"Angst vor Elektrofahrzeug nehmen"

3. September 2010, 16:50
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    foto: ait

    Franz Pirker: Ein bestehendes Auto auf Elektroantrieb umzurüsten ist natürlich nicht das Optimum.

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    KTM fährt im Gelände und mit viel Spaß bereits mit Elektroantrieb. Der Prototyp wird soeben in die Serie übergeleitet. "Zero Emission" ist das Motto. Die Akkus können aufgeladen oder ausgetauscht werden.

Franz Pirker vom Austrian Institute of Technology (AIT) skizziert im STANDARD-Interview die nächsten Schritte in Richtung Elektromobilität

STANDARD: Ihr Arbeitsinhalt "Mobilität der Zukunft" klingt schon ziemlich umfassend.

Pirker: Für uns ist Mobilität mehr als ein einzelnes Fahrzeug, das neu auf den Markt kommt und CO2-Einsparungen bringt. Die Elektromobilität ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht nur das Fahrzeug alleine sehen darf, sondern es geht auch darum, wie man dieses in bestehende Transportsysteme integriert.

STANDARD: Heißt das, die Elektromobilität kann sich nicht alleine durchsetzen, so wie das beim konventionellen Auto der Fall war?

Pirker: Das Elektrofahrzeug ist nur einer der Modi im Verkehrssystem. Wir optimieren derzeit etwa die Verkehrsanbindung zum Wiener Flughafen für die Nutzer. Man kann mit dem Auto fahren, mit dem Bus, mit dem Taxi, mit dem City Airport Train, je nach Bedürfnissen, die ich habe. Wenn ich jetzt ein Business-Reisender bin oder auf Urlaub fliege, werde ich ein anderes Verkehrsmittel zur Anreise nehmen.

STANDARD: Zurück zum Elektrofahrzeug: Gibt es reale Fahrzeuge, die Sie schon entwickelt haben?

Pirker: Wir haben einen funktionstüchtigen Prototyp eines Elektromotorrads für KTM entwickelt, das jetzt bei KTM gerade in die Serie übergeleitet wird. Wir haben den kompletten elektrischen Antriebsstrang entwickelt, also Energiespeicher, Leistungselektronik und die elektrische Maschine. Mithilfe von GPS-Daten verschiedener Renn- und Motocross-Strecken haben wir in Simulationsmodellen das Fahrzeug elektrifiziert und untersucht, wie viel Energie brauch ich, welche Regelung verwende ich, welchen Motor brauch ich, welches Drehmoment ist erforderlich. Das spart enorm Entwicklungszeit und Kosten. Diese Tools hat es vorher nicht gegeben.

STANDARD: Was geschieht in Ihren Labors?

Pirker: Ein großes Thema ist das Alterungsverhalten der Batterien. Wir können den Alterungsprozess simulieren. Die Temperatur ist dabei der wesentliche Faktor. Wenn ich im Betrieb um zehn Grad mehr habe, kann das die Lebensdauer bereits um die Hälfte reduzieren.

STANDARD: Lebensdauer und Energieinhalt der Batterien sind aber nicht das einzige Problem des Elektroautos? Worauf muss man achten?

Pirker: Wenn jemand heute Fahrzeuge vergleicht, so sagt der eine, meines braucht 6,1 Liter, und wenn man Elektrofahrzeuge vergleicht, geht es darum, wer weiter kommt. Man muss den Menschen die Angst vor dem Elektrofahrzeug nehmen. Wenn der Tank leer ist, bleib ich auch stehen.

STANDARD: Könnte ein Anstieg der Elektromobilität nicht auch gleich zu einer Ressourcenverknappung führen?

Pirker: Vom Stromverbrauch her ist der Zuwachs gering, das lässt sich erneuerbar darstellen. Beim Lithium für die Batterien ist es so: Würde man heute alle Autos der Welt auf elektrisch umstellen, würde man 30 Prozent der bekannten Lithium-Vorkommen verbrauchen. Da gibt es eher ein anderes Thema, das sind die Seltenen Erden, die man für bestimmte Typen von Elektromaschinen braucht und die jetzt schon ein knappes Gut sind. Doch zu Elektromaschinen mit Permanentmagneten gibt es auch Alternativen.

