Wachstumstreiber war einmal mehr Deutschland, die Wirtschaftsleistung stieg im Frühjahr um 2,2 Prozent
Brüssel - Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als bisher gemeldet. Das Bruttoinlandsprodukt in den 16 Euro-Staaten stieg von April bis Juni um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag nach revidierten Berechnungen mitteilte. Bisher hatten die Statistiker ein Plus von 1,7 Prozent gemeldet.
Im Vergleich zum ersten Quartal blieb das Wachstum im Frühjahr bei einem Prozent. Allerdings revidierten die Statistiker auch die Daten für das Winterquartal, in dem es etwas besser lief als ursprünglich gedacht. Von Jänner bis März stieg die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zum Ende 2009; bisher war von 0,2 Prozent die Rede.
Wachstumstreiber im Frühjahr war Deutschland: In der größten Volkswirtschaft des Währungsraumes legte die Wirtschaftsleistung mit 2,2 Prozent so stark zu wie noch nie in einem Quartal seit Beginn der gesamtdeutschen Datenerhebung 1991. (APA/Reuters)