Schutz vor Facebook: Google erhöht Gehälter

Patrick Drexler, 02. September 2010 15:48

Soziales Netzwerk versucht Mitarbeiter abzuwerben - Mitarbeiter schlug 500.000 US-Dollar Angebot aus

Das Branchenmagazin Techcrunch schreibt, dass es das soziale Netzwerkl Facebook auf Google-Mitarbeiter abgesehen hat. Mit höheren Gehältern und Bonuszahlungen möchte man Personal des Suchmaschinenbetreibers locken.

Einem ehemaligen Google-Mitarbeiter wurden von Google eine 15 prozentige Erhöhung seines bisherigen 150.000 US-Dollar Gehalts, sowie ein Bonus von 500.000 US-Dollar angeboten - sollte er ein Jobangebot von Facebook nicht annehmen. Dennoch wechselte er das Unternehmen.

Gründe

Wie Techcrunch aus Unternehmenskreisen wissen möchte, nehmen 80 Prozent aller von Facebook angesprochenen Google-Mitarbeiter das Gegenangebot ihres Unternehmens an. Mit ein Grund dafür, warum sich trotzdem einige zum Arbeitgeberwechsel entschließen, könnte der bevorstehende Börsengang Facebooks sein. Hinter vorgehaltener Hand heißt es in der Branche, dass das Unternehmen auf ein Marktkapital von 100 Milliarden US-Dollar kommen könnte. (pd)

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nao...?
04.09.2010 23:18
Google könnte Facebook einfach aus allen Suchergebnissen schmeissen

dann würde Facebook nach Googles Pfeife tanzen.
Ein daraus folgendes Verfahren gegen Google könnte zwar problematisch werden - Unterhaltsam wäre es aber allemal

K.ing Leissner
07.09.2010 21:32

Hams das nicht schon bei Oracle gesagt? Wenns nach Ihnen geht wirft Google einfach die gesamte Konkurrenz aus dem Index :-)

"dann würde Facebook nach Googles Pfeife tanzen"
Na klar.. und dann gleich noch Microsoft aus dem Index werfen und alle tun was Google will - oder doch nicht?

ich sag's grad raus
03.09.2010 17:52
"das soziale Netzwerkl Facebook"

ajo, so a werkl oba a.

Stefan Lindemann
03.09.2010 10:48
$150k kommt mir aber wenig vor fuer die genies die dort arbeiten

das verdient in den USA ein hundsgewoehnlicher accountant im mittleren management einer hundsgewoehnlichen firma bald einmal.

na ja, vielleicht liegt es ja daran, das viele sogar gratis fuer google arbeiten wuerden.

vandermonde
03.09.2010 12:48
naja...

...fast 10.000 EUR im Monat - fragt sich natürlich ob vor oder nach Steuern - bleiben aber immerhin noch etwa 5.000 EUR übrig...

Er staunt
03.09.2010 15:46

Natürlich brutto. State income tax in CA ist 1 - 9,3%, dazu kommt dann noch die federal income tax. Da sollten im ungünstigsten Fall (Single ohne irgendwelche anerkannten Abzüge) übern Daumen gepeilt von den 650.000 noch knappe 350k-400k überbleiben, macht also gute 30.000 / Monat. Davon gehen dann zwar noch Versicherung und Altersversorgungsanteile ab, aber man kann trotzdem noch halbwegs davon leben.

tomart3
03.09.2010 14:40
Da haben Sie aber keine Ahnung...

...vom amerikanischen Steuersystem., Da bleiben weit mehr als 5.000 übrig.

count zero
03.09.2010 15:03
ja so einfach ist das nicht....

....da könnens nach den State und Federal Taxes, Schulgeld für die Brut, Krankenversicherung, div andere Versicherungen froh sein, wenn ihnen die Hälfte über bleibt.

DerMarkus2
03.09.2010 12:36

116.745€ im Jahr?