STANDARD: Fahrzeuggewicht, Komforteinrichtungen. Klimabedingungen, lauter energieverzehrende Rahmenbedingungen, die dem Elektroauto zusetzen. Was setzen Sie dem entgegen?

Pirker: Wir beschäftigen uns auch mit Leichtbau, im Speziellen mit Aluminium und Magnesium. Es geht dabei um neue Legierungen und um deren Anwendung im Auto, inklusive Design des Bauteils. Ein bestehendes Auto auf Elektroantrieb umzurüsten ist natürlich nicht das Optimum. Das Energiemanagement ist eine Herausforderung. Man kann ja einige Extremforderungen an Heizungs- und Klimaanlagen zurücknehmen und dafür alternative, neuartige Technologien entwickeln, die viel effizienter arbeiten.

STANDARD: In der demografischen Entwicklung hin zu Megacitys sehen die Autohersteller die große Chance für Elektromobilität ...

Pirker: Megacitys sind natürlich auch ein Thema. Schon 2006 wurden in China mehr elektrische Zweiräder auf den Markt gebracht als traditionelle. Das liegt daran, dass es gerade in den großen Städten ein Fahrverbot für herkömmlich motorisierte Zweiräder gibt. Mit solchen Rahmenbedingungen kann man die Implementierung einer Technologie beschleunigen. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/Printausgabe, 3.9.2010)

FRANZ PIRKER (41) leitet das Mobility Department des AIT Austrian Institute of Technology. Er hat an der Technischen Universität Wien Energie- und Antriebstechnik studiert und an der Donauuniversität Krems postgradual Management Development and Communication. Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung.

Zum Thema: Das Handicap als große Chance - Geringer Energiehaushalt zwingt zum Sparen

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Posting 1 bis 25 von 89
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DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
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24.9.2010, 08:57
Policy Survey

Hallo,

bitte nehmen Se sich kurz für die Umfrage Zeit, sie bietet Einblick in die Möglichkeiten Alternative Antriebe zu fördern.

http://www.surveymonkey.com/s/altfuelpolicy (in engl.)

Braucht nur ein paar Minuten - Ergebnisse auf www.alter-motive.org

danke für Ihre wertvolle Zeit

elchtester
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10.9.2010, 14:13

angst vor elektro? nö, gar nicht, auf der rennstrecke (SM, MX, enduro) sicher gut, vor allem bei den wartungsintervallen der dort eingesetzten motoren (10-15 BST).

wenn ich aber ein schönes wochenende lang wetzen geh zieh ich doch lieber meinen grossherzog aus mattighofen vor, ansonsten könnten die tankpausen doch etwas zu lange dauern.

Menschenflüsterer
 
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Der Verbrennungsmotor bringt ~30% der Tankenergie auf die Straße,

... der Rest wird in nutzlose Wärme umgewandelt.

Das Elektrofahrzeug wandelt 80% des "Tankinhaltes" in Bewegung um.

Menschenflüsterer
 
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Energieeffizienz: Gehen, Radfahren, Auto, Elektroauto …

http://www.modernmobilitynews.com/index.php... fahrzeuge/

Rudl Kudlmudl
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Total wichtiger Artikel!
Es wird zwar der Wirkungsgrad vom Muskel miteinbezogen, aber der Primärenergiebedarf für Nahrungsmittel außen vor gelassen... lol.
Demzufolge wärs gscheit, am Brenner vor jeden 40 Tonner 400 Radlfahrer zu spannen, deren Zeit nix kostet, und die nur Rapsöl saufen...

Menschenflüsterer
 
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Steht in den Kommentaren.

am Stehplatz
 
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die 80% Wirkungsgrad stimmen leider nur für den Antriebssatz (E-Motor plus Steuer- & Leistungselektronik), nicht aber aber für den Gesamtwirkungsgrad Ladevorgang & Entladevorgang der Batterie und dann Antriebssatz, wo er je nach Bauart gesamt zw. 40% und bisher max. 65% liegt.

