Transparenzdatenbank

SP-Landeshauptleute sagen Ja

03. September 2010 13:49

Wien, Burgenland, Steiermark und Salzburg stehen Datenbank prinzipiell positiv gegenüber - Häupl will noch Details klären

Wien - Die SP-Landeshauptleute Franz Voves, Michael Häupl, Gabi Burgstaller und Hans Niessl stehen der Einführung der Transparenzdatenbank positiv gegenüber. "Wir werden mit Sicherheit, sobald der Bund einig ist, mitmachen", sagte der steirische Landeshauptmann Franz Voves gegenüber der APA am Rande der SP-Klausur.

Die Transparenzdatenbank mache ja nur Sinn, wenn auch die Länder und Gemeinden mitmachen, sagte Voves, dem am 26. September Landtagswahlen bevorstehen. Auch Niessl, Landeshauptmann im Burgenland, sagte, er habe mit Transparenz kein Problem und werde die Datenbank im Burgenland umsetzen.

Häupl und Burgstaller verhaltener

Wiens Bürgermeister Häupl spricht sich ebenfalls für die Datenbank aus. Er will aber noch klären, um welche Daten es sich handelt, wer Einsicht haben soll, und wer die Finanzierung übernimmt.

Salzburgs Landeshauptfrau Burgstaller kann sich eine Transparenzdatenbank prinzipiell vorstellen, reagiert aber verhaltener: Sie erachtet die Datenbank für Salzburg als nicht notwendig, da es bereits den Subventionsbericht mit Namensnennung gebe. Wenn der Bund die Transparenzdatenbank brauche, um Doppelförderungen erkennbar zu machen, habe sie nichts dagegen einzuwenden - "wenn Kosten und Nutzen in einem klugen Verhältnis sind", so Burgstaller.

Die Transparenzdatenbank ist derzeit in Begutachtung. Sie war die Bedingung der ÖVP, um bei der Mindestsicherung mitzuziehen. (APA)

sirnicha
06.09.2010 20:46
wenn jeder schilling,

auch jeder parteischilling transparent wird, kann es gut gehen. ansonsten könnte und muss es klagen wegen ungleichbehandlung dei den obersten gerichten geben.

Briefmarkenkleber
14.09.2010 18:43

"Experte"

Bertel Mann
 
04.09.2010 08:19
"Sie war die Bedingung der ÖVP, um bei der Mindestsicherung mitzuziehen. "

Obwohl die Mindestsicherung schon ausverhandelt war und im Regierungsübereinkommen stand.
Im Gegensatz zur "Transparenz"datenbank, von der keine Rede war.

Die SPÖ hat es hier geschafft, bei einem Thema gleich mehrfach umzufallen.

- Es wird keine Datenbank geben
- Die Förderungen von Ländern und Gemeinden müssen ebenfalls aufscheinen
- Die ÖBB werden nicht aufscheinen

Auf der anderen Seite entblödet sich unser Asozialminister nicht, schon Diskussionen über Vermögens- und Erbschaftssteuer mit der Begründung abzulehnen, davon stünde nichts im Regierungsübereinkommen.

?und
03.09.2010 17:51
na alsdann, immer diese roten zögerer

locken
03.09.2010 14:30
Werden die Kirchen und Klöster auch durchleuchtet ?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.