Neue Servicestelle für "Expatriates" in Wien

3. September 2010, 15:29
  • Mitarbeiter internationaler Unternehmen, die in Österreich arbeiten, heißen Expatriates
    foto: apa/steffen schmidt

    Mitarbeiter internationaler Unternehmen, die in Österreich arbeiten, heißen Expatriates

Einrichtung der Wirtschaftsagentur bietet Beratung für internationale Unternehmen und deren Mitarbeiter

Wien - In Wien ist eine neue Servicestelle für "Expatriates", also für Mitarbeiter internationaler Unternehmen, präsentiert worden. An sie können sich ausländische Fach- und Führungskräfte und deren Familien wenden, wenn sie Fragen zum Leben und Arbeiten in der Bundeshauptstadt haben. Derzeit sind rund 20.000 internationale Arbeitnehmer in hoch qualifizierten Bereichen in Wien beschäftigt.

Das von der Wirtschaftsagentur Wien (ehemals Wirtschaftsförderungsfonds, Anm.) betriebene "Expat Center Vienna" am Schmerlingplatz soll als zentrale Anlaufstelle dienen, wie heute betont wurde. Das Center funktioniere dabei, so wurde versichert, nach dem "One-Stop-Shop-Prinzip". Erhältlich sind individuelle Beratung zu Belangen des täglichen Lebens sowie Erstinformationen, die für den Start in Wien nötig sind. Auch Unterstützung bei Behördengängen wird offeriert.

Auch für Expatriates, die schon länger da sind

Das Angebot richte sich auch an jene Expatriates, die bereits länger in Wien leben. Mit Hilfe von Workshops und Events zu verschiedenen Themen soll zudem eine "bessere Integration der Expats und ihrer Familien in die Wiener Gesellschaft" unterstützt werden.

Von 2004 bis 2009 konnte die Wirtschaftsagentur Wien gemeinsam mit der Bundes-Ansiedlungsagentur ABA - Invest in Austria rund 540 ausländische Unternehmen in Wien ansiedeln. Laut Rathaus wurden dadurch mehr als 4.800 neue Arbeitsplätze geschaffen und Investitionen von 450 Millionen Euro ausgelöst. (APA/red)

Die Expatriates die schon laenger da sind werden intentional von der Integration abgekoppelt um Gesellschaftsschaden im Auftrag der Unternehmen bewirken zu koennen, was sich diese einiges kosten lasssen.

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