LG startet mit Nanotechnologie-Fernsehern

30. August 2010, 14:22
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Extrem flaches Gerät verspricht besonders klare Bilder

LG Electronics  hat eine neue Generation von LED-Flachbildschirmen entwickelt, die auf Nanotechnologie für eine optimale Hintergrundbeleuchtung setzen. Das verspricht besonders klare Bilder. Der "LEX8" als erstes Fernsehgerät mit der "NANO Lighting Technology" wird diese Woche im Rahmen der IFA vorgestellt. Zumindest für Südkorea ist der Marktstart von 47- und 55-Zoll-Modellen bereits für September vorgesehen.

Mit der neuen Technologie will LGE die Latte für Fernseher höher legen. "Die Leute werden sich sträuben, wieder zu normalen LED-LCD-TVs zurückzukehren, wenn sie LEX8 gesehen haben - genau, wie jemand, der HD erlebt hat, kaum normales TV ansehen kann", sagt Simon Kang, Präsident und CEO der LG Home Entertainment Company. Auf der IFA bildet das extrem flache Modell zudem die Speerspitze für LGEs 3D-Phalanx.

Optimale Lichtverteilung

Bei LEX8 kommt eine Dünnschicht zum Einsatz, die mit winzigen Punkten bedruckt ist. Diese liegen vor denHintergrundbeleuchtungs-LEDs, sodass das Licht gleichmäßiger und effizienter über die gesamte Bildschirmfläche verteilt wird, so das Unternehmen. Dadurch entstehen klarere und sehr glatte Bilder. Das Gerät wartet auch mit lokalem Pixel-Dimming auf, was besonders tiefe Schwarz- und lebendige Farbtöne verspricht. Zudem setzt das Modell auf 400-Hertz-Technologie für eine gestochen scharfe Darstellung. Dennoch bleibt das Displaypanel mit 0,88 Zentimetern extrem flach. Der komplette Fernseher mit Blende ist nur 1,25 Zentimeter dick und somit laut LGE das dünnste Full-LED-Gerät der Welt.

Voll im Trend

Der Nanotechnologie-Fernseher verspricht auch bei dreidimensionalen Bildern noch nie dagewesene Klarheit und Helligkeit. Das hat allerdings seinen Preis. Das 55-Zoll-Modell kommt in Südkorea auf 9,9 Mio. Won (über 6.500 Euro). Jedenfalls liegt LGE mit dem LEX8 voll im 3D-Trend auf der IFA, dem der Konzern auf der Messe noch mit einer Reihe weiterer Geräte Rechnung trägt.

So bekommen Besucher einen Plasma-3D-Prototypen mit unglaublichen 180 Zoll Bilddiagonale zu sehen. Im Vergleich dazu ist der "LEX9" als LGEs größter LED-LCD-Fernseher mit 72 Zoll regelrecht winzig. Weiters präsentiert das Unternehmen auf der Messe 3D-fähige Blu-ray-Home-Theater-Systeme sowie 3D-Projektoren für das ultimative 3D-Heimkinoerlebnis. (pte)

 

Wirtschaftshierbleiber
00
31.8.2010, 10:35

Einen 180 Zoll Fernseher brauch ich nicht weil er nicht durch die Eingangstüre passen würde.

Süffisant
00
31.8.2010, 15:09

der hätte etwa die ausmaße 2mx4m. also 2m hoch wird doch wohl ihre eingangstüre sein? ich glaube, der aufzug, das stiegenhaus und die finanzierung werden das größere problem darstellen...

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
00
31.8.2010, 12:18

wenn du dir den leisten kannst, hast du auch eine größere eingangstüre :-)

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
00
30.8.2010, 15:20
180 Zoll Bilddiagonale

wieviel ist das in fußballfeldern?

BitteEntwerten
00
30.8.2010, 15:34

Das sind auch "nur" 4,5 Meter Diagonale. Also nix, was man mit einem Projektor nicht leicht hinbekommt. Nur kostet's wahrscheinlich das 20fache...

Daliah
 
00
30.8.2010, 17:24

heute ja, in 3 jahren nicht mehr. und ich will den projektor sehen, der die aufloesung mit der leuchtdichte schafft. HD projektoren gibt es (heute) nicht unter 5000 euro. wuerde sagen sie gesellen sich bald zu VHS und MiniDisc im hinsotrischen museum.

aber natuerlich hibt es leute die 3m bilder mit 800 pixel geniessen koennen :-) ich und viele andere gehoeren eben nicht dazu

D.

Bastian Balthasar Bux
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hihi, dann hab ich das mit den beamern wohl 'ausgesessen'. ;)

ich beiss mir eh schon total in a***, dass ich vor gut einem jahr meinen letzten monochrome 12" pc-bildschirm entsorgt hab. den hätt ich mal aufheben sollen für ein museum. ;)

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