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Wien - Die Gewerkschaft vida zeigt sich am Freitag "erstaunt" über den Vorstoß des Wiener Vizebürgermeisters Michael Ludwig in Sachen "Hausbesorger Neu" (siehe Artikel). "Als zuständige Gewerkschaft hätten wir uns erwartet, dass das Gespräch mit uns gesucht wird, bevor wir von den Eckpunkten eines neuen Berufsmodells über die Presse erfahren", schreibt vida-Vorsitzender Rudolf Kaske in einer Aussendung.
Karl Frint, Vorsitzender der vida-Bundesfachgruppe Reinigung und Wartung und Zentralbetriebsratsvorsitzender von Wiener Wohnen, übt darüber hinaus vor allem an der Einstufung der neuen Wiener Hausbesorger in den Kollektivvertrag (KV) Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung heftige Kritik: "Wir haben einen geltenden Mindestlohntarif für Hausbetreuer, der hier eigentlich zur Anwendung kommen müsste. Die aktuelle Einstufung in den Reiniger-KV kommt einem Lohndumping gleich." Dieser KV regle grundsätzlich die Reinigung, viele im neuen Berufsbild angesprochene Aufgaben der Hausbesorger können damit aber nicht abgedeckt werden.
"Mit dem vorliegenden Vorschlag ist keinesfalls der große Wurf gelungen", resümiert Kaske. Auch die geplante Einschulung für neue Mitarbeiter hält er nicht für ideal: "Bei einer Mini-Ausbildung von 120 Stunden darf man sich sicherlich keinen Wunder-Wuzzi erwarten."
"Witz und Verhöhnung"
Scharfe Kritik kam auch vom Vorsitzenden der ÖVP-nahen Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) in der vida, Andreas Gollner. Er bezeichnete das neue Modell als "Witz und Verhöhnung des Berufstandes der Hausbesorger". Neben der Reinigung des Innen- und Außenbereichs sollten die neuen Hausbesorger laut Ludwigs Plänen auch noch zahlreiche andere Tätigkeiten erledigen. Bei einem Großteil dessen handle es sich aber "um klare Verwaltungstätigkeiten, die den Mietern nicht so einfach auf die Betriebskosten aufgeschlagen werden können". Gollner sieht in Ludwigs Modell einen "Schnellschuss vor den Wiener Gemeinderatswahlen, der von uns einzig als unüberlegt bezeichnet werden kann" und sich langfristig betrachtet "als Sackgasse" herausstellen werde. (red)
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Das HBG „alt“ ist ein gutes 3 Säulen starkes Fundament. Die Schwachstelle ist die Entlohnung, sie beruht auf einer Säule, nämlich die der BK (Betriebskosten). Genau das führte in der Vergangenheit zu dem was gekommen ist und uns nach wie vor weiterhin begleitet.
Ich bin der Meinung, wo ein Wille da ein Weg und im 21. Jahrhundert kann das Lohnverrechnerisch kein Problem darstellen. Da geht es rein um den Auftrag der Umsetzung, wozu gibt es die vielen „Gelehrten“, es ist ihre Aufgabe die ideale Variante auszuloten, mit der auch Hauseigentümer leben können.
So jetzt aber auf den Punkt gebracht was ich meine.
Das HBG besteht wie bereits erwähnt aus den 3 Säulen:
RWB- Reinigung, Wartung und Beaufsichtigung.
Das Lohnsystem muss ebenso aus 3 Säulen bestehen:
EBV- Erhaltungsbeitrag, Betriebskosten und aus den Verwaltungskosten.
Die Gegenüberstellung der 3 Säulen:
R-Reinigung wird gespeist aus den B-Betriebskosten.
W- Wartung wird entlohnt über den Erhaltungsbeitrag (Kleinreparaturen uvm.)
B- Beaufsichtigung wird über die V-Verwaltungsabgaben entschädigt. (administrative Arbeiten, Meldungen, Anwesenheit, Kommunikation uvm.)
Das ist der einzig gangbare Weg, an dem auch die Mieter zustimmen werden.
Das ist ein HBG mit gutem generationsübergreifendem Fundament.
„egHBkdnew"
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