Atombomben-Unfall

Nach 42 Jahren in Grönland noch immer keine Warntafeln

01. September 2010 13:15

Einige Gebiete mit hochgiftigem Plutonium verstrahlt

Nuuk/Kopenhagen - Über 40 Jahre nach dem Absturz eines mit vier Atomsprengköpfen beladenen Bombers der US-Airforce sind Teile Grönlands immer noch mit hochgiftigem Plutonium verstrahlt. Obwohl dies bereits vor zwei Jahren festgestellt wurde, fehlen bis heute Warntafeln für Einheimische und Touristen, die die betroffenen Gebiete kennzeichnen würden.

Einheimische Jäger und Fallensteller haben nun eine entsprechende Initiative gestartet. Ein Repräsentant der Bevölkerung der rund 100 Kilometer von der US-Basis entfernten Siedlung Qaanaaq warf der Regierung in Nuuk in einem Interview mit dem Sender KNR diesbezüglich "Gleichgültigkeit" vor.

Atombomben fielen ins Meer

Im Jänner 1968 stürzte ein US-Bomber vom Typ B-52 in unmittelbarer Nähe der Thule Air Base ab. Drei der vier an Bord befindlichen Atomsprengköpfe fielen ins Meer und wurden geborgen. Zur Sanierung der mit radioaktiven Trümmern übersäten Eisdecke heuerten die USA und Dänemark Einheimische an, von denen zahlreiche an den Folgen der Verstrahlung erkrankten und starben.

Inwieweit die vierte Bombe, wie von den USA behauptet elf Jahre danach oder später vollständig geborgen werden konnte, ist bis heute nicht restlos geklärt. Die mythenumsponnene Luftwaffen-Basis Thule soll in jüngerer Vergangenheit auch als Drehscheibe für die Gefangenentransporte in das US-Lager Guantanamo gedient haben. (APA)

mstislav raskachlovitsch
16.09.2011 08:57
Thule ?

stammen von dort nicht "Wickie und die starken Männer"?

dove, the band of love
16.09.2011 13:13
Flake!

...nicht Thule!

Lichtfreak
04.02.2011 16:15
Super! Danke USA!

Unbedenklichkeitsbescheinigung
01.09.2010 14:41
"Nach 42 Jahren in Grönland noch immer keine Warntafeln"

ist ja auch noch ein paar jahrtausende zeit dazu

h 90
01.09.2010 14:11

Hab zuerst Ortstafeln gelesen und gedacht "Wie in Kaernten"

zigan
01.09.2010 14:03

in spanien ist 1967 ein bomber ser us airforce abgestürzt, dabei wurde plutonium frei und danach von den amis sehr nachlässig entsorgt,
nun wird die jährliche untersuchung der bewohner des verstrahlten ortes von obama auch gestrichen, ...

ist schon sehr bezeichnend für die "super" macht usa...

Goran Markovic
01.09.2010 14:20

Die Supermacht USA ist pleite, da kann man nicht mehr davon ausgehen das diese sich um die Erkrankten in anderen Ländern auch noch kümmern, wenn Sie das ja nicht einmal im eigenen Land tun.....

Viele US-Veteranen aus dem 2.Golfkrieg unter Bush Senior und aus dem 3. unter Junior leiden an Folgeerkrankungen. Man weigert sich staatliche Entschädigung zu bezahlen.

Die Supermacht USA ist nicht besser als die Supermacht UDSSR, nur verpacken es die Amis in einem schöneren Geschenkkarton.....

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