US-Entwicklung "Buckeye Bullet" mit verschiedenen Antriebssystemen getestet - die aktuelle Version setzt auf Batterien
Columbus - Schneller als jedes bisherige Elektroauto fährt "Buckeye Bullet": In der Salzwüste im US-Bundesstaat Utah erreichte es auf einer Strecke einer Meile eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 495 km/h sowie eine registrierte Höchstgeschwindigkeit von 515 km/h.
"Buckeye Bullet" ist eine Kohlenstofffasern-Konstruktion und kommt bei
einer Länge von über neun Metern auf ein Gewicht von 1,8 Tonnen. Entwickelt wurde das 800 PS-Geschoss von Technikern der Ohio State University und vom Sportwagenhersteller Venturi. Sie schraubten den Rekord für Elektrofahrzeuge damit um 100 km/h nach oben, auch wenn die offizielle Anerkennung durch die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) noch aussteht.
Schon 2004 hat das Team die 500 km/h-Marke überschritten.
Während die Grundlage des Antriebs damals noch die Brennstoffzelle war
und später ein ähnlicher Rekord mit Hybridantrieb erreicht wurde, setzt
die aktuelle Version allein auf Batterien. Die Erforschung der
Akkumulatorenleistung bezeichnen die Forscher auch als Hauptmotivation
ihrer Arbeit. (pte/red)