Umfrage

Nur Rot und Schwarz zählen in der Grünen Mark

29. August 2010, 17:45
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    "Ja, ich will!": Hermann Schützenhöfer (ÖVP) will das werden, ..

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    was Franz Voves (SPÖ) bleiben will - Landeshauptmann der Steiermark.

Zu Beginn des Landtags-Wahlkampfs in der Steiermark gibt es kräftige Zustimmung zu den beiden Großparteien - in den Umfragedaten spielen Grüne, KPÖ, BZÖ und FPÖ noch kaum eine Rolle, die Großen liegen gleichauf

Graz/Linz - Ohne Franz Voves wäre es um die steirische SPÖ wohl schlecht bestellt: Die glänzenden Daten des amtierenden Landeshauptmannes könnten aufwiegen, dass die Volkspartei in den Hochrechnungen seit geraumer Zeit vor den Sozialdemokraten liegt. In der direkten Konfrontation würde ÖVP-Landesparteichef Hermann Schützenhöfer nämlich nicht an Voves heranreichen.

Das zeigt die (fiktive) Landeshauptmannfrage, die das Linzer Market-Institut in der Vorwoche 400 in der Steiermark wahlberechtigten Personen gestellt hat. Dabei zeigte sich: 40 Prozent würden Voves wählen, nur 20 Prozent Schützenhöfer. Im Vergleich zu einer Umfrage im Juni ist Schützenhöfer um weitere fünf Prozentpunkte zurückgefallen - Voves hat ebenso viel zugelegt.

Der Landeshauptmann liegt somit deutlich über dem Ergebnis, das Market für seine Partei errechnet hat: 37 Prozent, zwei Prozentpunkte hinter der ÖVP. Deren 39 Prozent kontrastieren scharf zu den 20 Prozent, die Schützenhöfer direkt wählen würden. Market-Chef Werner Beutelmeyer: "Bisher ist es der SPÖ gelungen, mit Voves viel Aufmerksamkeit zu erregen. Die ÖVP setzt dem jetzt ein kluges Kontrastprogramm entgegen, indem sie symbolisch etwa die Handschlagqualität oder die Heimatliebe Schützenhöfers zeigt - und so Spannung aufbaut. Die Frage ist, ob sie dann auch ihre Themen kommunizieren kann."

Denn derzeit wird eher der SPÖ die Themenführerschaft in der Grünen Mark zugetraut. Das zeigt die Antwort auf die Frage, welche Parteien in der Landespolitik die Themen vorgeben: Da nennen 41 Prozent zuerst die SPÖ (dazu kommen acht Prozent Zweitnennungen) und 25 Prozent die ÖVP (dazu 27 Prozent Zweitnennungen).

Die Zahlen zeigen, dass die ÖVP seit Juni leicht aufholt - vor allem aber zeigen sie, dass die anderen Parteien noch immer abgemeldet sind: Die FPÖ hat sogar an Aufmerksamkeit verloren, von neun auf fünf Prozent der Erstnennungen, Grüne, KPÖ und BZÖ erreichen mit ihren Themen nur ein bis zwei Prozent der Bevölkerung.

Das erklärt auch die relative Stärke der beiden Großparteien in der Hochrechnung: Mit 39 Prozent liegt die ÖVP um 14 Prozentpunkte über den 25 Prozent, die sie derzeit bei einer Nationalratswahl als steirisches Landesergebnis holen würde. Die SPÖ, die bei einer Nationalratswahl 29 Prozent bekäme, kann wohl dank Voves-Faktor acht Prozentpunkte mehr bei der Landtagswahl erwarten. Die FPÖ kommt in der Landtags-Hochrechnung nur auf sieben, in der Nationalrats-Hochrechnung dagegen auf 18 Prozent.

Freiheitliches Potenzial

Das bedeutet: Die FPÖ hat ihr Potenzial nicht ausgeschöpft - dasselbe gilt für die Grünen, beide könnten im Verlauf des Wahlkampfs noch klar zulegen.

FPÖ-Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann kommt denn auch nur für ein Prozent der Befragten als Landeshauptmann infrage. Und: Nur in einem einzigen Themenbereich wird der FPÖ zugetraut, sich wirklich einzusetzen - nämlich bei der Aufgabe, "dass es mit Zuwanderung wenig Schwierigkeiten gibt". Da sehen 18 Prozent die FPÖ engagiert - aber ebenso viele die ÖVP und 24 Prozent die SPÖ.

