Nachlese

Arigona schafft Rückkehr bis zum Schulbeginn nicht

31. August 2010, 11:45

Voraussetzung für Visa-Anträge noch nicht erfüllt

Arigona Zogaj, ihre beiden minderjährigen Geschwister und ihre Mutter, die Mitte Juli in den Kosovo ausgereist sind, weil sie in Österreich kein Bleiberecht bekommen haben, werden es so gut wie sicher nicht schaffen, bis zum Schulbeginn nach Österreich zurückzukehren. Die dazu notwendigen Visa liegen nicht vor, die Anträge dafür sind nämlich noch gar nicht gestellt worden. Das bestätigte der die Familie unterstützende Pfarrer von Ungenach Josef Friedl am Dienstag.

"Wann sie wieder kommen, weiß ich nicht", sagte Friedl. Die Familie lebe nach wie vor in einer Wohnung außerhalb von Pristina. Derzeit fehle noch eine wichtige Voraussetzung für die Anträge auf Schülervisa für die Kinder beziehungsweise für ein Saisonniervisum für die Mutter: Die Übertragung des Sorgerechtes für die Kinder vom Vater, der sich von der Familie getrennt hat, auf die Mutter. Das ist notwendig, wenn sie mit den Kindern aus dem Kosovo ausreisen will. Der Vater hat grundsätzlich zugestimmt. Der Akt liege nun bei den Justizbehörden im Kosovo. Wann sie eine Entscheidung fällen, sei nicht absehbar, erklärte Friedl.

Die übrigen Voraussetzungen für die Visa-Anträge seien hingegen bereits erfüllt. Die Schulen der Kinder hätten sich bereiterklärt, sie auch weiterhin aufzunehmen. Auch Bürgen, die in der Lage sind, die Lebenserhaltungskosten für ihren jeweiligen Schützling zu tragen, wurden gefunden.

"Vor der Wien-Wahl geht eh nichts"

Für Friedl ist vorerst das nächste Etappenziel, dass die Visa-Anträge bei den österreichischen Behörden gestellt werden können. Darüber, wie lange es dann dauern könnte, bis diese entscheiden, will er noch keine Prognose abgeben. Dass die Causa ein Politikum werden könnte, glaubt er nicht: "Vor der Wien-Wahl geht eh nichts". Wenn die Kinder erst sehr lange nach Schulbeginn am 13. September in Oberösterreich ankommen, ist es fraglich, ob sie den versäumten Lehrstoff nachholen können, um das Schuljahr positiv abschließen zu können. Das sei aber "nicht tragisch". Denkbar sei, dass sie die Klassen wiederholen, hieß es aus dem Schulbereich.

Ungeklärt war am Dienstag nach wie vor das Schicksal eines jungen Georgiers in Oberösterreich, der so wie vor einigen Jahren Arigona Zogaj bei einem Abschiebungsversuch Ende Juni geflüchtet ist. Von ihm gebe es keine Spur, bestätigte die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, die weiterhin nach ihm suchen lässt, auf Anfrage. Sie geht aber mittlerweile davon aus, dass er sich nicht mehr in Österreich aufhält. Die gesamte siebenköpfige Familie, die seit sechs Jahren in Österreich lebte und in Straß im Attergau als gut integriert galt, wurde nach der Ablehnung ihres Asylantrages abgeschoben. Doch der älteste Sohn, ein 15-Jähriger, war zum Zeitpunkt der Amtshandlung der Fremdenpolizei nicht anwesend. Die Familie musste deshalb Österreich ohne den Jugendlichen verlassen. (APA)

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Sergeij Kalaschnikow
57
13.9.2010, 20:50
keine Neuigkeiten von Arigona ?

ich hab schon Entzugserscheinungen - soll ich Pfarrer Friedl anrufen ?

sashila
01
23.9.2010, 09:36
Pfarrer Friedl anrufen?

Wer oder was hindert Sie daran?

Sergeij Kalaschnikow
01
25.9.2010, 12:21
friedl sagt, er weiss nix

und hat wichtigeres zu tun !

Paolo64
01
16.10.2010, 10:49
friedl kennt auch die zehn gebote

Michael Bakunin
81
20.9.2010, 15:45

du bist so ignoranter depp.

Sergeij Kalaschnikow
10
20.9.2010, 22:51
und wer bist du ?

masterpiece
03
21.9.2010, 06:37
ein niemand :-)

patrese ricardo
212
schönen Urlaub

zu Hause wünsch ich ihr

Alexander F1
00
16.10.2010, 19:12
...genau...

....soll´s bleiben wo´s is....
Österreich war in letzter Zeit ja so böse zu Ihr...

Peter Hammer 06
162
Und ich Ihnen Albträume!

Hurra
172
Allzugerne werden Entscheidungen hinter Gesetzen versteckt

Blöde Geschichten:

Dampfer wurden von den USA abgewiesen und deren Passagiere nach ihrer Rückkehr in Deutschland vergast.

An der schweizer Grenze wurden Juden zurückgeschickt, die dann umgebracht wurden.

Heutzutage gibt es viele Fälle, wo "Österreich" Asylwerber zur Rückkehr in ihre Heimat überredet hat, die eine Woche später tot waren. Viele Rechtsberater weigern sich nach solchen Erfahrungen Asylbewerber zu überreden.

Captain Smoker
03
14.10.2010, 16:53

Die Auszeichnung für den dü*mmsten Vergleich geht an... ;)

fredi 1990
01
14.9.2010, 09:39
ich glaube nicht, dass das vergleichbar ist!

Seriöser Hütchenspieler
00
12.9.2010, 20:00

Hahaha !

Hurra
55

was bedeutet der rote Balken?

- will die Wahrheit nicht wissen --> bitte rot klicken
- verzieh dich in den Kosovo --> grün klicken

Josef der 1. von Vulgarien
14

dir müssen's ja wirklich gewaltig in das Wimmerl zwischen deinen Schultern gedonnert haben!

e.ass
01

rot= unnötig
grün= brillant

Josef der 1. von Vulgarien
01

würde meinen:

rot: unnötig
grün: überflüssig
neutral: absolut entbehrlich

e.ass
01
und

in Österreich soll es sicher sein?
http://diepresse.com/home/pano... 6/index.do

Wir sind die Guten !
02
Heutzutage gibt es viele Fälle, wo "Österreich" Asylwerber zur Rückkehr in ihre Heimat überredet hat, die eine Woche später tot waren

Na dann nenn mal drei Fälle von den vielen!

H. Kienhammer
02

Dokumentieren Sie bitte einen dieser vielen Fälle.

Hurra
40

Ich habe ihre Postings gelesen und daraus geschlossen, dass sie allwissend sind. Wie können sie diese Fälle überlesen haben? Selbst das BMI kennt sie.

H. Kienhammer
02

Ich hätte gerne gewusst, ob Sie diese Fälle kennen - und das ist offenbar nicht der Fall.

Hurra
20

Ja, ich kenne einen Fall aus meinem persönlichen Umfeld.

Josef der 1. von Vulgarien
12
"persönliches Umfeld"

Verschone uns bitte mit deiner Traumwelt, oder nennst du endlich irgendwelche Fakten, bevor du dich hier noch mehr lächerlich machst?!

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