Social Network

Apples Ping zieht Spammer an

05. September 2010 10:20
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    Foto: apple

    Ping zieht Spammer an

Expteren empfehlen dennoch Umstieg auf iTunes 10

Apples musikbezogenes soziales Netzwerk "Ping" ist erst wenige Tage alt und schon wird es zur Spielwiese für Spammer. Cyberkriminelle ködern Nutzer mit heimtückischen Tricks. Zwar handelt es sich laut Sophos derzeit noch großteils um harmlosen Spam bzw. Scam und nicht um aggressive Würmer. Security-Experten sind dennoch alarmiert.

"Wie bei allen sozialen Netzwerken wird auch dieses interessanter für Cyberkriminelle, je mehr Benutzer daran teilnehmen", erklärt Thorsten Urbanski vom deutschen Security-Spezialisten G Data. Soziale Netzwerke bieten für Spammer den Vorteil, dass sie besonders zielgruppenorientiert arbeiten können. "Man kann nach bestimmten Personengruppen suchen und diese dann wie beim Direktmarketing ansprechen", so Urbanski. Bei Ping ist etwa die Suche nach Fans bestimmter Künstler oder bestimmter Musikrichtungen denkbar.

Besucht ein Nutzer auf Ping die Seite eines Künstlers, so dauert es tatsächlich nicht lang, bis der User in den Kommentaren auf die ersten Einladungen zu dubiosen Umfragen stoßen. Mit Slogans wie "Free iPhone" versuchen die Spammer, Ping-User auf ihre Seiten zu locken. Zusätzlich erleichtert wird den Störenfrieden ihre Tätigkeit, weil Apple keine wirkungsvollen Schutzmaßnahmen bei der Anmeldung zum sozialen Netzwerk nutzt, heißt es vonseiten der Securityfirma Sophos.

iTunes 10 trotz Spam-Flut sicherer als Vorgänger

Müssten sich Nutzer vor der Anmeldung etwa durch ihre Kreditkartennummer identifizieren, so würde dies den Spammern ihre Arbeit erheblich erschweren, so Sophos. Freilich würde eine solche Maßnahme auch Nutzer aus dem sozialen Netzwerk ausschließen, die über keine Kreditkarte verfügen.

Obwohl das in iTunes 10 integrierte soziale Netzwerk ein Anziehungspunkt für Spammer zu sein scheint, empfiehlt das Security-Unternehmen dennoch den Umstieg auf die aktuelle Version. Zwar würden die Nutzer darin mit Spam konfrontiert, dafür sind 13 potenzielle Sicherheitsprobleme aus der Vorgängerversion behoben worden.

Malware-Brutstätten Soziale Netzwerke

Freilich befindet sich nicht nur das neu erschienene Social Network von Apple im Fadenkreuz von Spammern und Cyberkriminellen. Auch andere Netzwerke wie Facebook sind schon seit längerer Zeit Brutstätten für Malware und Spammer. Über soziale Netzwerke können Cyberkriminelle sehr viele Nutzer auf Spam- und Phishing-Seiten locken, wo nicht nur faule Versprechungen rund um Gratis iPods gemacht werden. Usern können dort auch wirklich Viren untergejubelt und persönliche Daten entwendet werden.

Als Schutz empfiehlt Sicherheitsexperte Urbanski, sich nie ohne aktuelle Antivirenlösung im Internet zu bewegen. Doch auch das alleine reicht nicht. "Man muss mit offenen Augen durchs Internet surfen", sagt er. "Wenn man auf eine neue Seite kommt, sollte man auch mal oben in die Adresszeile schauen, wo man sich überhaupt befindet".

Zudem sollten Internetnutzer nicht zu freigiebig mit ihren Daten umgehen. Auf Ping könnten Cyberkriminelle ihre Opfer etwa mit dem Versprechen auf dubiose Homepages locken, dass dort exklusive Konzertfotos warten. Es liegt allerdings an den Nutzern, sich zu überlegen, ob es wirklich notwendig ist, seine volle Adresse und Bankverbindung anzugeben, um einige Fotos anzusehen - oder ob es sich nicht vielleicht doch um eine gefährliche Falle handelt. (pte)

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13 Postings
bauz007
07.09.2010 10:40

alle social-web-seiten offline stellen und wieder gemeinsam auf ein seiterl (oder krügerl ^^) gehen..