Beim Verkehr ist es die ÖVP (zuständige Landesrätin: Kristina Edlinger-Ploder), die mit 34 gegenüber 28 Prozent (zuständige Sozialdemokratin in der Bundesregierung: Doris Bures) vorne liegt. Die ÖVP wird mit 34 Prozent als die Partei gesehen, die dafür steht, "dass sich Leistung lohnt" - hier kommt die SPÖ nur auf 27 Prozent - und die für Sicherheit in der Steiermark sorgt (32 gegenüber 29 Prozent - auch beim Sicherheitsthema lässt die FPÖ mit sieben Prozent aus).

Beim in steirischen Wahlkämpfen traditionell dominierenden Arbeitsplatzthema punktet die SPÖ dagegen mit 45 Prozent mehr als doppelt so stark wie die ÖVP (21). Die steirische SPÖ darf auch als Partei der Freiheit gelten: Für 33 Prozent der Befragten steht sie dafür, dass "jeder so leben kann, wie er möchte" - der ÖVP trauen das nur 16 Prozent zu, der FPÖ zehn, den Grünen acht. (Conrad Seidl, DER STANDARD, Printausgabe, 30.8.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 363
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Macht, Medien und meine Meinung!
00
30.8.2010, 22:07
geh, wißts wos ??

ich kommentiere obiges nicht - dafür gebts mir nur grüne stricherl ? was nix mit der partei zu tun hat.

Rauscher, der Hundefreund
44
30.8.2010, 19:35
Einfach unglaublich,

...ein ÖVP-Skandal jagt den anderen, und die Waugeln werden noch immer massiv gewählt. Eigentlich müsste der selige Erzherzog den ganzen Grundlsee aussaufen, und über die grüne Mark hinweg kotzen.

Section Control
01
30.8.2010, 21:11
Therme Fohnsdorf, Trieben, AT&S

Die roten liefern auch nichts besseres da.

Randalf X.
01
30.8.2010, 19:29
Also wie wäre wohl die Überschrift ausgefallen wenn es umgekehrt gestanden hätte.

(39% SPÖ, 37% ÖVP)
Dann hätte die Überschrift gelautet: SPÖ klar vor ÖVP.

Also eine neutrale Linie des Standard finde ich immer seltener.

Pol e Mike
02
31.8.2010, 09:16
Immer seltener, ist gut?

Wann war denn der Standard jemals neutral? Der hat doch die Volksstimme- und AZ-Leserschaft übernommen!

Section Control
00
30.8.2010, 21:12
Gabs die überhaupt?

Ist halt ein wiener Provinzblattl das nur wichtig tut.

Eva Ulrich
11
31.8.2010, 14:04

Wenn Sie Jubelworte auf die Schwarzen lesen wollen, müssen Sie zur Presse wechseln.

A_Schläsinger_vu_Brassel
00

Läsen Sie auch nur ein einziges Mal die Presse, wüssten Sie, dass demnach nicht ist.
Nur weil die Presse die Roten nicht mag, heißt es nicht, dass die Linie besonders ÖVP-freundlich ist.
Die Presse vertritt eine bürgerliche Position, und da kann sich ein Grüner genauso wie ein Blauer angesprochen fühlen.

derfalke
31
30.8.2010, 19:02
Weder Rot noch Schwarz kann die Steiermark nach vorne bringen.

Auf die Freiheitlichen kommt es an, denn die FPÖ ist das Zünglein an der Waage.

Andere reden, die Freiheitlichen handeln.

John Bello
00

ja,und zwar sich selbst positionen im vorstand von irgendwelchen unternehmen aus ;)

LT81
01
30.8.2010, 20:27
andere reden, dir freiheitlichen bauen...

unter garantie schei.e, das meinte sie.

Limes
00
30.8.2010, 18:32
Was soll diese dumme Umfrage?

21 % der Befragten wünschen sich, dass das BZÖ in den Landtag kommt, aber nur 3 % würden das BZÖ wählen. ???
35 % wollen die KPÖ weiterhin in der Landespolitik haben, aber nur 6 % würden sie wählen. ???
23 % wollen, dass die Grünen ein wichtiges Wort mitreden, aber nur 6 % würden sie wählen. ???
Nur 13 % wünschen sich, dass sich im Land möglichst wenig ändert, aber Rot plus Schwarz kommen in der Umfrage auf 76 %. ???

www.p-u-m-a.at
20
30.8.2010, 17:41
Alternative Wahlmöglichkeit!

Liebe Steirerinnen und Steirer!

Wenn man sich dieses sowie weitere Foren durchliest, gibt es in der Steiermark eine rießige unzufriedenheit mit den bestehenden Parteien.

