Für die Entstehung des Universums ist kein Gott nötig

02. September 2010 13:09

Neue Theorien würden auch spontane Entstehung erklären - Astrophysiker war Ende der 80er Jahre noch anderer Meinung

London - Anders als noch vor wenigen Jahren ist der Astrophysiker Stephen Hawking heute davon überzeugt, dass für die Entstehung unseres Universums nicht unbedingt die Intervention eines Gottes notwendig sein muss. Neue physikalische Theorien würden zeigen, dass unser Weltall durchaus spontan und aus sich selbst heraus entstanden sein könnte, schreibt der 68 Jahre alte Brite in seinem neuen Buch, aus dem die Zeitung The Times am Donnerstag erste Auszüge druckte. 

"Keine Hand Gottes nötig"

"Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen", zitiert die Zeitung den Wissenschafter. "Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren." Es sei nicht nötig, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen.

In seinem populärwisssenschaftlichen Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" hatte der Mathematiker und Astrophysiker Ende der 80er Jahre noch anders geurteilt. Damals hatte er von einer Art "ultimativen Theorie" hinter der Schöpfung geschrieben, die womöglich auf einen Gott hinweisen könnte. (red/APA)

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Peter Spanner
 
02.11.2011 18:24
Keine Neuigkeit

auch Charles Sagan sagte das bereits in den 70 er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts

Gott ist wie der Zufall oder sonstige Begriffe nur eine leere Worthülse, die nichts Konkretes aussagt.
Kennt jemand den Zufall, die Evolution, die Schöpfung, ...?
Dies sind nur plakative Begriffe, um eine Systematik für die Tatsachen zusammensetzen zu können.
Sie sind aber genauso leer wie das Nichts.

Gott
18.06.2011 01:08
wie das universum entstand

Da war mal nichts. Keine Zeit, kein Raum, nur Finsternis.
Da war ein kleines "ich bin" was mit dem Nichts kämpfte. Einen unendlichen Kampf um sein und nicht sein. Und irgendwann in der unendlichen zeitlosen raumlosen Singularität gewann dann das kleine "ich bin" den Kampf und das war der Beginn des Universums.

sigurd
18.06.2011 08:32
Strom aus dem Nichts?

Weil das kleine Ich keine Zeit hat und keinen Raum hat und nichts hat um zu sein, muss es in der Finsternis darben oder Gott für aus Nichts gewonnenen Strom noch horrende Zahlungen leisten.
Was sagt Gott dazu, ist das gerecht?
(Heute wieder ein Scherztag)

Gott
18.06.2011 21:24
Aber jetzt ehrlich

Glaubst du das der liebe Gott der ja sowieso alles hat was er sich wünscht irgendwas verlagen würde für irgendwas was er tut?

Gott
18.06.2011 21:23
Nein,...

...das ist nicht gerecht, aber wer sagt das Gott gerecht ist?

MartiniS
09.04.2011 14:02
Das wird manche Europäer hart treffen. Schließlich ist die Bibelhauptstadt, inklusive unfehlbarem Obermacker, in Europa.....

hurchzua
21.02.2011 14:44
Warum ist überhaupt irgendetwas?

warum ist nicht nichts?

Solange Atheisten diese Frage nicht logisch beantworten können, ist die Annahme eines Gottes logisch.

PS: Auch ein "Nichts" aus dem etwas entsteht, ist nicht wirklich "Nichts"

Peter Spanner
 
16.02.2011 22:56
Was kann die Wissenschaft beweisen?

Viele Kosmologen und Astronomen gehen von der Richtigkeit der Urknalltheorie aus. Als entscheidenden Beweis für den "Urknall" legen sie die kosmische Hintergrundstrahlung vor. Ist dies ein "schlagender Beweis"?