FinalDestinati0n
03.09.2010 13:35

Ist nicht viel.

lolomatic
03.09.2010 10:52

$150k bewegt sich bei den Gehältern dort so ca. im Mittelfeld. Bei unterdurchschnittlichen Mitarbeitern kann auch mal das Einstiegsgehalt unter $100k sein.

natoll
03.09.2010 11:30

also eigentlich eh wie in österreich auch.

lolomatic
03.09.2010 11:31

Bis auf das, dass die Steuer wesentlich günstiger ist. Genauso wie die Krankenversicherung (wenn man ein entsprechendes Gehalt hat).

Stefan Lindemann
03.09.2010 12:07

So eine Krankenversicherung wie in Oesterreich, die NICHT auf maximal $1-10M pro Lebenszeit gedeckelt ist, wo KEIN Selbstbehalt von 10-20% der Krankenhauskosten + die ersten $5000 pro Jahr verlangt wird, die existiert in USA gar nicht.

Dafuer stehen in USA teilweise Behandlungsmethoden zur Verfuegung, die es in AT noch nicht gibt.

Man kann die Preise also nicht 1:1 vergleichen, da die Leistungen grundsaetzlich unterschiedlich sind.

Stefanxy
03.09.2010 07:57
100 Mrd.?

Die Quelle würde ich gern sehen.
Also vor einem guten Jahr waren es etwa 10 Mrd. vgl.: http://www.nytimes.com/2009/05/2... technology

Ston3at
02.09.2010 22:53

Kein Konkurrenzverbot in den Google Verträgen?
Wie naiv.

lolomatic
03.09.2010 10:49

In solchen Positionen wird die Vertragsstrafe (beim Konkurrenzverbot) üblicherweise vom neuen Arbeitgeber bezahlt. Der einzige Effekt vom Verbot ist damit den Mitarbeiter für den neuen Arbeitgeber etwas teurer zu machen.

Niko Sli
03.09.2010 08:43

Konkurrenzklausel dient nur zur Abschreckung

ganz weit weg
03.09.2010 04:41

konkurrenzverbot zaehlt (legal) ELF

Arnold Hau
03.09.2010 12:26
Stimmt so einfach nicht

Ich war selbst öfter in der Situation, auch als einfacher IT-ler (weil als externer "vermittelt").

Grundsätzlich gilt sehr wohl alles was man unterschreibt. Es muss nur so eng formuliert werden, das es nicht quasi einem Berufsverbot gleichkommt (dann gilt es nicht). Aber in exakt der selben Branche, selben Position, wenn man als IT-ler eher ein Universalist ist - das steht im Normalfall drinnen und gilt sehr wohl.

question-mark
 
04.09.2010 02:06
Papier ist geduldig

Natürlich kann der Arbeitgeber die tollsten Formulierungen in den Arbeitsvertrag schreiben und versuchen diese als rechtsgültig darzustellen.

Wenn es hart auf hart geht entscheidet letzlich das Arbeitsgericht über die Gültigkeit der Konkurenzklausel.

Ein jeder halbwegs normaler Awalt wird dem Arbeitgeber davon abraten es so weit kommen zu lassen, weil egal wie die Formulierung lautet die dahinter stehende Absicht eindeutig ist.

Superhead
 
02.09.2010 22:18
100 Milliarden???

lächerlich.
Die reißen keine 5 Mrd.
Wetten?

MX2
03.09.2010 09:08
An der Börse zählen reale Werte nicht so viel wie die Erwartungshaltung von finanzkräftigen Spekulaten.

Daher sind 100 Mrd. nicht völlig unwahrscheinlich. Blasen sind am größten, bevor sie platzen.

Niko Sli
03.09.2010 08:45

da würd ich dagegen wetten!

Die schaffen weit mehr als 10Mrd.

DownTheLine
03.09.2010 08:15

Du unterschätzt der Wert der Daten auf Facebook massiv.

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