Abschiebung aus Frankreich

Roma ziehen in illegale Siedlung bei Rom

02. September 2010 14:40

Rom - Nach den Abschiebungen aus Frankreich sind mehrere abgeschobene Roma-Gruppen in Rom eingetroffen. Mehrere Familien suchten Unterkunft in illegalen Behelfsiedlungen unweit von Rom, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Donnerstag.

Peripherie-Viertel Magliana

Die Bewohner des Peripherie-Viertels Magliana bestürmten die Polizei mit Anrufen, weil illegale Roma-Behausungen, die in den vergangenen Monaten von der Gemeinde abgerissen worden waren, wieder bevölkert wurden. Mehrere voll beladene Autos mit französischen Nummernschildern seien in der Siedlung bemerkt worden, meldeten sie.

Roms rechtsorientierter Bürgermeister Gianni Alemanno rief die EU auf, eine gesamteuropäische Strategie zur Behandlung der Roma-Frage zu ergreifen.  Im vergangenen Februar ließ er die größte Roma-Siedlung in Europa räumen, in der seit Jahrzehnten über 600 Menschen lebten. Die EU müsse auf europäischer Basis überprüfen, wohin die aus Frankreich abgeschobene Roma strömen. Am Montag wird Alemanno in Paris den französischen Einwanderungsminister Eric Besson treffen, um mit ihm über die Roma-Frage zu diskutieren. Am Treffen beteiligt sich auch Italiens Innenminister Roberto Maroni.

Die Regierung Berlusconi hatte 2008 in ganz Italien eine umstrittene Zählung der Roma durchgeführt. Dutzende illegale Roma-Behelfssiedlungen an der Peripherie von Rom, Mailand und Neapel wurden daraufhin abgerissen. Innenminister Roberto Maroni hatte immer wieder den Vorwurf zurückgewiesen, dass die Zählung der Roma einen rassistischem Hintergrund habe.

Die Zählung, die in Europa Proteste ausgelöst hatte, sei nicht auf ethnischer Basis erfolgt. Mit der Zählung seien illegal Eingewanderte aufgespürt und abgeschoben worden, um das Leben der legal in den Behelfsunterkünften lebenden Bewohner zu verbessern. Die Maßnahme sei Teil der Bemühungen der Regierung Berlusconi gewesen, die Straßenkriminalität zu bekämpfen, hieß es in Rom. (APA)

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    21 Postings
    wero2
    05.09.2010 15:09
    3oo bis 1ooo euro pro tag ?

    da hätt das madl ja schon einen ganzen häuserblock zusammengestohlen und wohnt immer noch auf der müllhalde...

    mir stellt sich da die frage: wieviel bezahlte bbc denen den fürs fragen stellen.

    und

    sind die österreichen/deutschen/engländer usw. wegen ständiger prügeleien vor, während und nach den fußballspielen gewalttätiger als die Hutus und Tutsis.

    sind jetzt alle Serben natsis, nur weil des braunauers "krampf" immer noch in vielen buchhandlungen belgrads und der Strache sich bsoffnen serben anbiedert.

    zu meiner jugendzeit warens die verklauten italiener. und noch früher sollens die tiroler gwesen sein.

    wie bei der mode: heute kurz und morgen lang, dann fangen wir wieder von vorne an.

    van.der.stiege
    04.09.2010 19:16
    na das find ich supa!

    die italiener sind natuerlich viel bessere menschen als die franzosen.... viel offener und ueberhaupt werden sie die roma hier sicherlich mit offenen armen entgegennehmen.

    denn rassismus und so grausliche typen a la sarkozy gibts natuerlich nur in frankreich :-))

    Vienne2
    03.09.2010 23:25

    Unsere "fahrenden" Freunde lachen sich doch krumm über die Versuche ihnen Schulen und Bildung zukommen zu lassen, ist viel zu anstrengend. € 300.-- pro Land und Staat - sind doch viel besser um zu einem Einkommen zu kommen. Sollen die Steuerzahler doch heulen und knirschen, ein bisschen Jammern über die Ungerechtigkeit der Welt und schon fließen auch EU Millionen. Wohin genau weiss keiner, aber solange die Medien berichten wie "pöse" die ansässige Bevölkerung auf Schmutz, Diebstahl und Beschimpfung reagiert, werden die Gelder wohl fliessen.

    zeVeNoM
    03.09.2010 21:32
    Alleine dieser Ausdruck...

    "...die Roma-Frage" - jagt mir doch ein wenig den Schauer über den Rücken.

    Wie wärs wenn wir den Roma einfach ein kuscheliges Plätzchen in Island zur Vefügung stellen?

    Oliven Brot
    04.09.2010 15:28
    Egal

    wo sie "wohnen", sie werden immer vom Staat gefüttert werden wollen.

