"Waffenhändler" Bout bittet Bangkok um Hilfe

30. August 2010, 14:49
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Regierungschef Vejjajiva solle Abschiebung stoppen

Bangkok/Moskau - Im Kampf gegen seine drohende Auslieferung an die USA hat der als "Händler des Todes" bekannte mutmaßliche Waffenschieber Viktor Bout Thailand um Hilfe gebeten. In der Petition an Regierungschef Abhisit Vejjajiva forderte Bouts Anwalt, die Abschiebung zu stoppen. Er verlangte von den thailändischen Behörden, die Sicherheit seines Mandanten zu gewährleisten. Zudem bat er Abhisit um ein Treffen, wie die russische Agentur Interfax am Montag aus Bangkok meldete.

Der 43-jährige Bout hat die Vorwürfe der USA stets zurückgewiesen, Waffen an die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan und das Terrornetzwerk Al-Kaida geliefert zu haben. Er war im März 2008 in Bangkok festgenommen worden. Russland will ein Gerichtsverfahren in den USA verhindern und setzt sich für die Freilassung ein. Bout hat angeblich auch mit russischen Geheimdiensten Geschäfte gemacht. (APA)

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