Fünf Tote bei Gefechten nahe Berg-Karabach

1. September 2010, 12:09

Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien verschärft

Baku - Bei Feuergefechten nahe der umkämpften Enklave Berg-Karabach (Nagorny-Karabach) sind nach Angaben der Regierung in Aserbaidschan fünf Soldaten getötet worden. Armenisches Militär habe am Dienstag aserbaidschanische Stellungen angegriffen, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch in Baku mit. Dabei seien drei armenische und zwei aserbaidschanische Soldaten getötet worden. Der Angriff sei zurückgeschlagen worden.

Spannungen

Die Spannungen zwischen Baku und Eriwan um Berg-Karabach haben sich in den vergangenen Monaten verschärft. Das völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehörende, aber seit 1994 nach einem verlustreichen Krieg von Armenien kontrollierte Gebiet wird vorwiegend von Armeniern bewohnt. In dem Krieg wurden rund 30.000 Menschen getötet. Armenien und Aserbaidschan haben seither vergeblich versucht, sich auf einen Status für die Region zu verständigen. (APA)

Bachmann, Dieter
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Okkupanten von Moskaus Gnaden

Stünde nicht Russland hinter Armenien, wäre das Problem schon längst gelöst, ja es hätte sich erst gar nicht ergeben. Alleine die Unterstützung durch Moskau erlaubt es Armenien, den begangenen Völkerrechtsbruch aufrecht zu erhalten. Sollte sich Moskau irgendwann doch umorientieren und das kleine Armenien aufgeben zugunsten besserer Beziehungen zur Türkei, die Aserbeidschans Interessen vertritt, so wird die armenische Nomenklatura sich einfach ins Ausland absetzen mit dem gescheffelten Geld, das sie durch den Ausverkauf Armeniens an Russland beiseite geschafft haben. Das Nachsehen wird der armenische Bürger haben.

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