Deutschland

Vater sprengte sich mit seinen Kindern in die Luft

02. September 2010 20:34

Vierjährige Tochter zuvor ertränkt - Einjähriger Sohn hat überlebt - Mann hinterließ Abschiedsbrief

Familientragödie in Nordhessen: Ein Vater hat seine vier Jahre alte Tochter im Fluss Diemel ertränkt und dies auch mit seinem einjährigen Sohn versucht, der jedoch überlebt hat. Danach legte er die Kinder in den Kofferraum seines Autos und sprengte sich am Steuer in die Luft.

Den Knall hörten Anrainer in der Nacht auf Donnerstag gegen 1.00 Uhr, wie die Polizei berichtete. Diese wurde gegen 7.00 Uhr verständigt. Der Einjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Bei ihm hat Lebensgefahr bestanden.

Trennung als Tatmotiv

In dem Auto fanden Kripobeamte Abschiedsbriefe des 52-Jährigen. Demnach dürften die Hintergründe der Tat mit der Trennung seiner Ehefrau in Verbindung stehen. Die in Homberg wohnende Mutter der Kinder wurde seelsorgerisch betreut. Laut Polizei hatte der 52-Jährige am Mittwoch sein Besuchsrecht für die Kinder wahrgenommen und sie nicht zur vereinbarten Zeit am Abend zurückgebracht.

Nach dem ersten Obduktionsergebnis ist die Vierjährige gewaltsam ertränkt worden. Die Ermittler nehmen an, dass der Einjährige im Fluss stark unterkühlt überlebt hat. Der Vater legte seine Kinder in den Kofferraum und stellte sich bei Trendelburg-Eberschütz in der Nähe der Diemel auf den Seitenrand des Radweges und zündete einen Sprengsatz. Die Scheiben der Wagentüren wurden herausgebrochen, die Windschutzscheibe zerbrach, und der Kofferraumdeckel wurde geöffnet.

Um welchen Sprengstoff es sich handelte, war zunächst unklar. Die Kripo sucht Zeugen, die möglicherweise Angaben machen können, wo sich der 52-Jährige am Mittwoch aufhielt. Er besaß ein Gartengrundstück in Trendelburg-Sielen, wo er Mittwoch früh gesehen worden war. (APA)

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LPFe
04.09.2010 10:25
beim Lesen der Überschrift dachte ich zuerst ...

es handelt sich sicher um einen alleinerziehenden Vater, der seine Kinder nicht mehr ernähren kann und nicht mehr weiter weiss ... so, kann man sich täuschen ... dass so ein Psychopath frei herumlaufen konnte ..., Frauen passt auf, mit wem ihr eine Familie gründet

Chocoholic
05.09.2010 17:57
Merkt man ja oftmals erst, wenn Frau nicht mehr so will wie Mann.... leider.

Viele haetten es sich sicherlich vorher ueberlegt, wenn sie das gewusst haetten... gilt wohl fuer beide Geschlechter.

(13-1)te fee
03.09.2010 13:03
ich spiel jetzt einmal "Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze":

in welchem umnachteten verzweiflungszustand muß sich der mann wohl befunden haben, dass er so eine wahnsinnstat begangen hat.

das muß ja wirklich ein zustand jenseits jeder zurechnungsfähigkeit gewesen sein

wer auch immer ihn soweit beracht hat.....

(13-1)te fee
03.09.2010 23:56
ist doch kein witz

der mann MUSS von aller vernunft verlassen worden sein, neben sich stehend, unzurechnungsfähig gewesen sein

und irgendwie muss er in diesen zustand getrieben worden sein

wenns eine frau gewesen wäre, wäre das unsere erste reaktion - bei einem mann ist es ein "blöder witz"

pipi pipifax
03.09.2010 23:12

ist recht billig, auf kosten eines ertraenkten kindes seine bloeden witzchen zu machen.

A.B. Artig
 
03.09.2010 23:24

Aber für bestimmte <väterrechtler typisch.

Blue43
03.09.2010 15:11

Sprengstoff hat man nicht mal eben im Auto rumliegen. Ein Kind zu ertränken ist unsagbar kaltblütig - die Kleine muß doch gestrampelt und sich gewehrt haben. Mir wird übel, wenn ich mir das vorstelle. Der Typ hat das geplant und eiskalt durchgezogen, nix mit Verzweiflung, Umnachtung, Effekt und so. Der muß vorher bereits einen massiven Dachschaden gehabt haben.

Grammelschmalzbrot
03.09.2010 12:05
Nach dem ersten Obduktionsergebnis ist die Vierjährige gewaltsam ertränkt worden.

