Der Starscreen bietet einen Blick auf die zuletzt geöffneten Seiten und einen Abgleich mit dem Desktop.
Synchronisation mit Desktop und Add-On-Unterstützung als Highlights, "Awesome Screen" bietet Schnellzugriff - Auch für Nokia N900 verfügbar
Mit Fennec will man bei Mozilla künftig auch im Mobilbereich kräftig mitmischen, ursprünglich vor allem für Nokias Maemo-Plattform vorangetrieben, hat man in den letzten Monaten auch einen zunehmenden Fokus auf eine Version für Googles mobiles Betriebssystem gelegt. Anstrengungen, deren konkrete Früchte nun von den NutzerInnen begutachtet werden können: Mit einer ersten Alpha-Version gibt man einen Vorgeschmack auf Fennec für Android.
Features
Die Basis bildet dabei der selbe Code, der auch bei den aktuellen Betas für Firefox 4 zum Einsatz kommt, beim User Interface hat man hingegen eine Fülle von unabhängigen Entscheidungen getroffen. So gibt es etwa einen "Awesome Screen", der eingeblendet wird, wenn die NutzerInnen in die Titelzeile klicken, und einen Schnellzugriff auf die beliebtesten Seiten gibt. Auch bietet man eine personalisierte Startseite, auf der die zuletzt geöffneten Tabs ebenso präsentiert werden wie jene Seiten, die auf dem Desktop-Rechner gerade gelesen wurden. Letzteres wird dadurch möglich, dass Fennec - wie auch die aktuellste Firefox-Beta - die Online-Synchronisierung der wichtigsten Daten ermöglicht.
Ein weiteres Highlight des mobilen Firefox ist die Unterstützung von Add-Ons, wie sie bislang nur bei wenigen Smartphone-Browsern zu finden ist. Entsprechende Erweiterungen lassen sich direkt im Browser aufspüren und installieren, zur Verwaltung dient ein eigener Add-On-Manager. Ein eigenes Konzept hat man sich auch für die mobile Variante des "Tabbed Browsing" einfallen lassen, wird der Bildschirm nach rechts gezogen, offenbart sich ein Blick auf alle geöffneten Seiten. Die Pinch-to-Zoom-Geste wird ebenso unterstützt wie Geolocation um den eigenen Standort mit Webseiten zu teilen. Weitere Informationen zur aktuellen Testversion gibt es in einem ausführlichen Blog-Eintrag.
Download
Die Fennec Alpha lässt sich für von der Seite des Herstellers herunterladen, neben der Ausgabe für Android 2.0+ gibt es auch eine neue Testversion für das Nokia N900. Nicht vergessen werden sollte dabei allerdings, dass es sich dabei noch um eine frühe Testversion handelt, bei einem kurzen Test sind denn auch diverse Bugs noch unübersehbar. Vor allem am Ressourcenbedarf wird Mozilla bis zur fertigen Version wohl noch einiges zu feilen haben, so beansprucht die Software mit 33,89 MByte nicht nur reichlich Speicherplatz, auch der hohe RAM-Verbrauch kann auf Geräten mit weniger als 512 MByte Speicher zu spürbaren Problemen führen. (apo, derStandard.at, 30.08.10)
ein bisschen spät sind sie dran,
Dolphin HD Browser kann das alles schon. Läuft auf meinem HTC Legend ohne Probleme. Hab andere Browser auch ausprobiert bin aber dabei geblieben. Hat auch eine gute Google Services Integration...
Und der Speicherverbrauch hält sich in Grenzen.
Zuerst entwickelt man für Maemo, das mit dem N900 bereits wieder eingestellt wurde (und ja, ich weiß dass es Maemo "Tablets" gibt, aber wer hat die schon?) und dann kommt man endlich drauf, dass Android um ein hundertfaches mehr Verbreitung hat als Maemo.
Und prinzipiell scheint Fennec gut zu sein, nur (so wie beim "normalen" Firefox) ist der RAM - Verbrauch zu hoch.
Maemo wurde als erste Plattform gewählt weil es einem normalen Desktop Linux sehr ähnlich ist und deshalb das Portieren des Codes einfacher war als bei anderen Mobilplattformen. Maemo ist auch nicht tot sondern mit Moblin verschmolzen und wird als MeeGo bei zukünftigen Nokia Smartphones zum Einsatz kommen. Was auf Maemo läuft, läuft auch auf MeeGo.
Dass Mozilla so lange brauchte, um auf die Idee zu kommen Fennec auf Android zu portieren verstehe ich nicht. Den gibt es schon so lange (in der Nokia-Version), dass ich mir sicher war, ihn im Android-Market finden zu können: und war überrascht, als sich herausstellte, dass es nicht der Fall war.
Die Ideen sind gut, gefällt mir auch... Nur ist jetzt die Frage, wie lange es dauern wird bis eine einigermaßen stabile Version erscheint.
Liegt daran, dass es für 3rd Party Entwickler noch nicht sehr lange möglich ist in C/C++ für Android zu entwicklen (NDK). Das geht erst seit Juni 2009.
ich denke fennec wird nicht so einschlagen wie damals firefox auf dem desktop, zumal spitzen-browser wie dolphin und opera mini auch nicht auf der nudlsuppn dahergeschwommen kommen ...
Das so ein kleines jep soviel freude bereiten kann!
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