"Schwarzbuch Landwirtschaft"

Chat mit Hans Weiss

02. September 2010 16:47
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    Foto: STANDARD/Urban

    Hans Weiss

Der Autor des aktuellen Aufreger-Buches ist heute von 12:30 bis 13:30 zu Gast

Sachbuchautor Hans Weiss (Bittere Pillen und Korrupte Medizin) hat sich in seinem eben erschienen Schwarzbuch Landwirtschaft die heimische Agrarförderpolitik angeschaut und sich so manch heiliger Kuh "angenommen". Von Bauernidylle bleibt wenig übrig, wenn er die österreichische Landwirtschaft als Steueroase und "Saustall" abstempelt (siehe auch: "Wir haben es mit einem Saustall zu tun").

Heute, Montag, ist er von 12.30 bis 13.30 im Chat zu Gast.

Haben Sie keine Zeit, dabeizusein, aber dennoch Fragen an den Autor, so nehmen wir diese gerne per Mail entgegen.

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11 Postings
H. R.1
20.09.2010 16:37
Undursichtige Aktionen

Wie kann laut Transparenzdatenbank ein kleiner Landwirt mit ca. 9ha Eigengrund (M. E., 7xx2 ) für das Jahr 2008 EUR 226.466,15 und für 2009 eine Förderung von EUR 247.419,95 erhalten.

Ich habe nichts gegen den Landwirt und gönne ihm für unser aller Wohlbefinden wichtiges Arbeiten an der Natur einen fairen Preis.
Aber hier kann doch was im System nicht stimmen!
Das wären ja nur an Förderung je Hektar Grundfläche( egal ob Gebirge, Wasser oder fruchtbares Ackerland) je 27.500,-- Euro.
Zuzüglich wird ja auch hoffentlich die Vermarktung der Produkte ein klein wenig einbringen?????
Müsste man da nicht schon "Mohn" anbauen, um solche Erträge zu erzielen!!!!! Vielleicht kann er normalerweise auch Geld wachsen lassen!!!!

Herbert

Hunter84
06.09.2010 12:15
EINFRIEREN NATIONALER BAUERNSUBVENTIONEN!

Ich fordere: Einfrieren der nationalen Förderungen für Bauern!

Die EU-Förderungen (die ja sowieso wir Steuerzahler durch die EU-Beiträge zahlen) sind ohnehin viel zu hoch, da brauchen wir nicht nochmal in die Tasche greifen und den Bauern nationale Förderungen (zB beim Traktorkauf) geben.

Kra Wuzikabuzi
06.09.2010 12:00
der Märchenonkel kommet !

Hunter84
06.09.2010 12:07

Märchenonkel schon, aber in den Sinne, dass sein Buch noch viel zu harmlose "Märchen" verbreitet.

Im Schnitt sind die Subventionen weitaus höher als Hans Weiss im Buch angibt.

Die angeblichen 2000 Euro EU-Subventionen sind doch lächerlich, das ist viel zu niedrig.

In meiner heimatgemeinde beziehen rund 150 bauern (hab die transparenz-db gecheckt) die eu-förderungen. Insgesamt machen das alleine für unseren Ort rund 2,5 Mio. Euro an EU-Förderungen für 2009 aus. Dabei sind wir kein Bergbauerndorf oder sonstwas. Und bei uns beziehenen Leute EU-Förderungen, die nicht mal richtig einen Bauernhof haben.

Von den nationalen Förderungen ganz zu schweigen... von denen kriegt man aus Außenstehender ja gar nichts mit.

dhl
06.09.2010 09:56
Gehe mit Herrn Weiss jede Wette ein,

dass sich an den Prinzipien des Systems nichts mehr ändern wird.
Schlimmstenfalls wachen wir in einem mutierten Ständestaat wieder auf.

maxxxxx
06.09.2010 12:02
Aufklärer wie Hans Weiss sind jetzt ungemein wichtig!

Dieses Unrechtssystem kann sich nur ändern, wenn etwas in den Köpfe der Gesellschaft geschieht und alle Verantwortlichen abwählt werden. Die Großparteien, zuvörderst die ÖVP, die diese elitäre Klassengesetzgebung auf Kosten anderer aufrecht erhält.
Die Schuldigen erfahren keine Krise, die haben nur wir. Mit dem Steuergeld aller wurden nur mehr die Reichsten gefördert und gerettet. Die Finanzwelt hat doppelt profitiert und sich noch mehr bereichert.
Da nun die Staatskassen ausgeraubt sind, wird die Krise erst in voller Wucht mit Sozialabbau einsetzen.

SPÖ/ÖVP begannen mit einem Bettelverbot für Hungrige, mit rechtswidrigen Sperren des Arbeitslosengelds, Sparen am Rücken der Ärmsten.
Das IST wieder ein austrofaschistischer Ständestaat! Weg!

homer87
06.09.2010 09:29
Der rote Aufdecker lügt weiter

Selten habe ich eine Sammlung von Unwahrheiten gelesen wie im "Schwarzbuch". Es passt bestens in die SPÖ Strategie. Wenn auf die ÖBB geschimpft wird, dann ragieren die Genossen bei den Bauern. Wegzuleugnen kann nicht einmal Weiss, dass die ÖBB Pensionisten um ca. 200 Millionen Euro im Jahr mehr Subvention erhalten als die Bauern. Und die Groß- Klein Diskussion und die "Verteilungsgerechtigkeit" kennen wir schon aus Brunos zeiten. Der Vorschlag von Weiss jenen die ein außerlandwirtschaftliches Einkommen haben keine Förderung mehr zu geben, trifft gerade die Nebenerwerbslandwirte. Denn wo beginnen die Grenzen? Wo fängt Groß an? Bei 50.000 Brutto was eine Normalverdienerfamilie mit Schichtler Papa und Verkäfer Mama bald hat?

Hunter84
06.09.2010 12:12

Ich kenne auch zahlreiche Beispiele, die EU-Agrarförderungen erhalten. Unter anderem Lagerhäuser in meiner Umgebung und auch ein Nahwärme-Werk.

Und ich kenne etliche Personen - auch aus meiner Verwandtschaft - aus meiner Heimatgemeinde und Umgebung (ebenes Land, keine Bergbauern), die Förderungen kassieren, obwohl ich deren Grund und Boden kenne.

Peter Hammer 06
06.09.2010 11:10
In Schachendorf bekam ein Bauernbundfuktionär ...

...(der Bauernbund die ÖVP-Teilorganisaton) aus der BERGBAUERNFÖRDERUNG 2008 runde € 150.000,--.
Dort ist das Land bretteleben , Schachendorf liegt au 286 Meter Seehöhe.
Julius Meinl ,ebenfalls aus der Bergbauernförderung zirka € 34.000,--

natoll
06.09.2010 10:00

du kannst dich wieder beruhigen. die meisten kritisieren die subventionen der ÖBB UND die der großbauern.

weisheitszahn
06.09.2010 09:50
Leider...

...Thema verfehlt!

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