BBQIgniter
06.09.2010 11:26

[ironie] brauchens noch ein bisserl iQ damit's das nächstes mal besser machen. [/ironie]

da hat er leider geschlampt der herr jobs :(

schnell einen patch drüber und alles is wieder in ordnung und noch viel besser, schneller und bunter - da kann er dann gleich wieder eine seiner supertollen präsentationen machen :)

ja, ich weiß ich mag apple nicht besonders - ich find halt nicht so toll was sich die alles leisten dürfen ohne, dass sich die kunden wirklich aufregen.

Mathias
 
06.09.2010 10:24
Zwar handelt es sich laut Sophos derzeit noch großteils um harmlosen Spam bzw. Scam und nicht um aggressive Würmer. Security-Experten sind dennoch alarmiert.

Aha... da war aber die letzten Jahre immer was zu hören, von wegen Apple und sein Vorsprung gegenüber Windows und Sicherheit ...

Moment. Es sind ja keine Macs davon betroffen, sondern nur diese iToys. Was das wohl zu bedeuten hat? ;-)

NoComment
06.09.2010 12:01

wie man so viel sch... aus einem korrekt formulierten sachverhalt lesen kann wissen auch nur sie.

dasmiez
06.09.2010 10:13

Leute, die auf ein Versprechen à la "Free iPhone" (u.Ä.) reinfallen, sollten nicht im Internet surfen dürfen. Ihrem eigenen Wohl zuliebe.

Neuer Nick neues Glück
05.09.2010 16:46

"Zusätzlich erleichtert wird den Störenfrieden ihre Tätigkeit, weil Apple keine wirkungsvollen Schutzmaßnahmen bei der Anmeldung zum sozialen Netzwerk nutzt, heißt es vonseiten der Securityfirma Sophos."

Erleichtert wird das vor allem dadurch dass da lauter Appler unterwegs sind die eh von nichts eine Ahnung haben...

da klane ferdi
05.09.2010 16:13
als aufrechter Ptere...

...wünsche ich den ganzen abtrünnigen Expteren eitrige furunkel am a*rsch. gfrasta.

nukularteilchen
05.09.2010 13:30

Solange es depperte gibt die glauben es würde einem etwas geschenkt, helfen weder Firewall, Anti Viren Programme etc. Für Dummheit gibts keine Sicherheitsmassnahmen.

her wig
05.09.2010 15:03

Solange es depperte gibt die einem Unbekannten ihre Bankdaten geben, ...

t 3
 
05.09.2010 10:52
da apple die nutzung von ping

nur mit dem realnamen zulassen will (=so wie im itunes verrechnungskonto verwendet!), und dann gleich auch alle älteren rezensionen/kommentare auf itunes mit dem namen verknüpft, ohnehin ein no-go...

lyrot
05.09.2010 13:18

für die notorischen wstd Raunzertroll ist das Kommentieren mit realem Namen verständlicher Weise ein "no-go". So manche Dummheit könnte ja zurückverfolgt werden.

t 3
 
05.09.2010 14:49
schreibt "lyrot"

gratuliere - sehr schlüssig; perfekte beweisführung wie wasser predigen und wein saufen funktioniert.

posten sie einfach ihren wirklichen namen (mit beleg bitte), und ich poste meinen...

ps: frage mich nur, warum sie sich dann bei der schlecker-datenpanne so aufgeplustert haben (nochdazu ohne betroffen gewesen zu sein) - da müssten sie ja auch absolut dafür sein, wenn persönliche daten öffentlich zugänglich sind. oder sind sie nur ein apfelfanboitroll ;)

sent from my ipad

hellfast
06.09.2010 11:34

einige kindereien würde man sich schon dadurch sparen.

man vergleiche mal facebook mit youtube (kommentare unter den videos).

bin aber skeptisch, ob das mit ping überhaupt was wird...

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