Europaabgeordnete fordern Europa-Staatssekretär

2. September 2010, 12:02

Leichtfried kritisiert Spindelegger: Keine Koordination mit Abgeordneten

Brüssel - Einen eigenen Staatssekretär für Europa-Angelegenheiten im Bundeskanzleramt fordern die SPÖ-Abgeordneten im EU-Parlament. Deren Delegationsleiter Jörg Leichtfried sagte am Mittwochabend gegenüber Journalisten in Brüssel, die Zuordnung der Europa-Kompetenz ins Außenministerium funktioniere nicht mehr. Mit dem EU-Vertrag von Lissabon hätten sich die Kompetenzen auf die anderen Fachministerien verlagert.

Leichtfried übte auch Kritik an Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP). Dieser sei "nicht groß an einem koordinierten Umgang mit Europaabgeordneten interessiert". Es habe von Spindelegger keinerlei Versuche gegeben, Kontakt aufzunehmen.

Staatsekretär als "Schnittstelle" zwischen EU-Abgeordneten und Regierung

Ein Europa-Staatssekretär im Bundeskanzleramt sollte als "zentrale Stelle" für EU-Angelegenheiten eingerichtet werden und "eine koordinative Funktion mit neutralem Zugang zu den Ministerien" ausüben, plädierte Leichtfried. Für den Posten käme "jeder, der dazu in der Lage ist", in Frage, parteipolitisch wolle er sich nicht festlegen, sagte der SPÖ-Delegationsleiter. Mit seinem Vorschlag habe er in seiner Partei Zustimmung erfahren, die Delegation der Europaabgeordneten stehe hinter ihm, so Leichtfried.

Der stellvertretende Fraktionschef der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Hannes Swoboda, sagte, ein Europa-Staatssekretär könne als "Schnittstelle" zwischen Regierungsvertretern und Parlamentariern arbeiten. Auch die Öffentlichkeitsarbeit in Österreich zu Europathemen sollte in seine Kompetenz fallen. (APA)

aiuto
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Im Prinzip sicher richtige Forderung,

... denn das BMeiA scheint ja doch manchmal ein bisserl überfordert zu sein.

Vielleicht kann man einen Staatssekretäraus dem Finanzministerium abziehen.
Die stehen sich ohnehin dort im herum...

Franz Schwingenschrot
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Ausgedinge

Das ist wieder eine tolle Möglichkeit, einen abgehalfterten Politzombie ein Gnadenbrot zu geben.
http://gedaunknsplitta.blog.de

Curd Hombre
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Hmm - als steuerzahlender Büger Österreichs meine ich dazu:

Unter Vorbehalt - wenn der neue Staatssekretär kostenneutral ist - dh woanders jemand eingespart wird - dann ist es ok!

Geh!danke
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Wie immer: Die Faulsten gackern am lautesten!

iohui
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hat der bk keine sekretärin?

oder muss dringend wer untergebracht werden?

was machen denn die vielen anderen eu-beauftragten in den ministerien?
reden die auch nicht mit den abgeordneten?
wir haben doch eh sogar ein eigenes Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.
verweigern die alle ihre arbeit?

byron sully
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also ich find die idee schon sinnvoll (ob im bundeskanzleramt oder im außenministerium, ist ansichtssache - außenministerium fänd ich eigentlich passender), dafür könnte man aber im gegenzug die posten vom ostermayer und lopatka einsparen. ein europa-staatssekretariat hat auf jeden fall mehr sinn als die posten, die diese beiden herrn bekleiden.

iohui
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ja aber dann können wir das ganze ministerium für europäische angelegenheiten auflösen.
für aussereuropäische brauchen wir auch keins mehr, weil die hohe eu aussenministerin grade 14000 (vierzehntausend) beamte für diese zwecke eingestellt hat. das sollte eigentlich reichen.

Thomas Felder1
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gerne

wenn die abgeordneten diesen sekretär plus sein kabinett, räume, usw aus ihrem privatgeld bezahlen.

mit steuergeldern, die einem nicht gehören, ists leicht rumwerfen

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