Menschenflüsterer
 
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Genau!

Ich verglich einen vollgetankten Verbrenner- mit einem vollgetankten Elektrowagen.

Jetzt könnma noch das Getankte beider Fahrzeuge vergleichen und die Verluste bestimmen, wobei wieder der Elektroantrieb vorne ist und ich die Erd-Öl-Kriege mit seinen Toten noch nicht einkalkulierte.

Rudl Kudlmudl
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Und der Strom kommt aus der Steckdose...

Menschenflüsterer
 
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Richtig,

... genau wie das Benzin/der Diesel aus der Tankstelle.

Benzin und Diesel gibt es nur fossilen Ursprungs - Elektrizität ist auch erneuerbar herzustellen.

Rudl Kudlmudl
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Na geh: Ich kann meinen Diesel auch mit z.B Rapsöl befeuern, und meinen Benziner mit Synthesegas.
Wird weltweit ungefähr in dem Ausmaß betrieben, wie das Erzeugen von elektrischem Strom aus erneuerbaren Quellen. Tendenz gleichbleibend.

Und das Fördern, Aufbereiten, Transportieren von Rohöl zu Benzin vom Wirkungsgrad her mit dem Fördern, Aufbereiten, Transportieren, Verfeuern, von Kohle (oder Erdgas oder Öl) anschließedem Generieren von Strom, Transportieren, Umspannen, usw. zu vergleichen, ist schlichtweg dumm.

Menschenflüsterer
 
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"Verfeuern, von Kohle (oder Erdgas oder Öl) anschließedem Generieren von Strom, Transportieren, Umspannen, usw. zu vergleichen,"

Stimmt - davon träumte ich auch nicht. Es ist auch schlichtweg dumm mit Strom Wärme zu erzeugen, ist aber üblich.

Naja und zu unserer 8monatigen Heizperiode ist das Verfeuern von a bissal Fossilem - nur zu Stoßzeiten natürlich - nicht so dumm, weil ein anständiges Kraftwerk auch die Fernwärme liefern kann - quasi ein wärmegesteuertes BHKW ist.

Rudl Kudlmudl
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??????????

Kann ihrer Wortmeldung nicht folgen. Entweder Sie haben nicht verstanden was ich geschrieben habe, oder ich bin zu blöd.
Von was TRÄUMEN Sie denn? Neuen Gesetzen der Thermodynamik?
Wir vergleichen gerade den Wirkungsgrad eines Elektrofahrzeuges mit dem eines KFZ mit Verbrenungskraftmotor!
Was wollen Sie mit Strom heizen? Und was hat das - und die 8 monatige Heizperiode - mit diesem Vergleich zu tun?
Selbst mit idealer KWK und ausreichend Abnehmern in nächster Nähe bekommmens max. 80% Energie ausm kalorischen Kraftwerk. 45% Strom.
Soll ma jetzt den Passivhaustrend stoppen, um uns Ihr Elektromobil schönzureden?

Menschenflüsterer
 
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Freilich verstehe ich Sie, nur ist es müßig, mich für in den Mund gelegte Aussagen zu rechtfertigen.

Für Leute, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, sind meine Erklärungen sind ausreichend.

Prämissen:

Alle Verbrenner verschrotten ca. 65% der zugeführten Energie in nutzlose Wärme.

Prozesswärme der Industrie el. nutzen.

Wärmegeführte BHKWs produzieren nur Strom, wenn auch die Wärme benötigt wird.

Wenn's warm ist, scheint die Sonne und die kann wirkungsgradunwichtig Strom produzieren (Dampf, PV).

Dezentrale Stromversorgung schränkt Transportverluste ein.

Elektrisch zu heizen oder kochen ist Schwachsinn.

Die meisten Fahrten spielen sich im Umkreis von 30km ab > perfekt für E-Vehikel.

Es wäre toll, wenn zumindest Zweitautos elektrisch betrieben würden.

...und, und, und ...

Rudl Kudlmudl
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Sie sollten sich noch ein wenig mehr mit der Thematik beschäftigen.
Elektrisch kochen ist Schwachsinn?
Haben Sie schon mal gekocht?

