Shortlist für heimischen Literaturpreis "Alpha"

01. September 2010 12:08

Anna Kim, Richard Obermayr, Verena Roßbacher , Clemens J. Setz, Thomas Stangl, Christine Wiesmüller dürfen auf 10.000 Euro hoffen

Wien - Sechs Autoren können auf den heuer erstmals vergebenen, mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis "Alpha" hoffen. Die Verleihung des von Casinos Austria und Büchereien Wien gestifteten Preises findet am 20. Oktober bei einer Gala im Studio 44 im Hauptgebäude der Österreichischen Lotterien statt, bis dahin sollen aus der Shortlist drei Finalisten ausgewählt werden.

Ziel des Preises sei es, Nachwuchsautoren zu unterstützen und junge österreichische Literatur zu fördern, hieß es in einer Aussendung. Aus 100 Einreichungen wurden von einer Vorjury unter Christian Jahl, Leiter der Hauptbücherei Wien, fünf Werke ausgewählt. Eine Fachjury, bestehend aus dem Schriftsteller Josef Haslinger, Gabriele Madeja von der Messe "BuchWien" und Journalist Klaus Nüchtern, hat ein weiteres Werk nachnominiert.

Auf den Preis hoffen unter anderem die gebürtige Südkoreanerin Anna Kim mit ihrem Roman "Die gefrorene Zeit", der Oberösterreicher Richard Obermayr mit seinem von Zeit und Schicksal handelnden Werk "Das Fenster", die 1979 geborene Verena Roßbacher mit ihrem Debütroman "Verlangen nach Drachen" und der bereits mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnete Grazer Clemens J. Setz mit "Die Frequenzen". "Was kommt" von Thomas Stangl erzählt von zwei Wienern aus unterschiedlichen Zeitepochen; in "Sommerfrische. Quadratur des Kreises oder ein Fragment" erschafft Autorin Christine Wiesmüller für ihre Protagonisten eine Art "Gegenwelt", in der sie mit Schicksalen umgehen können. (APA)

Ich bin die andere
01.09.2010 15:52
Mich würde interessieren,

warum AutorInnen durch derartige Preise unterstützt werden, die bereits den Sprung vom Nachwuchs- zum etablierten Autor geschafft haben. Wer würde Clemens Setz nach seinen diversen Auszeichnungen noch als Nachwuchsautor bezeichnen? Und wer Thomas Stangl als jung (mit Verlaub, nicht einmal für einen Autor gilt er noch als "jung")?
Wo bleiben Förderungen für "richtige" Nachwuchsautoren? Wo bleiben Förderungsstrukturen, die es jungen Autoren ermöglichen, zu schreiben, zu publizieren und aufzutreten - um das Publikum zu erreichen?

Léonor de Guzman
01.09.2010 16:39
die richtig jungen

lernen grad das ABC..................

byron sully
01.09.2010 19:26

ich denk mal, daß es im vorposting um solche autorInnen ging, die z.b. schon publikationen in literaturzeitschriften, anthologien u.ä. vorzuweisen haben, aber noch kein eigenes herausgebrachtes buch.

Léonor de Guzman
01.09.2010 14:03
ich gebe meine Stimme

Clemens Setz!!!!

Azdak111
02.09.2010 07:38

eben nicht.
ich glaube da gibts genug andere talente, die das geld nötiger brauchen.
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setz wird seinen weg ohnehin machen und ein sich etablieren, andere hingegen brauchen noch einen griff unter dir arme.
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