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"Grüne Bügel" für Motorräder
Es sei ihr, erregt sich Leserin B., Unrecht widerfahren: Als sie ihr Fahrrad wieder einmal an einem grünen Fahrradabstellbügelensemble nicht anhängen konnte, weil das Bügelding mit Motorrädern vollgeparkt war, habe sie einen Polizisten auf den Missstand hingewiesen. Doch der habe abgewinkt: "Das ist erlaubt", dann sei er weitergegangen. Dies, schnaubt die Leserin, sei "schlicht unverschämt!"
Doch der Polizist war weder unverschämt, noch belog er die Dame: Wiens "grüne Bügel" werden von der Stadtverwaltung zwar im Dienste des Eigenlobes gerne als Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs ins Treffen gebracht - de iure und de facto, bestätigt jedoch auch Alec Hager von der "IG Fahrrad", darf hier alles parken, was einspurig ist.
Dies, bedauert der Radlobbyist, "wird in Infobroschüren der Stadt auch beworben. Da lässt sich momentan nicht dran rütteln."
Ob dies denn auch für jene Bügel gelte, die nicht auf der Fahrbahn errichtet sind, setzt Leserin B "aus gegebenen Anlass, etwa vor dem Museumsquartier" nach - und erhält immerhin theoretische Satisfaktion: Auf dem Gehsteig, erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer, dürfen einspurige Kraftfahrzeuge "nie parken - außer es gibt eindeutige Bodenmarkierungen". Dass vor rangierenden Autos zwischen Fahrradabstellbügeln gesicherte Motorräder aber abgeschleppt werden könnten, glaubt Hoffer nicht: "Sie müssten so verkehrsbehindernd stehen, dass Fußgänger nicht vorbeikommen - aber durch die Radabstellbügel geht ja niemand durch." Ahnbar wäre derlei Mopedparken aber schon, meint Hoffer. Allerdings glaubt er, dass wohl weder Parksheriffs noch Polizisten da aktiv werden: "Und wo es keinen Kläger gibt, gibt es eben auch keinen Richter." (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/27.08.2010)
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Ich Parke meine 70iger jahre Vespa wenn möglich immer zwischen den grünen Bügeln (wenn auch bis heute mit einem unguten Gefühl), einfach aus dem Grund dass meine Vespa schon mehrmals von parkenden Autos umgestoßen wurde, und die Bügel bieten die ideale Vorraussetzung die Vespa anzuketten und somit vor Diebstahl zu schützen...
Bin selbst Motorradfahrer. Es wäre mir aber noch nie eingefallen, mein Motorrad zwischen diesen Bügeln abzustellen.
Wozu auch? Zum Parken ist die Strasse da. Es findet sich immer ein etwas grösserer Abstand zwischen den Autos, wo ich bequem und sicher mein Bike abstellen kann. Und wer sein KFZ auf dem Gehsteig parkt ist sowieso das letzte.
Am Gehsteig darf jeder parken -- und in den allermeisten Fällen tut man das auch.
Nur auf dem Gehsteig ist verboten.
(Am = an dem)
Liebe Grüße auch an die Zeitungsredaktion: von einer Qualitätszeitung darf ich mir schon auch wenigstens vorwiegend eine richtige Grammatik erwarten.
...ist das ihre aussage?
aber kann eine umgangssprache wirklich falsch sein? ist jeder dialekt, jede mundart dann falsch?
wär´ doch schrecklich wenn alle nur richtig trockenes deutsch deutsch schreiben würden, oder?
Also ab und zu kommt mir das schon in den Sinn, nämlich wenn ich mein Motorrad wieder mal umgeschmissen am Boden liegen sehe. Ohne Benachrichtigung, ohne Selbstanzeige bei der Polizei oder Ähnlichem. Auf dem Schaden bleibt man dann selbst sitzen. Da kommen einem diese Bügel manchmal schon durchaus gelegen.
Am Boden kann es keinesfalls liegen (nichts kann am Boden liegen oder stehen), anscheinend meinen Sie, es läge auf dem Boden.
(an = an dem)
Ich überlege, ob ich nicht abfangen soll Schadenersatz zu verlangen, weil ich tagaus, tagein dieses Kauderwelsch ertragen muss.
Glück gehabt, letztes Jahr wurde das meiner Freundin 2x, meines 1x umgeworfen. Jedesmal Fahrerflucht, einmal EUR 2.400,-- Schaden. Heuer standen Sie fast nie im freien und wir hatten Glück.
Wenn möglich vermeide ich Fahrradständer, aber nicht immer. Wenn ich mal mit dem Motorrad fahre ist ja mein Platz wo sonst mein Radl steht frei :-)
auf dem platz von einem pkw können 6, 8 fahrräder parken. und trotzdem gibt es zu wenige plätze. das ist die radlerfreundliche politik wiens? danke, da fehlt nur noch die fahrradabstellplatzbenutzungspflicht unabhängig davon ob plätze frei sind...
bauts mehr ständer, dann sollen dort meinetwegen auch mopeds parken.
weil da zuvor entweder noch ein oder zwei einspurige daneben standen oder sich das durch wegfahrende und ausparkende autos so ergeben hat. ja, sowas gibt es - oder sind sie noch nie an einer "halben" parklücke zwischen zwei fahrzeugen vorbeigekommen?
Na, dann müssen´s in mein grätzl kommen:
Hunderte verwaiste Fahrradständer, nicht mal ein Drittel ist behängt, Radstreifen auf der Strasse - nur kaum Radler drauf.
Warum?
Hier zu wohnen ist für´s Zielpublikum unleistbar geworden, der Bezirk ist hoffnungslos überaltert.....
Beispiel gefällig?
Stromkosten
Nur Kopenhagen, Berlin und Luxemburg sind teurer...
http://www.biallo.at/artikel/E... -teuer.php
Moped/Motorradstellplätze am Fahrbahnrand einrichtet.
Ich kann schon verstehen, warum man ein Moped nicht zwischen Autos abstellen möchte. Habe schon öfter von parkenden Autos umgestossene Mopeds gesehen.
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