Ich frage Sie: Wer nimmt Ihnen das Warmwasser in der warmen Jahreszeit dezentral in den Mengen ab, die Ihr dezentrales BHKW liefert? Die dezentrale chemische Industrie?
Welchen elektrischen Wirkungsgrad erwartens von Ihrem 5kW Aggregat im Keller? 20, 25%?
Welches Auto ladens mit Ihrer Fotovoltaik daheim wenn die Sonne scheint und Sie in der Arbeit sind? Das Zweitzweitelektroauto das Sie dann am Abend wechseln?
Dezentrale Stromerzeugung bedeutet geringere Wirkungsgrade.
Mein Verbrennerfahrzeug funktioniert dezentral und das OHNE Transportverluste.

Menschenflüsterer
 
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Sie wollen streiten, rechthaben und Ihre Eitelkeit pflegen, um Ihre gelesenen Vermutungen zu unterstreichen.

Mir fehlt dazu eindeutig die Lust.

Meine PV-Anlage ladet gerade jetzt mit 270 Ampere/13,6 Volt. Das Windrad liefert noch 30 A dazu. Wenn die Akkus voll sind, verheize ich den Überschuss im Pufferspeicher. Demnächst, wenn's kälter wird, läuft das 5kw BHKW (3 Lichtmaschinen) und wenn's noch kälter wird, werfe ich den Pelletskessel zusätzlich an. Den produzierten Strom kann ich kaum verbrauchen, obwohl ich auch meinem Peugeot 106 electrique lade.

Zwar ist meine Anlage zaummgschuastat, doch sie funktioniert sehr zufriedenstellend. Für ein Zweifamilienhaus und 6 Personen belasten mich 1.500 Euro Pöl-, Strom und Pelletskosten pro Jahr.

schreibt der Praktiker dem Theoretiker!

Danke für das Gespräch!

Rudl Kudlmudl
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Klingt eher so, als wollten Sie die 100 bis 150 Tausend Euro für Ihr Bastelprojekt rechtfertigen, indem Sie allen Betreibern von herkömmlichen Fahrzeugen und herkömmlicher Haustechnik kurzfristiges Denken und Investieren in veraltete Technologie vorwerfen.

Schön wenn Ihre Anlage funktioniert, und Sie sich drüber freuen können.
Ein ähnliches Ergebnis bekommt man aber auch mit einer ordentlichen thermischen Sanierung und einem sparsamen DieselPKW zusammen (vor allem wenn man keine MöSt bezahlt), nur eben um einen Bruchteil Ihrer Investitionen.

Menschenflüsterer
 
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Investitionen

Fahrzeug 96er: 2.500 Eur
10 Batterien Pb 100Ah/C5: 1.200 Eur
PV - 4Kw: 8.000 Eur
1 kW Windradl: 1.000 Eur
10 Bootsbatterien 12V/230Ah/C20: 2.000 EUR
Ladeschlussregler: 150 Eur
3,5kW Sinus-Inverter: 600 Eur
1Zyl Chinadiesel: 600 Eur
3 LiMas: 150 Eur
Sonstiges: ???

Hört sich viel an, doch man gibt nicht alles auf einmal aus, sondern das sammelt sich in den Jahren so an. Kompliziert ist die Technik auch nicht > wer Starthilfe geben kann, der kann sich auch so eine Anlage zaummbauen. Bei mir hat es mit PV-Experimenten begonnen.

Dass natürlich nicht jeder die Möglichkeit hat sich autark zu machen, liegt an unserem Wettkampf-System, welches auch die Blut-Öl-Technik kräftigst unterstützt, letzteres wir als so "normal" begreifen.

GeraldMiedler
01
wieso so kompliziert?

"modernes" fossiles Kraftwerk erhöht die Qualität in den STädten. Mittelfristig werden diese natürlich durch andere Kraftwerke ergänzt bzw. langfristig ersetzt weden müssen.
Also bitte seien Sie nicht so pessimistisch sondern erkennen sie den Sinn dieser Technologie. Übrigens wussten Sie das vor ca. 100 Jahren ein harter Kampf bei der entscheidung Elektro oder Benzinmotor ausgertragen wurde.

