Anti-Minarett-Spiel: Strache distanziert sich

02. September 2010 12:21
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    Foto: cremer

    Heinz Christian Strache

FPÖ-Chef hätte steirischem Spitzenkandidaten Kurzmann "nicht dazu geraten" - Erhebungen laut Staatsanwaltschaft am Laufen

Die Staatsanwaltschaft Graz hat die Sicherheitsdirektion Steiermark beauftragt, in Sachen des umstrittenen Anti-Minarett-Spiels der steirischen FPÖ Erhebungen durchzuführen. Wann Ergebnisse vorliegen, konnte man vorerst nicht sagen, so Hans-Jörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz. In Hinsicht auf eine mögliche einstweilige Verfügung, "Moschee-Baba" von der FPÖ-Homepage zu nehmen, hieß es: "Es wird geprüft, ob das das Mediengesetz hergibt". Univ.-Prof. Manfred Benedek vom Grazer Menschenrechtsbeirat appellierte indessen "an die Verantwortlichen der FPÖ, von sich aus dieses 'Spiel' so rasch wie möglich wieder aus dem Netz zu nehmen, um Schaden zu begrenzen".

Seitens des Menschenrechtsbeirates Graz hieß es: "Das Minarett-'Spiel' ist kein Scherz, sondern ernst zu nehmen und als unverantwortliche Provokation zu bewerten. Minarette oder Muezzins quasi 'abzuschießen' stellt eine Herabwürdigung oder Verspottung der islamischen Religionsgemeinschaft dar", welche auch strafbar sei.

Distanz

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat sich von dem Anti-Minarett-Spiel seiner steirischen Landesgruppe distanziert. Dies sei eine persönliche Entscheidung des dortigen Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann gewesen, sagte er am Donnerstag in einer Pressekonferenz. "Ich hätte ihm das nicht angeraten." Auch Strache sei das Spiel für seinen Wiener Wahlkampf angeboten worden, man habe dies aber abgelehnt. Die Anzeigen wegen Verhetzung kann Strache allerdings nicht nachvollziehen.

"Ich benötige so etwas nicht, ich beschäftige mich auch nicht mit Spielen"

"Ich benötige so etwas nicht, ich beschäftige mich auch nicht mit Spielen", so Strache. Dies passe nicht in die Wiener Wahlkampf-Linie. Vor allem beim Thema "Islamismus", so der FPÖ-Chef, habe man keinen "spielerischen Zugang". Eine Rüge für Kurzmann werde es aber trotz aller Distanz zur Kampagne der FPÖ Steiermark nicht geben - "Ich bin nicht sein Kindermädchen". Und weiter: "Ich kann den Ländern nur Hilfe anbieten, viele nehmen das auch an." Kurzmann habe allerdings beschlossen, seinen eigenen Wahlkampf zu führen.

Gewalttätige Inhalte

Gewalttätige Inhalte beim Anti-Minarett-Spiel sieht Strache nicht: "Es ist nachweislich kein Schießspiel." So gebe es weder ein Fadenkreuz, noch eine Waffe, Schüsse, auch falle kein Muezzin um. Die Kampagne selbst sei als Antwort auf den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, zu verstehen, der sich in Jahrzehnten in jeder Landeshauptstadt je eine erkennbare Moschee - also auch mit Minarett - gewünscht hatte. Man müsse "sicherstellen, dass es in Zukunft keine Muezzins in Österreich geben wird".

 

 

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22 Postings
Troll Translator
02.09.2010 14:04
Und das ist einen Artikel wert?

da steht nur drin dass Strache sowas böses ja nicht gutheißt, dass es gar nicht so böse sein und die Wahlkampfinhalte der FPÖ werden kommuniziert - klasse!

Und solch ne Schlagzeile bei nem Typen der sich auch von dem was er vor 30sek gesagt hat distanzieren würde, wenn er merkt dass es beim Gesprächspartner nicht gut ankommt...

Kavaliersdelikt
02.09.2010 13:26

ein Windhund sondergleichen, ob sich der noch in den Spiegel schaun kann!? ich könnte es nicht mehr!

(aber dass frage ich mich schon lange bei so manchen Politikern.)

Flash Gordon
02.09.2010 13:21

HC: Ich weiß von nichts, meine Name ist Hase.

Cato der Ältere1
02.09.2010 13:14
...das ist kein Shießspiel...

..nein Herr Strache das ist kein Schießspiel das ist ein Sche.ßspiel.

Wann wachen die Österreicher endlich auf und schicken das N.zigesindel auf die Müllhalde der Geschichte, wo schon Ihre ahnen liegen.

