Linzer Emporia nimmt deutschen Handymarkt ins Visier

01. September 2010 18:38

Mittelfristig 5 Prozent Marktanteil angestrebt - Gespräche auch mit Netzanbietern in USA und Russland

Der oberösterreichische Senioren-Handyhersteller Emporia setzt seine Expansion fort: Auf der "Publikumsmesse" IFA in Berlin will man die Position auf dem absatzstarken deutschen Markt festigen und neue Produkte vorstellen, sagt Eigentümerin Eveline Pupeter-Fellner zur APA. In Österreich werde man heuer zwischen 120.000 und 150.000 Handys verkaufen, in den USA und Russland wolle das Unternehmen schon bald Fuß fassen.

"Emporia Deutschland"

Die IFA-Elektronikmesse in Berlin, die von 3. bis 8. September stattfindet, biete dem Linzer Unternehmen die Plattform, um sich bei den deutschen Konsumenten zu positionieren. Mit zwei Ständen ist Emporia dort vertreten. Mit "Emporia Deutschland", einer Tochter mit Sitz in Frankfurt, hat man ein zehnköpfiges Team stets vor Ort. Im Mittelpunkt stehe bei der IFA das neue "emporiaELEGANCEpremium", das mittels Tischladestation auch als Radio genutzt werden kann. Der Trend zum Smartphone sei auch Emporia "nicht verborgen" geblieben, nächstes Jahr werde man ein Touchscreen-Handy auf den Markt bringen, das "anders als alle anderen" sei. Man habe jedenfalls "ein paar schöne Handys" in der Pipeline.

Für das laufende Geschäftsjahr sei man "voll auf Linie", es laufe sehr gut, so Pupeter-Fellner. Weltweit will der Handyproduzent seinen Absatz im Geschäftsjahr 2010/11 (1. Juli bis 30. Juni) auf eine Million Handys verdoppeln. Der Umsatz soll von 50 (2009/10) auf zumindest 80 Mio. Euro wachsen.

Mittelfristig 5 Prozent Marktanteil angestrebt

Entscheidend sei das Weihnachtsgeschäft, für das es "ein paar großartige erste Anzeichen" gäbe. In Deutschland, dessen Handy-Markt zehnmal so groß wie der heimische sei, strebe man mittelfristig nach 5 Prozent Marktanteil, die man in Österreich bereits hat. Nach einer Zweigstelle in Frankfurt, die aus zehn Mitarbeitern besteht, würde bald eine weitere in Frankreich starten. In vielen der mittlerweile 30 Vertriebsländern kooperiert man bereits mit großen Netzanbietern wie T-Mobile - in Polen beispielsweise mit allen vier Anbietern. In den Zielmärkten USA und Russland führe man "bereits Gespräche" mit Netzanbietern.

Ein Konzept des Unternehmens sei die Nähe zu den Kunden. Dazu beitragen würden Aktionen wie "Open Innovation", eine Internetplattform bei der Benutzer Innovationsvorschläge einbringen und mit dem Anbieter in Austausch stehen. Morgen wird in Wien zum Abschluss der österreichweiten Aktion eine Jury, die unter anderem aus den Seniorenrats-Präsidenten Andreas Khol  und Karl Blecha  besteht, über die besten Vorschläge abstimmen. In Deutschland sei man mit "Open Innovation" schon etwas weiter, ergänzt Pupeter-Fellner. (APA)

 

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Emporia

Naphtali
02.09.2010 10:22
Eine Frage des Alters

Ich bin fit wie ein Turnschuh, fühl mich wie maximal 30 und dann dies:

Prinzessin empfahl mir ein Emporia-Handy: "Das ist das Richtige für Dich". Seitdem fühl ich mich um Jahrtausende gealtert.

Hatschiiiiiii
 
01.09.2010 18:52
Qualität der Hardware unbefriedigend

Von allen Handys in unserem Haushalt hatte dieses die kürzeste Lebensdauer.

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