Erdbeben: Supercomputer durchleuchten die Welt

03. September 2010 07:59
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    Foto: nissen-meyer/boschi/eth zürich

Schweizerisches Projekt arbeitet an optimalen Simulationsmethoden

Seismische Simulationen helfen unter anderem, sichere Standorte für Kernkraftwerke zu finden. Daher arbeiten Schweizerische Forscher daran, Supercomputer effektiver für solche Aufgaben zu nutzen. Das Projekt "Petaquake" will die Erde analog zu einem Computertomographen durchleuchten. Dazu modellieren Geophysiker der ETH Zürich sowie Mathematiker und Informatiker der Universität Basel die Ausbreitung seismischer Wellen.

Petaquake ist dabei ein Teilprojekt der Schweizerischen Plattform für High-Performance and High-Productivity Computing (HP2C) . Dieses befasst sich allgemein mit der effektiven Nutzung von Hochleistungsrechnern für wissenschaftliche Simulationen und zählt zu den Wegbereitern für zukünftige Anwendungen des High Performance Computing (HPC). Erklärtes Ziel der HP2C-Plattform ist, dass schon 2013 durch geeignete Algorithmen und Methoden komplexe Simulationen auf Hochleistungsrechnern nur noch Stunden statt Monate oder gar Jahre dauern.

Wellen-Simulation

Die derzeit leistungsfähigsten Supercomputer schaffen schon über eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde. Doch sind existierende Simulationsprogramme nicht gut auf die Rechner mit ihren tausenden Prozessorkernen abgestimmt. Daher dauern Berechnungen zur Ausbreitung seismischer Wellen für hochauflösende Bilder des Erdinneren extrem lange. Im Rahmen von Petaquake arbeiten die Wissenschaftler daran, die numerischen Verfahren und Algorithmen für solche Berechnungen zu optimieren. Ziel ist, dass die Simulationen die Rechenleistung von Supercomputern wirklich ausnützen können.

"Die Auflösung relevanter geophysikalischer Prozesse mit Hilfe von Supercomputern sowie die Flut an hochwertigen neuen Daten prägen eine spannende Phase der modernen Seismologie", betont der Züricher Geophysiker Tarje Nissen-Meyer gegenüber ETH Life. Neben theoretischer Forschung beispielsweise zum Erdmagnetfeld ermöglichen präzisere Modelle auch eine genauere Einschätzung, wie hoch das Erdbebenrisiko an bestimmten Standorten ist. Das erlaubt es, für Gebäude wie Kernkraftwerke oder Krankenhäuser möglichst sichere Gebiete zu finden.

HPC-Trendsetter

Wie wichtig die Arbeit im Rahmen von Petaquake und anderen Projekten ist, zeigt die Einbindung von HP2C in die "Exascale Research Initiative" des Superrechner-Spezialisten Cray. Gegen Ende des Jahrzehnts dürften die ersten Supercomputer die Schallmauer von einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde knacken. Umso größer wird die Bedeutung von Algorithmen, die dann die Menge an Prozessorkernen und ihre Rechenleistung auch wirklich ausnutzen. (pte)

 

ithali
03.09.2010 09:06
Supercomputer für kompliziertere Simulationen...

Gibts solche Supercomputer mit passendem Algorithmus auch um die Frauen endlich verstehen zu können?

rennexp
 
08.09.2010 09:28
Ich glaube das ist eher eine Frage für Deep Thought!

Die Antwort lautet... *trommelwirbel* ... 42!

Und er hat es dreimal nachgerechnet!

Clemens Schwarz
04.09.2010 14:06
wieso wollen sie sie verstehen?

wenn die frauen tun, was sie wollen, müssen sie nicht verstehen, wie frauen ticken.

es liegt am betrachter, etwas nicht zu verstehen, weil er sich selbst nicht versteht. man kann nur erkenne, was man bei sich erkannt hat.

also ist ihre frage einer der intelligentesten fragen, die es gibt. die antwort könnte ernüchternd sein.

Leonardo Basil
03.09.2010 11:08

Es ist eigentlich ganz einfach und beruht auf simplen Regeln:
1.) Sie hat recht
2.) Du bist schuld
3a.) Sollte Regel 1 nicht zutreffen, wird Regel 2 angewendet
3b.) Sollte Regel 2 nicht zutreffen wird Regel 1 angewendet

Die Punkte 3a und 3b stürzen die meisten Männer in Endlosschleifen, was sich dann oft als 'Unverständnis' manifestiert.
Beste lösung: Regel 1 und 2 je nach Anwendung einfach hinnehmen und nicht länger die Endlosschleife hinterfragen/durchlaufen.

h 90
09.09.2010 19:15

wenns in den Schleifen haengen bleibt muss es in die Blumen oder Schmuckkauf Schleife springen.

Wobei die Fa. Swarovsky das Beste Preis/Leistungsverhaeltnis fuer "Diamanten" hat.

ithali
03.09.2010 12:10

:-D

Mac1984
03.09.2010 09:46

das würde die technischen Voraussetzungen sprengen.
Vorher werden wir und mit Hilfe der Computer mit den Delphinen unterhalten können.

rennexp
 
08.09.2010 09:29
Die Delphine werden uns dann folgendes sagen:

Macht´s gut - und danke für den vielen Fisch!

LSDBlue
06.09.2010 09:58

Das geht schon seit Mitte der 70er-Jahre, siehe Howard der Delphin der mit FUCKUP, Hagbard Celines Supercomputer, kommuniziert

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