Grasser-Verhör nicht nur zu Buwog, sondern auch zu Novomatic

31. August 2010, 23:10
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Nicht zustande gekommene Novelle zum Glücksspielgesetz hätte Novomatic begünstigt

Wien - Das für Donnerstag angesetzte Verhör von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser soll sich nicht nur um die Causa Buwog, sondern auch um das Thema Novomatic drehen. Das bestätigte Grasser-Anwalt Manfred Ainedter der Presse. Dabei geht es um eine nicht zustande gekommene Novelle zum Glücksspielgesetz, für die sich Grasser eingesetzt hatte und die Novomatic begünstigt hätte. Bei den Buwog-Untersuchungen wurden beim Lobbyisten Walter Meischberger auch Zahlungen von Novomatic entdeckt. Der grüne Abgeordnete Peter Pilz äußerte daraufhin den Verdacht, dass mit dem Geld politischer Einfluss erkauft werden sollte. Grasser weist dies zurück und klagte Pilz wegen Verleumdung. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2010)

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