CyanogenMod 6: Android 2.2 für (fast) alle

30. August 2010, 08:51
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Neue Version der Community-Firmware für Android-Smartphones veröffentlicht - Unterstützung von G1 bis zum Nexus One

Vor einigen Wochen hat Google den Source Code für die aktuellste Generation der eigenen Smartphone-Software zum Download freigegeben, eine Veröffentlichung mit der auch der Startschuss für die Entwicklung einer neuen Generation der Community-Firmware CyanogenMod gegeben wurde. Nach mehreren Testversionen ist es nun soweit: Mit CyanogenMod 6 gibt es seit kurzem erstmals eine stabile Version des angepassten Android 2.2 - dies gleich für eine ganze Reihe von Geräten.

Support

Die Liste der offiziell unterstützten Smartphones reicht vom T-Mobile G1 (HTC Dream)  über das Motorola Droid (allerdings nicht das europäische Milestone, dessen extra geschützter Bootloader den Betrieb von Dritt-Firmware verhindert) bis zum Nexus One. So erhalten auf diesem Weg auch zahlreiche Devices die Möglichkeit Android 2.2 einzusetzen, für die offiziell keinerlei Updates mehr geplant sind.

Vorteile

In einem Test auf einem T-Mobile G1 zeigt sich, dass gerade solch Hardware-seitig vergleichsweise schwach ausgestatteten Geräte massiv von einem Update auf CyanogenMod 6 bzw. Android 2.2 profitieren, das Smartphone fühlt sich durchgängig wesentlich "flüssiger" an. Neben den bereits bekannten Features von "Froyo" - wie der WLAN-Hotspot-Funktion oder dem Cloud-to-Device-Messaging-Framework - bietet CyanogenMod 6 noch einige eigenständige Erweiterungen. So wird für die Darstellung der Home-Screens der ADWLauncher verwendet, auch die Musik- oder Kontaktanwendungen wurden erweitert. Zudem gibt es einen ROM Manager, über den auf neue Versionen der Software aktualisiert werden kann.

Download

CyanogenMod 6 kann über die Seite des Projekts heruntergeladen werden, konkrete Informationen finden sich in den passenden Foren für die unterstützten Smartphones. Zudem gibt ein Wiki detaillierte Anweisungen, wie sich die Community-Firmware installieren lässt. Hingewiesen sei darauf, dass bei den zur Installation von Dritthersteller-Firmware nötigen Modifikationen theoretisch das Gerät beschädigt werden kann und die Garantie entfällt.

Update

Im Artikel wurde ursprünglich fälschlicherweise behauptet, dass auch das Samsung Galaxy S bereits unterstützt wird, dies soll aber erst in einer späteren Release der Fall sein. (apo, derStandard.at, 30.08.10)

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