GeraldMiedler
00
wieso so kompliziert?

Die Ressourcenfrage wird die nächsten 5-10 Jahre sicherlich noch ein Thema sein, bedenkt man aber, dass ein handy heute trotz fast permanenter Internetverbindung, MP3 Anwendung und sonstiger Nutzung genausolange hält, wie damalige Riesenklötze vor 10 Jahren, dann wird auch dieses Thema gelöst.
Vielleicht sollten die Lade-Stationen nicht die Akkus laden, sondern über ein einheitliches System getauscht werden. Die Akkus (laufzeit, Restenergie) kann man ja registrieren um so die wertigkeit zu nachzuvollziehen.
Geräusche kann man bei vielen Prototypen auch simulieren, da sehe ich das kleinste Problem. Der Vorteil währe, dass man dieses Nachts verringern könnte was die Lebensqualität erhöht. Auch die Abgasverringerung durch ein zentrales

benny fiz
01
wenn alle seine ansaetze so falsch sind...

...wie jene zur frage, warum in chinesischen grossstaedten kaum verbrennungskraftbetriebenen zweiraeder zugelassen werden, dann haette man besser den herrn habakuk zum thema sushi befragt.

davon dass er magnesium/alu/carbon-bauweisen mit herkoemmlicher stahlkonstruktion vergleicht, ohne die in der produktion entstehenden engergie- und co2 coeffizienten ueberhaupt anzusprechen, will ich erst gar nicht reden. oder doch?

dass strom auch "erneuerbar" hergestellt werden kann, ist wohl niemandem neu. mit dem argument kann man aber auch ein auto mit dampfmaschinenantrieb bauen. muss ja unabhaengig vom wirkungsgrad super fuer die umwelt sein, da ich ja nur nachwachsende rohstoffe verfeuere. oder?

das ist ein lobbyingkasperl!

GeraldMiedler
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interessant wäre auch die Produktions bzw recycling-kosten von Stahl zu Carbon bzw Aluminium zu vergleichen. Ist Carbon teurer als Stahl der aus Erz gewonnen wird bzw aluminium das Wiederaufbereitet wird? Interessant wäre auch Kleben im Vergleich zu Schweissen. Oberflächenbehandlung etc.

GeraldMiedler
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Waren Sie mal in China? Ausserhalb des Zentrums fahren zum Grossteil Mottorräder mit Benzinmotoren. Viele sind älter als 25 Jahre. Moderne bzw neue Vehikel bleiben ein Privileg der 10% Wohlhabenderen.
Wenn Aluminium recycled werden würde, so dass es Sinn macht, so wäre auch hier weiter geholfen (ich meine Global, nicht in Europa). Überhaupt werden immer wieder neue synthetische Materialien entwickelt, sicherlich auch mit dem Schwerpunkt wirtschaftlichkeit und dazu zählt immer mehr die benötigte Energie bei der Erzeugung. Augenblicklich ist es nicht möglich, durch erneuerbare Energie die Fossilen Brennstoffe zu ersetzen solange man nicht diese durch höhere Steuern stützt. Dies ist eine Frage der Entwicklung. Diesen Trend bestimmen sie mit

benny fiz
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ja ich war schon in china

und ich weiss, wie zb in shanghai die vergabe fuer innenstadtlizenzen fuer motorisierte zweiraeder laeuft. aus diesem korruptionssystem einen oekologisch motivierten hintergrund abzulesen ist absurd.
jene leute die ich kenne, die eine lizenz erhalten haben (fuer gar nicht so wenig geld) fahren uebrigens alte chiang jiangs, also mega umweltunfreundlliche bmw r71 nachbauten.

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wie oft muss man dann den akku wegschmeissen? wenn ich nur an laptop akkus denk...
das ist alles nur gerede am problem vorbei. man muss den motorisierten individualverkehr einschränken. so einfach ist das. nur traut sich das kein politiker sagen.

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