Fidel übernimmt Verantwortung für Verfolgung von Schwulen

31. August 2010, 22:29

"Wenn einer verantwortlich ist, dann bin ich es" - "Ich ertrank in Arbeit und war befasst mit Krisen, mit Krieg und anderen politischen Fragen"

Mexiko-Stadt - Kubas Revolutionsführer Fidel Castro hat zugegeben, die Verfolgung von Homosexuellen in den Anfangsjahren seiner Herrschaft in Kuba nicht verhindert zu haben. "Wenn einer verantwortlich ist, dann bin ich es", sagte der 84-Jährige in einem am Dienstag in der mexikanischen Zeitung "La Jornada" veröffentlichten Interview. "Es ist wahr, dass ich mich in diesen Momenten nicht um diese Angelegenheit habe kümmern können,", sagte er. "Ich ertrank in Arbeit und war befasst mit Krisen, mit Krieg und anderen politischen Fragen."

Seine Regierung habe nach dem Sturz der rechten Diktatur 1959 nicht angemessen mit dem Thema der Homophobie umgehen können. "Systematische Sabotage und bewaffnete Angriffe ereigneten sich die ganze Zeit", sagte er. "Wir hatten so viele und so große Probleme, bei denen es um Leben und Tod ging, dass wir dem Thema gegenüber nicht genügend Aufmerksamkeit haben aufbringen können", erklärte er auch im Hinblick auf die zahlreichen Versuche der US-Geheimdienste, ihn persönlich aus dem Weg zu räumen.

"Habe keine Vorurteile"

Er selber haben keinerlei Vorurteile gegenüber Homosexuellen, erklärte Castro, der nach der Revolution Kuba 47 Jahre regiert hatte, ehe er 2006 die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder Raúl abtrat. Erst in den 1990er Jahren schaffte Kuba die Strafen für Homosexualität ab.

Vor wenigen Wochen wurde zum dritten Mal der "Kubanische Tag gegen die Homophobie" begangen. Eine der führenden Persönlichkeiten, die sich bisher für die Rechte der Homosexuellen in Kuba eingesetzt hat, ist Mariela Castro, Leiterin des Nationalen Zentrums für sexuelle Erziehung. Die 47-jährige Soziologin ist die Tochter von Präsident Raul Castro. (APA/dpa)

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hotzenplotz1001
00
15.9.2010, 15:28
Mangelnde Lernfähigkeit würde ich dem Alten nicht unterstellen.

Man stelle sich vor, Josef Pröll gesteht, dass es ein Mist war, Reichensteuer, Mindestsicherung und Schulreform zu torpedieren. Faymann bekennt, dass Gusenbauer und er sich damals verrannt haben, als sie Onkel Hans per Leserbrief hinten hineinkrochen. Und dass in der SPÖ Rassismus und Fremdenhass bisher keine klaren Absagen erteilt worden sind. Und alle zusammen sagen geschossen: „Wenn jemand verantwortlich ist, dann sind wir es!“ - Unvorstellbar.

. Diogenes
01
Was is´n mit dem los?

Den Kommunismus mag er nicht mehr, für die
Schwulenverfolgung entschuldigt er sich, fehlt noch
dass er in ein Altersheim nach Florida auswandert.
Ist er nur altersmilde geworden oder verspürt er schon den Hauch des Todes im Nacken und will sich
auf diese Weise doch noch ein Plätzchen im Himmelreich sichern? So einfach ist das aber nicht mein lieber Fidel! Erst den Menschen 50 Jahre lang das Leben zu vermiesen und kurz vor dem Abtreten
noch schnell zu sagen "tut mir leid, war wohl ein Fehler" und ihnen zur Versöhnung den Besitz von
Handys und den Anbau von eigenem Gemüse zu
gestatten, damit ist es nicht getan. Ein paar hundert
tausend Jahre wirst du dem George Dablju schon
Gesellschaft leisten müssen :-)

Träume sind Schäume..
22
Falls das Fegefeuer gibt

möge er ordentlich brennen.

Man sollte ihm die nervigsten Gesellen der Menschheitsgeschichte dazustellen ;)

(°)(°)
00
14.9.2010, 13:38
Was für a Hetz!

Da müsste er sich von Che aber einiges Anhören...

Panter
00
11.9.2010, 23:18
?!

Warum wollen Sie ihn ins Fegefeuer begleiten?
Aber keine Angst das passiert nicht ,an solchen Mist glaubt keiner von uns,was uns allerdings auch den Himmel ausspart...

billcompton
20
Fidel conversa con Daniel Estulin: “La humanidad debe preservarse para vivir miles de años” Fidel talks with Daniel Estulin: "Humanity must be preserved for thousands of years to live"

http://translate.googleusercontent.com/translate... l7Xu3RKmMA

Träume sind Schäume..
01
Süß sieht der sabbernde Greis aus

Könnte man fast vergessen wie er 1961 einen Nuklearklearkrieg forderte.
Und damit das Ende der Welt

Er kann schon 1000 Jahre fordern, die Natur wird ihn trotzdem in ein paar Jahren niederstrecken ;)

Austro-Spanier0
01
Austro-Spanier0
01
Ein netter Beitrag zum Thema Schwule in Kuba

http://www.youtube.com/watch?v=F... re=related

napfiatgott
37
Was in Kuba Vergangenheit ist...