Erbärmlich, Erbärmlicher, Erbärmlichst.....FPÖBZÖFBZ::

entity13
02.09.2010 13:13

Nachdem das Spiel dem Artikel nach noch immer auf der FPÖ Homepage verlinkt ist und man jetzt prüfen muß, ob man via Mediengesetz dagegen vorgehen kann ist die Aussage Straches, sich davon zu distanzieren absolut lachhaft.
Als FPÖ Chef kann eine Distanzierung wohl nur bedeuten, das so etwas sofort von der Homepage verschwindet.
Hr. Strache .. Glaubwürdigkeit schaut anders aus .. aber das ist man von ihnen eh' nicht anders gewohnt

Traumpass - Spieler
02.09.2010 13:06
innsbrucker fordern: eine moschee für innsbruck! sofort!

Josef A.
02.09.2010 13:04
Der Paintballspieler beschäftigt sich nicht mit Spiele ?

Dann sind für HC diese Aktivitäten die Realität in der er agiert !

das_ist_fledermausland
02.09.2010 13:04

Diese Aussagen gehen also mittlerweile als Distanzierung durch?

der grammatik
02.09.2010 12:56
"Ich benötige so etwas nicht, ich beschäftige mich auch nicht mit Spielen"

Haha... nein nein, natürlich nicht. Dafür stellt er sich hinter's Mirko und "rappt" was voll cooles vor sich her oder veröffentlicht irgendwelche Comics.

Ist natürlich ein ganz anderes Niveau...

wo sint di feler veastegt
02.09.2010 12:54
kopfschüttel

alles ganz harmlos, nicht wahr hrstrache
nur alles was andere machen, das ist sofort immer kriminell, gell

grauemaus
02.09.2010 12:49
sarrazin statt muezzin

könnte der neue slogan lauten. sarrazin ist ohnedies demnächst parteilos und ohne job, nur ob seine stimme zum gebet ruft ist wohl mehr als fraglich...

Hagbard.Celine
02.09.2010 13:00
Kurzmann

schreibt auf seiner Steiermark-FPÖ-Website genau das.

niewieder nett
 
02.09.2010 12:48

feiger kerl

grooveminister
02.09.2010 12:48
wird die kartoffel zu heiss

..lässt man sie fallen

gerd bichler
02.09.2010 12:46
Charakterlos...

aber typisch, wie schnell dieser Mensch einen Rückzieher macht, sobald er die Öffentlichkeit gegen sich spürt.

Bürger Europas
02.09.2010 12:55

Er macht ja nichteinmal einen Rückzieher! Die Argumentation, warum er das Spiel nicht verwendet, beinhaltet KEIN WORT darüber, dass man Menschen nicht als Zielscheibe verwendet, oder dass man keinen Hass gegen Andersgläubige schüren dürfe.

Sein Rat an Kotzmann:
"Hey, mach das lieber nicht. Zeige den Leuten nicht zu offensichtlich, dass wir reine Volksverhetzer sind und an Lösungen gar nicht interessiert sind. Menschenverachtung ist zwar OK, aber sie kommt in der Öffentlichkeit nur gut an, wenn wir immer einen kleines Alibi-Mäntelchen drüber legen."

muppetbasher
02.09.2010 12:44
Hoffentlich entschwindet der Tofuwürfel!

Er ist der seit Jahren Danebenste!

vito don´s schwester
02.09.2010 12:43
es hat eben oft nichts mit demokratie zu tun

wenn die mehrheit über das (über)leben der minderheit bestimmen darf. was würden die freiheitlichen sagen, wenn rot-schwarz-grün eine volksabstimmung über ein fpö verbot und vielleicht auch noch gleich über strafen für fpö funktionäre und mitglieder durchführen würde. nach freiheitlicher sicht ein zutiefst demokratisches recht der mehrheitsbevölkerung, die ja immer noch rot-schwarz-grün ist und nicht "umgevolkt" werden darf.

Erzwo Dezwo
 
02.09.2010 12:40

Der Paintballspieler muss ja wohl am besten wissen was schießen ist und was nicht! Grausliches Pack!

nixnick
02.09.2010 12:35
natürlich

wie immer hat er mit allem nichts zu tun
was anderes war ja nicht zu erwarten
unser herziges unschuldsengerl

bin dann kurz weg .... muss schon wieder kotzen

The Arkady
02.09.2010 12:32
Kein Spielerischer Zugang?

Was, die Wiener FP schießt wohl lieber auf echte Minarette?

me gustan tus ojos
02.09.2010 12:28

Wo ist hier die Distanzierung? Bitte Überschrift ändern.

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