Wir jubeln für "Österreich"

Harald Fidler, 03. September 2010 15:57
  • Artikelbild
    Foto: standard/corn

    Wolfgang Fellner vor vier Jahren.

Fellners Tageszeitung ließ ein Jubiläum aus - wie konnte das passieren?

Besorgte Medienmenschen fragten diese Woche bei der Randerscheinungshotline nach: Erinnern sie sich eh richtig, dass vor genau vier Jahren "Österreich" zum ersten Mal erschien? Stimmt: 1. September 2006. Aber was macht diese Menschen so besorgt?

Ganz einfach: In "Österreich" fand sich bis Freitag keine Jubiläumsjubelstrecke, nicht einmal eine kleine Erwähnung - oder haben wir gar etwas übersehen? Und das in einem Fellner-Heft, die normalerweise spätestens ab Ausgabe 2 keine Gelegenheit zum Jubeln auslassen. Nimmt Wolfgang Fellner womöglich nach gut vier Jahren Tageszeitungsbergwerk den Begriff Work-Life-Balance ein bisschen ernster?

Dabei hätte "Österreich" durchaus Grund zum Feiern ¬- gemessen an den ungezählten Spekulationen und Munkeleien, wie schlimm es nicht um die Tageszeitung bestellt wäre: Das Blatt erscheint, und das täglich. Da zollt auch Etat Respekt. (fid)

Kommentar posten
19 Postings
-Lucien-
12.09.2010 09:16

Jaja, liebe Standard/APA-Redakteure - ihr seid echt witzig...

Wix Wanker
10.09.2010 17:35
zjach, heutzutage ist schon ...

... tägliches erscheinen eine lobenswerte Leistung für Printprodukte ... hm ...

dölerich hirnfidler
06.09.2010 14:08

;)

Cape Code
06.09.2010 10:56
fellner

der holzmichel der medienbranche

system1
06.09.2010 10:53
kein wunder dass die nix verkaufen:

die zahlen auch fast nix an provisionen....

mao zeitung
05.09.2010 16:08

"Österreich" hängt wahrscheinlich nur noch am Tropf der wahlwerbenden SPÖ, nach 10.10.2010 wird's wohl sehr eng werden.

suboptimal
 
04.09.2010 14:21
jaja

... und unsere tägliche Gegendarstellung gib uns heute ... Amen

*rofl*

Heimwerkerkönig
 
04.09.2010 13:27
Österreich...

... unterbietet die Krone um Lichtjahre.
Jedoch, Österreich ist linker Boulevard.
Deshalb wird diese Journaille von den links-liberalen "Qualitätsmedien" (pfffh...) im Schongang behandelt.

Andererseits, auch die Krone driftet heimlich still und leise, ins links-dominierte, politisch korrekte Fahrwasser ab.
Der Mihigru von Straftätern bzw. Verdächtigen, wird seit einigen Monaten, so wie man es auch von den anderen Zeitungen kennt, nun fast immer tunlichst verschwiegen.
Was dahinter steckt ist schwer zu sagen. Vielleicht will man sich beim zugewanderten Proletariat ein wenig einschleimen, um die kontinuierlich sinkenden Verkaufszahlen zu kompensieren.
Tja, stattdessen wäre wohl eine totale Neugestaltung von krone.at ratsamer ^^

ichFrieder
06.09.2010 15:51

Aber im Kroneforum herrscht noch der alte Geist, Sie würden sich dort wohl fühlen !

Totaler Durchblicksstrudel
 
06.09.2010 13:55

Das liegt am neuen Herausgeber. Gibt und gab diesbezüglich auch heftige, interne Diskussionen.
Was der Junior nicht glauben mag: viele lesen die Krone eben nicht, um sich eine Meinung zu bilden (dann wäre sein pc-orientierter Ansatz konstruktiv), nein die Meisten wollen sich um einen Euro am Tag bestätigt fühlen (in ihrem, weit verrückten, Bild auf die Welt). Das ist der eigentliche Zement, der das Ganz derart fest zusammen hielt.
Aus kaufmännischer Sicht ein gefährliches Spiel, wie mir scheint. Aber uns kannst eigentlich nur Recht sein!

kerihuelo
06.09.2010 12:04

naja, es gibt ja zum glück immer noch das hornbach magazin, oder ist dass auch schon von den linken übernommen worden?

Imi Söba
06.09.2010 02:12

Globalisierungsverlierer?

novinar
03.09.2010 21:18
die sind sehr bald mausetot

...österreich hat vor dem start 2 jahrespakete verkauft.als diese ausliefen,fingen die probleme so richtig an.das ding lies sich einfach nicht verkaufen.deshalb griff man zu drastischen mitteln,schleuderte,etc. heute kriegt man als kleiner kunde im sonderthema eine halbe seite um 500.- (stamm) eine drittel um 300.. eine u4 in der gesamtausgabe gibt es um unter 5000.nur noch die sonntags - sonderbeilagen haben noch viele anzeigen,jedoch sehr viel verschenkt oder zum preis von einem spotpreis.sogar ministerien,die normalerweise immer mehr zahlen als privatwirtschaft,zahlen nur einen bruchteil.das ding ist tot...wenn konrad noch lange zuschaut,riskiert er kopf und kragen

Schnabeltierfresser
03.09.2010 22:55
Na solange

Wien Holding, Wohnbaustadtrat, Lebensministerium, Asfinag etcetc. noch den Listenpreis zahlen, wird's schon reichen.

Rudi Lölein
03.09.2010 22:14

Germanist?

Max Bialystock
03.09.2010 17:39
Ich bewundere auch tagtäglich die inhaltsschweren Überschriften sowie die umgangreiche, extakt, bis ins letzte Detail recherchierten Berichte.

Es ist die einzige Zeitung die ausführllich, täglich und wahrheitsgemäß über Baumeister, diverse Tiergattungen in höchsten gesellschaftlichen Kreisen, von Besitzern ehemaliger Kindermodengeschäfte und den Ergebnissen der plastischen Chirugie an den geistigen Würdenträgern dieses Landes schreibt.

DAS sind die Themen die interessieren, DAS sind die HOTSPOTS auf die Millionen von Österreichern Tag täglich warten. So gespannt und sehnsuchtsvoll, dass sie den Verkaufsstellen die Zeitungen förmlich aus den Händen reissen und dabei in den meisten Fällen auf die Bezahlung vergessen (sepziell am Sonntag)

Lang erhalte Faymann dieses wunderbare Blatt.

Briefmarkenkleber
03.09.2010 17:28
In den letzten Zügen

...da will er halt nicht lügen

Cape Code
03.09.2010 16:38
aber nach der wien-wahl ist sowieso finito

Regina Fellangi
05.09.2010 00:56

Beim Strache wirds des net geben...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.