Ars Electronica: Linzer Festival mit 1.000 helfenden Händen gestartet

02. September 2010 10:21

82.000 Quadratmeter verbaute Fläche der ehemaligen Tabakfabrik und "tolle Satelliten" werden bespielt

 "Es ist die größte Ars Electronica aller Zeiten." Zumindest flächenmäßig stellt das diesjährige Linzer Medienkunstfestival - 82.000 Quadratmeter verbaute Fläche der ehemaligen Tabakfabrik werden bespielt - einen neuen Rekord auf, erklärte Leiter Gerfried Stocker am Donnerstag vor Journalisten zum Start. Mehr als tausend helfende Hände und damit in etwa so viele wie zur Blütezeit des Industriekomplexes sind bei der Veranstaltung, die bis 11. September dauert, in Summe im Einsatz.

"Es gibt auch einige ganz tolle Satelliten"

95 Prozent der Programmpunkte finden auf dem Fabriksgelände statt. "Es gibt auch einige ganz tolle Satelliten", sagte Stocker. In der voestalpine-Stahlwelt stellt Medienkünstler Richard Kriesche als featured artist aus, der humanoide Roboter Asimo lädt ins Ars Electronica Center, und am Linzer Hauptplatz kann das Haiti-Haus begutachtet werden, das aus harzgetränkten Papierstreifen hergestellt ist und nur die Cellulose-Menge eines einzelnen Baumes benötigt.

Mit der ungewöhnlichen Location Tabakfabrik sei das Festival, das heuer zum 31. Mal stattfindet und damit in sein viertes Jahrzehnt geht, förmlich gezwungen, sich neu zu erfinden, freute sich Stocker. Auch ehrgeizige Besucher müssen einiges an Energie mitbringen: Wer die gesamte Fläche abschreiten will, sollte sechs Stunden Zeit einplanen - und gut zu Fuß sein: "Die meisten Gebäude haben sechs Stockwerke", berichtete der Festivalleiter. (APA)

 

Andreas Schmidt
03.09.2010 08:31
Der Wappler liebt die Tabakfabrik

Diese Ausstellung ist etwas ganz Besonderes, weil der Ausstellungsort ein Traum ist und endlich genügend Platz ist. Ich schau sie mir am Montag an und freue mich auch riesig darauf! Bitte auch die neue Ausstellung im Nordico nicht vergessen, die Mitte Oktober beginnt mit der Geschichte der Tabakfabrik plus großartige Führung in der leeren Tabakfabrik!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.