Zahlen

2.005 Asylwerber bis Ende Juli untergetaucht

31. August 2010 07:27

Größter Teil im Zulassungsverfahren - Innenministerin drängt auf Aufenthaltspflicht

Wien - In Österreich sind nach aktuellen - der APA vorliegenden - Zahlen in den ersten sieben Monaten 2010 exakt 2.005 Asylwerber untergetaucht. Der größte Teil davon setzte sich während des Zulassungsverfahrens ab, nämlich 1.148 Personen. Im Innenministerium wird mit diesen Daten argumentiert, warum eine Aufenthaltspflicht zu Beginn des Asylverfahrens notwendig ist.

Während des inhaltlichen Verfahrens durch das Bundesasylamt, bei dem nicht mehr geprüft wird, ob Österreich überhaupt zuständig ist, sondern ob tatsächlich Asylgründe vorliegen, tauchten 362 Personen unter. 495 Asylwerber entzogen sich dem Verfahren, während in der Berufungsinstanz geprüft wurde, ob ein Asylantrag doch positiv beschieden werden kann. (APA)

Fabian S.
31.08.2010 15:35

die Erfahrung zeigt, dass das Innenministerium schon in der Vergangenheit bereit war Statistiken zu fälschen

woher habe ich jetzt Gewissheit, dass die Zahlen stimmen und keine gefälschten Zahlen dazu benützt werden, ÖVP-Vorhaben durchzudrücken

georgum
31.08.2010 09:29
Ohne Worte

und dann kommen die Paradewurschteln daher und schreien, dass eine kurzfristige Aufenthaltspflicht menschenverachtend sei.

Idiotie überhaupt dasüber diskutieren zu müssen.

Hellcat
31.08.2010 08:53

966 Asylwerber konnten in den ersten sieben Monaten des Jahres in die zuständigen Dublin-Länder überstellt werden, 1.148 haben es vorgezogen, gleich im Zulassungsverfahren anzutauchen, spezialisierte NGOs helfen dabei:
http://www.asyl-in-not.org/php/aus_u... 17019.html
Die Dublin-Zuständigkeit ist ohne Internierung der Asylwerber schlicht nicht durchsetzbar.

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