#165: Tierische Liebe

1. Oktober 2010, 14:33
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„… noch nie habe ich im Kino so geradewegs in die Hölle geschaut.“ (Werner Herzog)

Menschen in der Großstadt. Menschen in Wien. Einsame Menschen. Zwei junge Männer, die in einem Kellerloch hausen und mit ihren Tieren Geld erbetteln. Ein aus dem Gefängnis Entlassener, der auf Kosten seiner Braut ein neues Leben beginnen will. Eine alleinstehende Schauspielerin, die von den Männern genug hat. Ein an Asthma erkrankter Mann, der das Leben übers Fernsehen konsumiert. Zwei in Geldnot geratene Frühpensionisten, die sich durch den Alltag querulieren. In einer Zeit der hochtechnisierten Gesellschaft, in der Kommunikation einen nie dagewesenen Stellenwert erreicht hat, ist menschliche Nähe selten geworden. Hunde, Katzen, Ratten und andere Kleintiere dienen als Ansprechpartner, Lebensgefährten, Streichelobjekte und Bettgenossen.

Regie: Ulrich Seidl


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