    Solange sich diese Volksgruppe nicht gegenseitig in den A**** tritt, um aus dem sozialen Moloch zu kommen, wird sich an der Roma-Frage nie etwas ändern.

    sepp schilehrer
    06.09.2010 12:38

    Wenn man sich die Bilder von den versifften Roma-Siedlungen so anschaut, stellt sich einem schon die Frage:

    Wieso fangen sie nicht einfach mal mit Aufräumen bzw. Putzen an. Könnte nicht doch ein bisschen "Faulheit" im Spiel sein?

    napnap1
    04.09.2010 04:56

    wen sollens dort bestehlen?

    Julian Bashir
    02.09.2010 17:24
    Wer ein bisschen Zeit hat, soll sich mal diese BBC-Doku anschauen:

    http://www.megavideo.com/?v=RJGQB21Y

    Da kann man leicht verstehen, warum die Anrainer in Rom nicht gerade glücklich sind über die neuen Nachbarn.

    wero2
    05.09.2010 14:43
    the kid

    hat noch einen sozial-romantischen touch.

    sollten mal wieder für österreicher und so, solche zustände herrschen, wirds nicht beim diebstahl bleiben.

    dann wird der 3. versuchen den 4. bezirk zu grillen.

    und dies meine ich so, wie geschrieben.

    napnap1
    03.09.2010 17:42

    ich könnt mich üb er 1 stunde film 3 stunden aufregen...
    am ärgsten ist wie das lager geräumt wird und dann 1 in worten EINE einzige familie bereit gestellte hilfe annimmt..aber danach hinstellen und heulen wie pös die gesellschaft ist.
    warum soll ich wem nachheuln der gratis wohnen darf,essen bekjommt und NULL für die gesellschaft tut?

    tut mir leid....kein mitleid

    Cielito Lindo
    02.09.2010 23:46

    Klar sind sie nicht erfreut, aber das Leben, das diese Menschen führen, ist zum Weinen.

    Clint Beastfood
    02.09.2010 20:29
    erschütternd

    Janosch bacsi
    03.09.2010 06:40

    Was? Die Szene beim Bankomat? Allerdings.

    mag2412
    02.09.2010 15:37
    hahahah

    das find ich jetzt aber geil, wieviele staaten hat die eu ?? wenn die sich jetzt in jeden staat auszahlen lassen, und dann weiterfahren, lebens genau das leben was sie eigentlich wollen, mit der vollen stütze hähä

    überwacht die überwacher...

    Das fünfte Element
    02.09.2010 15:01
    autos mit französischen nummerntafeln?

    das können aber nun kaum die schon abgeschobenen sein, da die ja per flieger "ausgereist wurden". und wer in F ein auto mit F kennzeichen hat wird ja nicht so illegal dort gewesen sein.

    tramezzino
    02.09.2010 16:55

    bei uns fahren ja auch die ostkriminellen mit österr. nummerntaferln (zugelassen auf irgendwelche kaffeehausbesitzerInnen...).

    Poldi Fesch
    02.09.2010 15:57
    aha, weil ?

    weisz jetzt nicht wie das in Fr ist, in It geht es relativ leicht

    Das fünfte Element
    02.09.2010 16:02
    sie halten es für möglich sich in frankreich illegal aufzuhalten

    und dann trotzdem dort ein auto anzumelden?

    gesichert weiß ich aber auch nur, dass das in AT nicht geht

    bravorauch
    02.09.2010 18:36

    es geht, wenn auch etwas komplizierter, auch in ö. aber in frankreich und italien gehen gewisse dinge eben leichter...

    Poldi Fesch
    02.09.2010 16:15
    mit ein bisserl Muehe

    ginge es auch in Aut.
    Fuer It. gilt, jedenfalls bis vor kurzem, dasz das Auto sein Kennzeichen sein Autoleben lang behaelt. Du kaufst also von einem "Bekannten" ein Auto. Die einfachste Variante, einer der beiden geht zu einem ihm pers. bekannten Notar u. sagt der A, wohnhaft in der xy- Str. hat das Auto gekauft, kommt so in den Zulassungsschein. Variante B du kaufst das Auto + den passenden Zulassungsschein u. Variante C, die ginge auch in Aut, du kaufst das Auto u. aenderst die Zulassung erst garnicht. Das hat sinnvollerweise ein paar Voraussetzungen, als Vkf. taet ich das jedenfalls nur machen, wenn ich Aut ohne Zielangabe verlasse, musz aber nicht sein. Immer die Lenkerauskunft an die pol.Dion schicken

    Janosch bacsi
    02.09.2010 15:40

    Ob sie auch die Versicherung, Steuern etc. weiterhin pünktlich nach Frankreich überweisen werden? Ich glaub' eher, sie sind einfach abgehauen und haben "vergessen" die Nummertafeln zurückzugeben.

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