...ist Realität in einem der Vorzeigeländer LAs für Europa: Kolumbien. Spanien nimmt verfolgte Homosexuelle aus Kolumbien auf, wo dies noch immer als Delikt gehandhabt wird.
http://www.agmagazine.info/2010/04/1... olombiano/

Horst Holger
31
in Cuba ist sowas nur "Vergangenheit" wenn das "System" Castro Vergangenheit ist

oder glauben Sie, nur weil ein greiser alter Mann in einem Anfall von Senilität was von sich gegeben hat, ändert sich alles (Schlimme) dagewesene? Mitnichten!

Großer Böser
 
00
15.9.2010, 15:46
Bullshit!

Homophobie ist überall in Südamerika, ausgenommen vielleicht Buenos Aires, an der Tagesordnung und gesellschaftlich toleriert. Das hat nichts mit Castro und Konsorten zu tun sondern mit jahrhundertealter Tradition.
mfg

Nicolas Castillo
53
Schwachsinn ...

Kolumbien ist in Bezug auf Rechte von Homosexuellen recht weit entwickelt. Übrigens viel weiter als viele EU Staaten. Wen wollen Sie hier eigentlich verarschen?

Ist das ihr typisch antikolumbianischer Beißreflex?

http://es.wikipedia.org/wiki/Homo... n_Colombia

Timagoras
 
23

Sie können doch hier nicht einfach mit fakten aufwarten.

wo kämen wir denn da hin, wenn das jeder täte? ;o)

http://de.wikipedia.org/wiki/Homo... _Kolumbien

Nicolas Castillo
30
Sie haben Recht, wie konnte ich nur ...

Asche auf mein Haupt.

Ich habe mich da hinreißen lassen, wohlwissend, dass Fakten in diesen Foren nicht gefragt sind. Da gibt's nur gut oder böse.

Nicht, dass mir die linksradikale Garde noch anfängt zu hyperventilieren, dass war wirklich nicht meine Absicht.

Malkaye
03
wenn hier jemand reflexe hat, dann sie

und zwar einen pro-konservativen verteidigungs- und anti-sozialen reflex.

Nicolas Castillo
11
Sie kennen mich doch gar nicht ...

und wenn Sie sich mal die Mühe machen würden, Post zu lesen und vor allem zu verstehen, würden Sie unter Umständen merken, dass Sie ganz weit weg vom Ziel sind.

Malkaye
01
10.9.2010, 01:47
gesehen hab ich sie wirklich noch nicht

aber schon viel zu viele kommentare von ihnen gelesen, die gegen den gesellschaftlichen fortschritt in lateinamerika hetzen und sich mehr honduras wünschen.

Nicolas Castillo
11
10.9.2010, 13:03
dann können Sie anscheinend nicht lesen ...

den Putsch in Honduras habe ich u.a. nie unterstützt.

Aber was scheren Sie solche Kleinigkeiten, in Ihrer schwarz-weiß Welt ist halt kein Platz für Farben. Armes Ding.

napfiatgott
01
...sie haben den Artikel wohl nicht gelesen...

...oder den Inhalt nicht verstanden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sagen noch gar nix aus über eine tolerante Gesellschaft.
"En Colombia la iglesia católica, los partidos de la derecha (zu denen Uribe oder Santos ja nicht zu zählen sind - laut Ihrem antivenezolanischen/kubanischen/bolivianischen/ecuadorianischen... Beißreflex) y los grupos paramilitares han hecho de la homofobia su bandera y una razón para estigmatizar, excluir, separar socialmente, obligar al desplazamiento forzado, amenazar de muerte, asesinar y cometer otros crímenes de odio contra la población LGBT.

Nicolas Castillo
11
und Sie meinen ...

katholische Kirche, rechtslastige Parteien u.ä. sind in anderen Ländern toleranter? Glauben Sie es gibt in Bolivien oder Brasilien weniger Idioten die von Homophobie befallen sind? Schauen Sie mal dort hin. Wenn es Unterschiede zu Kolumbien geben sollte, dann mag ihr Post sinnvoll sein. Da es Sie nicht gibt, ist es albern und ignorant.

dr. kokos
 
41

es gibt sehr wohl unterschiede. in kolumbien kannst du umgelegt werden, wenn du im falschen viertel das falsche t-shirt trägst. so weit sind wir in brasilien noch lange nicht.

Austro-Spanier0
11
wenn du im falschen viertel das falsche t-shirt trägst.

na dann geh mal in eine Favela, in welche sich nicht einmal die Polizei hinein traut und trag das falsche t-shirt, ich wette das wäre wohl dein letzter Blödsinn!

Nicolas Castillo
00
alles ganz wundervoll in Brasilien ...

http://www.ila-web.de/brasilien... xuelle.htm

http://blogs.taz.de/reptilien... _minister/

http://www.lateinamerikanachrichten.de/?/artikel/2515.html

http://www.network.ch/t3/index.php?id=577

Eigentlich ist Ihr Post es nicht wert beantwortet zu werden, Sie teilen anscheinend die selbe Ignoranz wie der kleine gott über mir. Machen Sie sich nichts vor, es ist in Kolumbien nicht anders, als anderswo in L-am.

dr. kokos
 
31

nein, sicher nicht alles ganz wundervoll in brasilien. es gibt jede menge elend und (daher) auch jede menge kriminalität. trotzdem kann ich mich in brasilien ziemlich frei bewegen, in kolumbien ist das nicht der fall. offensichtlich kennst du beides nur mit dem finger auf der landkarte.

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