Pro Tag sterben 4.000 Kinder an Folgen von Wasserverschmutzung

04. September 2010 17:47

WWF: "Nicht alleine der Mangel an Wasser ist das Problem, sondern auch die Verschmutzung der vorhandenen Ressourcen"

Wien - Mit Beginn der Weltwasserwoche 2010 warnte der WWF vor einer dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität weltweit: Durch Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Landwirtschaft und Industrie würden die Gewässer immer mehr verunreinigt. Jedes Jahr sterben 1,4 Millionen Kinder (rund 4.000 pro Tag) an den Folgen von verschmutztem Wasser und schlechten Hygienebedingungen, erklärte der WWF.

"Nicht alleine der Mangel an Wasser ist das Problem, sondern auch die Verschmutzung der vorhandenen Ressourcen", sagte Martin Geiger vom WWF. In den Entwicklungsländern würden 70 Prozent der städtischen und industriellen Abwässer ungeklärt zurück in die Gewässer fließen. Doch auch die "indirekte" Verschmutzung über Düngemittel, Pestizide, Schwermetalle mache Probleme, die nicht mit den Bau von Kläranalgen gelöst werden könnten. Um dem entgegenzutreten, sei eine verträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung nötig. (APA)

ökokiwi
06.09.2010 23:13
Mir ist klar wie sich das jetzt anhören muss,...

... aber wenn man nun versuchen würde diese Toten zu vermeiden indem man die Wasser- bzw. Lebensbedingungen verbessert, würde dies alles nur verschlimmern und innerhalb einer Generation noch eine viel größere Katastrophe heraufbeschwören.
Das Kernproblem liegt meiner Meinung nach im Bevölkerungswachstum, darum muss man dort ansetzten wenn das Ziel eine Verringerung von menschlichem Leid sein soll.

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