Viele Menschen glauben, dass die Welt und die Menschen von Gott erschaffen wurden. Nach dem obigen Beweismuster lässt sich Gottes Existenz und Wirken mit dem Hinweis auf die Existenz der Welt und die Menschen "beweisen".
Wo ist der Unterschied?
Weiters: Viele Leute behaupten, dass die Kinder vom Storch gebracht werden. Nun hat jeder schon Kinder gesehen und viele auch schon Störche. Heisst das, wir müssen alle an den Storch glauben?

hanslblasta
09.02.2011 06:42
dass Gott nicht bewiesen werden kann

und schon gar nicht auf naturwissenschaftlichem Weg, ist an alter, trivialer Hut;

die Frage nach Gott ist eine Beziehungsfrage, eine Erfahrung, die Menschen eben machen oder zu machen vermeinen ...

Peter Spanner
 
27.01.2011 23:22
Stephen Hawking existiert nicht

Stephen Hawking existiert nicht. Es sind nur Naturgesetze, die agieren, denken, fühlen, planen, gestalten, Blödsinn schreiben.
Das Universum ist alles in allem. Darin ist Stephen Hawking eingebettet. Da er in die Welt "eingeboren" ist, ist er ein Eingeborener.
Es gibt keine Naturgesetze und keinen Zufall. Es gibt keinen Designer und Weltenherrscher, es gibt auch uns nicht, Denn wir sind es.
Es gibt nichts und nicht einmal das. So wie "es" bis heute wirkt, so wirken auch wir. Wir wirken und leben, weil es in uns, mit uns, durch uns, für uns und sich lebt und wirkt.
Ich bin es

Alles Worte ohne Fleisch und Blut. Wie ist das Wort Fleisch und Blut geworden? Lebt es noch?

NaturalBornScientist
24.01.2011 11:02
Es gibt ja mit Sicherheit nur eine 'Wahrheit'

Mit großer Wahrscheinlichkeit kennen wir sie noch nicht, oder der Menschliche Geist ist noch zu beschränkt dafür.

Jemandem glauben zu schenken er/sie kenne die Geheimnisse des Universums bis in letzte Detail ist mit ziemlich sicher ein Irrtum. Das wars immer schon...

aRoma
10.02.2011 09:45
insofern

sind sich die Bibel und Hawkings neues Buch ebenbürtig.

Es sind immer nur Ansichten eines bestimmten Menschen (oder mehrerer), und keine letztgültigen Wahrheiten.

Horst Oswald
04.12.2010 18:07

diese ewige diskussion ist doch naiv und langweilig. noch nicht einmal die wirkungsweise der schwerkraft ist verstanden, geschweige denn viele andere phänomene. spontane schöpfung - da geht man kein erklärungsrisiko ein, und die frage : "was war davor ?" ist ja sowieso verboten. da macht es sich jemand aus welchen gründen auch immer sehr einfach, oder kommt hier langsam senilität ins spiel ?

maya70
 
01.12.2010 19:26
Gott, das All und der Mensch.

Weil wir uns selbst als symbiotisches Wesen aus Leib und Seele, Psyche und Körper, oder Geist und Materie erkannt haben, denken wir über die Grenzen der messbaren materiellen Welt hinaus, und suchen außerhalb des Tellerrandes nach der Weltseele, jenem Geistwesen Gott, welches das All erschaffen hat und erhält. Daß wir die Frage nach dem Ursprung Gottes nicht beantworten können, ist dabei leichter zu ertragen als die Vorstellung eines sich selbst erschaffenden, und womöglich wieder auffressenden Universums, wie es uns der „Universumsexperte“ Hawking weismachen möchte. Diese Sichtweise bleibt an der Materie hängen, negiert den Geist und reduziert den Menschen auf einen biologisch konstruierten Roboter. Mehr dazu: http://maya70.wordpress.com

maya70
 
01.12.2010 18:43
Aus nichts kommt nichts!

"Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen", zitiert die Zeitung den Wissenschafter. "Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren." Es sei nicht nötig, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen. Soweit Stephen Hawking.
Von nichts kommt nichts, und aus dem nicht vorhandenen Nichts schon gleich gar nichts; das widerspricht auch der Logik. Aber vielleicht ist das Ganze nur eine provokante Promotion für sein Buch? Wer wissen will, was ein logisch denkender Mensch davon hält, kann meinen Blog bei Google besuchen: http://toelzer.blogspot.com Ich wünsche viel Vergnügen.