WAS FÜR EIN MONSTER!

Tompkins, Mr. Tompkins
 
03.09.2010 14:55
Lassen S' ...

... die Schutzbehauptungen, es war ein Mensch!

baroli
03.09.2010 15:19

...aber was für einer...

Tompkins, Mr. Tompkins
 
03.09.2010 20:08
Ein furchtbar grausamer, ...

... wie Menschen eben sein können.

baroli
03.09.2010 20:17

Eher ein armseliger.

Tompkins, Mr. Tompkins
 
03.09.2010 20:18
Na ja, ...

... sein 1- und 4- jähriges Kind zu ertränken, da gehört schon einiges an Grausamkeit dazu.

Optimistin2
03.09.2010 11:50
25 Fakten zum Gehirn

Liebe & Hass sind im Gehirn dasselbe

Forscher fanden heraus: Liebe und Hass aktivieren die gleichen Hirnareale (das Putamen und die Inselrinde). Neurologisch kann das Gehirn nicht zwischen diesen Zuständen unterscheiden, beides wirkt einen beunruhigenden Reiz aus.

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/... 30830.html

frank franki
04.09.2010 10:53

offensichtlich kann das hirn doch unterscheiden. oder können sie die zwei zustände etwa nicht auseinander halten?

A.B. Artig
 
03.09.2010 12:11

Da gibts immer noch den freien Willen.

Tompkins, Mr. Tompkins
 
03.09.2010 14:56
Der ...

... war jetzt aber gut.

Kra Wuzikabuzi
03.09.2010 11:31
selbstmord kann er ja begehen. allein im wald.

bei den kleinen kindern brichts mir das herz.

soamist
 
03.09.2010 11:17

er soll in der hölle schmoren

tassen im schrank
04.09.2010 15:11

wer glaubt denn noch an sowas???

Chocoholic
05.09.2010 18:00
man wird ja in solchen Faellen wenigstens noch hoffen duerfen!

Willard Brummkowetz
03.09.2010 09:35
Typischer Amoklauf

"Demnach dürften die Hintergründe der Tat mit der Trennung seiner Ehefrau in Verbindung stehen." - Mich wundern bei der derzeitigen Rechtelage für Männer solche Wahnsinnstaten nur wenig.

Wer als Vater für seine Familie eine gesicherte Existenz aufbaut und dann von seiner Frau bzw. Freundin mitsamt den Kindern für einen daher gelaufenen Strizzi verlassen wird, hat alles verloren und darf die nächsten zehn, fünfzehn Jahre für seine schallend lachende Ex und deren wechselnden Freund schuften, damit ihm das Existenzminimum bleibt.

Das einzige, was mich wundert ist, dass sich zum Glück bisher nicht noch mehr solche labilen Leute in die Luft gesprengt haben.

tassen im schrank
04.09.2010 15:18
väterrechtler

was ist das für eine vaterliebe, wenn ich den tod der kinder in kauf nehme nur um die frau zu verletzen???

Katze Konstantine
03.09.2010 17:03
Es ist umgekehrt

solche total Gestörten werden nicht plötzlich so, sondern sind normalerweise schon vor der Trennung ganz unerträglich in ihrem Zusammenleben. Der hat doch durch seine Wahnsinnstat nur bestätigt, dass seine Frau ihn völlig zurecht verlassen hat, mit narzisstisch gestörten Psychopathen ist das Zusammenleben nämlich unerträglich.
Das erklärt auch das extrem begrenzte Verständnis für berufsmäßige Väterrechtler, die tendieren in ihrer Psychostruktur oft in eine ähnliche Richtung. Meiner Erfahrung nach überschneiden sich die Gruppen der von bösartigen Frauen schikanierten Vätern einerseits und wanhwitzigen Väterrechtlern andererseits, die aus einer narzisstischen Kränkung heraus agieren, nur ganz selten.

Festnetzwiederanmelder
03.09.2010 14:31
wenige Frauen

trennen sich ohne Grund von ihren Männern, wenn Kinder da sind.

So wie auch Männer oft ihre Frauen freiwillig verlassen, weil es eben nicht mehr passt.

Die Rechtslage mag für Männer ungerecht sein. Doch wer seiner Ex aus Rache wehtun will und dies an seinen Kindern auslebt, kann weder die Ex noch die Kinder je geliebt haben.

Fazit: ein Irrer begeht eine Kurzschlussaktion. Mehr nicht.

Sonst hätt ich ja meinen Sohn auch schon umbringen müssen.

Interessant: die Ex hat er nicht umzubringen versucht. Atypisch

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