In der Obersteiermark gibt es PUMA als Wahlalternative. Wenn Ihr also wirklich unzufrieden seid und nicht nur zwischen den kleineren Übeln auswählen wollt, dann gebt uns die Chance uns zu etablieren, um allen zu zeigen, dass man auch ohne Millionenspenden und Freunderlwirtschaft etwas bewegen kann und es möglich ist etwas zu verändern.

Wir sind keine Partei-Ideologie-Soldaten, sondern Menschen denen es reicht und die eigene Zukunft endlich wieder mitgestalten wollen.

Nutzt die Chance!

Jede Stimme zählt!

PUMA wählen 2010!

1984 handelt von unserer "Demokratie"!
01
30.8.2010, 17:51
Naivlinge!

www.p-u-m-a.at
00
30.8.2010, 21:23
vielleicht sind wir naivlinge, aber wir versuchen wenigstens etwas zu verändern

und das ist auf alle Fälle beser als nur herumsudern und wieder brav wie ein Schaf sein Kreuzerl zu machen.

Des weiteren bieten wir den Menschen die Möglichkeit aus einer Vielzahl von Parteien auszuwählen, um so ein breites Spektrum abzudecken und jedem eine Wahlalternative zu bieten.

Chance nutzen!
PUMA wählen 2010!

Jede Stimme zählt!

Klaus.W.
24
30.8.2010, 16:35
Die ÖVP wird mit 34 Prozent als die Partei gesehen, die dafür steht, "dass sich Leistung lohnt"

... das freut die Großbauern, die Banker, die Industriellen ... wie klug doch das österr. Wahlvolk ist?!

Fein, dass Herr Meinl, Herr Wolf, das Haus Liechtenstein, und und und ... Agrarsubventionen erhalten ...

... die dumme Masse der Lohnsteuerpflichtigen
(Klein-Wappler bis max 4000 brutto - das sind dann ca 9/10 aller Unselbständigen) als Schutzschild der wirklich Reichen und Mächtigen - jaja - Leistung muß sich lohnen.

Aber ich bin mit meinem Latein auch schon lange am Ende - Österreich ist einfach unreformierbar - egal wen man wählt (vielleicht die Grünen - aber die sind wieder Lichtjahre von einer Regierungsbeteiligung entfernt). Was bleibt ist die Hoffnungslosigkeit und das Biedermeier der eigenen vier Wände.

Ursula 1979
01
30.8.2010, 16:08
Spitze!!!!

das foto mit dem Voves und der Prediger Schützi...

Kritiker1A
00
30.8.2010, 16:06
Wöhlt die SPÖ und ÖVP endlich ab, wie wäres mit der KPÖ

Setzt ein klares Zeichen, gegen die Schuldenpolitik und Geldverschwendung der Politiker.

Silvio Lackner
10
30.8.2010, 14:43
Jetzt ist wieder die politische Eintracht da.

Rot / Schwarz, die Welt ist wieder heil in Ö. Die Politik teilt sich den Staat, jeder weiß, wohin er zu kriechen hat. Förderalismusreform kostet höchstens ein Lächeln. Aber das ist offensichtlich der Wille des Volkes. Niemand darf sich aufregen. Sie werden immer wieder gewählt.

Eva Ulrich
00
31.8.2010, 07:54

Glauben Sie, dass irgend eine Partei anders wäre, wenn sie an den Futtertrögen sitzt?

4321
01
30.8.2010, 14:39
also dann ...
10
30.8.2010, 16:05
Y E S - ein toll recherchiertes buch über die "totale durchfütterung"

eines gesamten wirtschaftssektors...
und all die "unerfreulichen vorkommnisse"
= subvnetions - p a r a s i t e n !

A MUST !

*QED*
00
31.8.2010, 16:54
Wann kommt das Schwarzbuch über die ÖBB

und die ehem. Verstaatlichte?

I man i dram ...
511
30.8.2010, 14:27
Ja spinnen diese Steirer?

39% würden die Gummistiefler wählen, die sich seit Jahr und Tag mit den Braunen im Bett wälzen, aber 50% erwarten sich von ihrer Wahl ein deutliches Zeichen gegen rechts??????

Entweder finden sich diese 50% ausschließlich in den restlichen 61 -10% (für die Braunparteien), oder es gibt wirklich irgendwelche behirnschüsselte Schwarzwähler, die glauben, damit ein Zeichen gegen rechts zu setzen!

Da passt was net, oder?

Unterton
00
30.8.2010, 16:27

Was solche Umfragen aussagen, wissen wir ja!
Erste Tendenzen werden sich bei der ersten Hochrechnung am Tag der Wahl zu erkennen geben, alles andere ist Kaffeesudleserei!

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