Täter wollen sich an nichts erinnern

29. August 2010, 13:38
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Einvernahmen schwierig

Wien - Die Einvernahmen der beiden Verdächtigen nach dem Mord an dem 20-jährigen Rene M. gestalten sich weiter schwierig: Der mutmaßliche Schütze, der 48-jährige Andreas K., wollte zum Tatzeitpunkt so betrunken gewesen sein, dass er sich an nichts mehr erinnern kann. Der 29-jährige Alexander H., der den Wagen gelenkt hat, schloss lediglich aus, dass er aus dem roten BMW auf den jungen Mann geschossen hat.

Die Verdächtigen bestritten gezielt auf M. gefeuert zu haben. "Beide Männer gaben an, am Gehsteig niemanden gesehen zu haben", so Sprecher Mario Hejl am Sonntag. Der Lenker betonte bei seiner Einvernahme zudem, dass er nicht mitbekommen hat, dass sein Mitfahrer aus dem Wagen geschossen hat. "Er sagte nur, dass er selbst es nicht war", so Hejl.

Spurensuche läuft weiter

Die Polizei sucht nun an der Tatwaffe, die K. illegal besaß, nach weiteren Spuren. Erste DNA-Spuren des Verdächtigen wurden bereits am Samstag sicher gestellt. Auch der rote BMW wird unter die Lupe genommen.

K. sollte im Laufe des Nachmittages wegen Verdacht des Mordes in die Justizanstalt Josefstadt überstellt werden. Eine weitere Einvernahme des 29-jährigen Lenkers war noch ausständig.  (APA)

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