Kringskrongs
28.12.2010 13:24

Wer aber an einen Schöpfergott glaubt, der weiß wenigstens woher das Universum kommt.

glaut und weiß, na was jetzt

--: SID :--
18.11.2010 11:11
Neuer Ansatz:

Ich definiere "Gott" als den Grund warum wir das Ganze als "schön" empfinden können.
Ein lediglich rational vor sich hin funktionierendes Universum funktioniert auch, ohne von irgend einer seiner Spezies als "schön" bezeichnet zu werden.

the weener
15.11.2010 12:24
Und warum gibt es überhaupt ein Gesetz wie das der Schwerkraft?

Promille Prolet
25.11.2010 10:33
das hat viele gründe

weil es newton aufgestellt hat...
damit das universum ohne gott funktioniert...

es gibt aber nicht WIRKLICH ein gesetz der schwerkraft. die schwerkraft ist nur eine theorie, die erklären kann, warum ein hammer auf den boden fällt, warum der mond die erde umkreist, die erde die sonne umkreist, usw. usw.

es wäre an sich genau so legitim zu sagen, der hammer fällt runter, weil gott das so eingerichtet hat. oder, ein erdbeben entsteht nicht infolge der bewegung tektonischer platten, sondern ist die strafe gottes dafür dass sich frauen im westen aufreizend kleiden, wie das ein iranischer kleriker sagte. es ist halt etwas kindisch.

Okin37
17.11.2010 09:08
Seit wann ist Gravitation ein Gesetz?

"Gravity sucks" ist ein Gesetz ;-)

Franz Josef Lolinger
04.10.2010 20:04

Wer braucht denn einen Gott, es gibt doch den Papst...

bagdadbatterie
25.09.2010 19:49

mhm, gott wäre nur nötig, wenn zu wenig dunkle materie da wäre. dann führen wir eben eine gottkonstante ein und dann haut das mit dem urknall eh irgendwie hin. und wenn nicht, auch wurscht. weil das wichtigste ist, dass es menschen gibt, die blöd genug sind um zu glauben, dass hr. hawking die existenz gottes berechnen könnte.

Prolet
16.09.2010 08:57
Wozu ist ein Gott notwendig?

Der verspricht keine Himmel oder Höllen, dem wären ganze Unversen wurscht.

Nur die selbsternannten Agenten der Kirchen brauchen diese Erfindung.

Sonst niemand, auch wenn man den Umstand der Würdigung würdigt.

Wir Menschen werden durch Religionen etwürdigt, weil man damit den Intellekt eines jeden untergräbt.

F S 3
19.09.2010 23:20
Für soziale Systeme war ein Gottesbild -od.Götter - immer notwendig,um jenen natürlichen Bereichen der humanen Psyche,welche die jeweilige Gesellschaftsordnung in Gefahr bringen könnten,ein Ventil zu verschaffen…

…Dadurch können für das Individuum tabuisierte Projektionsmechanismen gesellschaftlich akzeptiert und über Generationen hindurch verdeckt weitervermittelt werden.

Und jene Institution, die den jeweiligen "Gott" gerade verwalten darf (Priesterkaste) erhält überdies eine wesentliche lenkende Macht innerhalb des sozialen Gefüges.

Weiterhin verhindert diese andauernde Projektion auf die Außenwelt die Kanalisierung jener Energien auf sich selbst, die dem Individuum gestatten würden, den Gottesbegriff in sich selbst zu erfahren.

Der älteste,psychologisch fundierte PR-Trick,um Mitglieder einer ethisch und wissensmäßig uninformierten Gemeinschaft schön in Geiselhaft zu halten und aus ihr willfährige Sklaven zu machen.

Ohne daß sie es merken.

tao nr. 43
20.09.2010 09:54
eines tages

wird man offiziell zugeben müssen, dass das was wir wirklichkeit getauft haben, eine noch größere illusion ist als die welt des traumes.

salvador dali

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