und nachversteuern !

Mork vom Ork
16.09.2010 23:58

Dividenden sind wie zu besteuern? <- Kest
Zinserträge sind wie zu besteuern? <- Kest

Also wie soll sich da eine höhere Steuerquote ausgehn?

Eher andersrum, bei der BAWAG müsste man nachversteuern, weil ja die Zinssätze nicht aufwandswirksam anerkannt werden dürften (sind ja verb. Einlagenrückgewähr)

P.S.: Ich lasse mich - ernst gemeint - gern eines besseren belehren, ich weiss es nur nicht..

Captain Smoker
05.09.2010 15:11
Ist ja nichts Neues.

Jahrzehntelang war die BAWAG der Selbstbedienungsladen der SPÖ und SPÖ nahen Organisationen.

das ist fix
05.09.2010 11:15

Und Herr Verzetnitsch wurde noch immer nicht eingesperrt. Jahrzehntelang haben Gewerkschaftsmitglieder hohe Beiträge bezahlt, was hat die ÖGB-Führung damit gemacht? In der Karibik versenkt!

RAGE
05.09.2010 12:02

für viele gewerkschaftsmitglieder ist es unverständlich warum der ögb die alleinige
haftung für die karibikverluste übernommen
hat und der miteigentümer blb so billig davon-
gekommen ist. so gesehen wundert es nicht das
(ex)politiker wie verzetnitsch noch frei herumlaufen.
mfg

Hubert Ungeist
05.09.2010 16:45
Weiter unter wird behaupten der ÖGB sei 100%tiger

Eigentümer gewesen und daher kein Miteigentümer geschödigt worden? WIe war das jetzt wirklich<<ß

mesche
05.09.2010 15:06
Gewerkschaftsmitglieder

sind an ihrer Mitgliedschaft selbst schuld. Nichtgewerkschaftsmitglieder können es sich oft nicht erklären, warum Menschen ihr sauer verdientes Geld monatlich dieser korruptionsanfälligen Bagage von Selbstbedienern nachwerfen.

. Diogenes
05.09.2010 10:04
Seltsam....

Die Angelegenheit wird vom Forum im Großen und Ganzen recht milde beurteilt. Kann es sein dass es
sich hierbei um einen Fall aus der roten Reichshälfte
handelt und der Durchschnittsposter das Standard
auf dem linken Auge etwas schwächer sieht?
Sauerei bleibt Sauerei, egal ob schwarz, rot, blau oder zartrosa. Da ist keiner auch nur um einen Deut
besser als der andere.

Karl Buschina
05.09.2010 06:59
Verstehe ich das richtig?

Der ÖGB legte bei der BAWAG z.B. € 10 Mill. zu 7 % ein, nahm dann einen Kredit von z.B. € 10 Mill. zu 5% auf, legte diese geborgten € 10 Mill. wieder zu 7 % ein und borgte sie sich dann zu wieder 5% aus usw...,.?
Und um den sich daraus ergebenden Abgang zu erklären wurde dann die Geschichte von den verspekulierten Karibik-Milliarden erfunden?

Eurobilltracker
02.12.2010 11:58

Dieses Szenario hätte aber in erster Linie zur Budgetsanierung beigertragen, nach KESt blieben nämlich nur mehr 5,25% Sparzinsen übrig, beim Kredit kommen dafür noch 0,8% Kreditvertragsgebühr dazu.

Yossarian
06.09.2010 13:01

Geld zu X % ausborgen und zu Y % anlegen ist nichts ungewöhnliches. Es kommt dabei aber immer auf die Laufzeiten drauf an.

pudelweiss
04.09.2010 21:29
na lustig --

da wird wohlo wieder eine tote Ente ausgegraben ?

BAWAG wer war den das ???

Ja früher da gab es das,

also man sollte doch aktuellere Theman abarbeiten

oder soll da den Roten eins verpasst werden, weil die doch an den neueren Wirtschaftskrimi-Themen keinen Anteil haben,
Hatten doch in der "toten Zeit" von 2000-2006 nix zum "Zugreifen", da waren die Blauen am Ruder

Purplevienna
05.09.2010 12:00

Na ja, tote Enten beginnen halt auch irgendwann einmal fürchterlich zu stinken, soferne man sie nicht irgendwo rechtzeitg entsorgt hat.
Hier wird man verleitet, den legendären Ausspruch "von zu trocken legenden, sauren Sümpfen" abermals zu zitieren, als es noch fähige und seriöse Bundespräsidenten in dieser Republik gab ........
Dieser Sumpf scheint jedoch nach wie vor waschelnaß zu sein, und weit und breit niemand in Sicht, der bereit ist, die Trockenlegung vorzunehmen!

das ist fix
05.09.2010 11:19
Bawag ist auch noch 2010 ein Thema

Medien buddeln gerne alte Sachen aus, obwohl man nicht vergessen darf, dass der Bawag-Skandal erst 2006 war - der ÖGB danach pleite war - und die Bawag jetzt wieder Unterstützung des Staates Österreich benötigt.

Nur weíl der SPÖ ein Thema unbequem ist, ist es noch keine "tote Ente".

. g.bac
05.09.2010 09:49
pudelweiss... rot?... oder doch schwarz?

vermutlich haben sie recht, was sollte es uns kümmern, ob unternehmer für verdeckte gewinnausschüttungen einkommensteuer leisten oder nicht. mal ehrlich, wenn der unternehmer nett oder gut ist, sollte man da schon das eine oder andere auge zudrücken...

pudelweiss
05.09.2010 18:25
wenn alle Firmen, die ...

in den letzten 10 Jahren versteckte Gewinnausschüttungen und nicht deklarierte Entnahmen aus Firmenvermögen ausgeführt haben Selbstanzeige erstatten, kann mit dem Geld das Haushaltsdefizit mehrfach gedeckt werden.

2. Es ist mir nicht wurscht, aber das scheint doch in Bereich großer Unternehmen durchaus Standard gzu sein,

"dass man alle Möglichkeiten nutzt"

RAGE
05.09.2010 11:23

verdeckte gewinnausschüttung ? auf dem papier
hat die bawag gewinne geschrieben (und dafür auch
steuern bezahlt), die es in wahrheit wegen der
karibikgeschäfte gar nicht gab. mfg

Neza
04.09.2010 18:17

wenn das verboten ist, dürfte es RAIFFEISEN schon langen nicht mehr geben

Captain Smoker
05.09.2010 15:09

Beweise?

das ist fix
05.09.2010 11:20

raiffeisen hat dem ögb sonderkonditionen gewährt?..... - mmmh, ich meine das stimmt nicht

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