Haider-Maurer erstmals im Hauptfeld

29. August 2010, 16:50
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23-jähriger Niederösterreicher setzte sich in dritter Qualifikationsrunde durch - Auch Tamira Paszek nach langer Zeit wieder dabei - Mayr gescheitert

New York - Tamira Paszek und Andreas Haider-Maurer haben sich Samstagnacht für das Hauptfeld der US-Open qualifiziert.  Die 19-jährige Dornbirnerin rang in der dritten Qualifikations-Runde die als Nummer 6 gesetzte Weltranglisten-111. Jewgenia Rodina (RUS) mit 2:6,6:3,6:0 nieder und steht erstmals seit den Australian Open im vergangenen Jänner wieder in einem Grand-Slam-Hauptbewerb. Dort trifft sie als Außenseiterin auf die als Nummer 26 gesetzte Tschechin Lucie Safarova.
Paszek ist in den vergangenen Monaten bis auf Platz 324 der Tennisweltrangliste zurückgefallen und freute sich: "Ich habe gearbeitet, gearbeitet, mich nicht unterkriegen lassen."

Der 23-jährige Niederösterreicher bezwang den als Nummer 21 gesetzten Spanier Daniel Munoz-De La Nava  4:6,6:4,6:3 und erreichte damit  erstmals in seiner Karriere im Hauptfeld eines Major-Turniers.

Patricia Mayr hat die dritte Hürde hingegen nicht genommen. Die in der Qualifikation als Nummer 11 gereihte Tirolerin musste sich der Italienerin Maria Elena Camerin (Nummer 21) überraschend glatt mit 3:6,1:6 geschlagen geben. Damit stehen neben Sybille Bammer  Meusburger drei ÖTV-Damen im Hauptbewerb des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres.

Mit  Sybille Bammer (gegen Zuzana Ondraskova/TCH) undt Yvonne Meusburger (gegen Jill Craybas/USA) sind nun drei ÖTV-Damen im Hauptbewerb vertreten, Haider-Maurer (sein Gegner ist noch nicht bekannt) gesellt sich zu dem als Nummer 13 gesetzten Jürgen Melzer (gegen Dmitrij Tursunow/RUS).

Roger Federer und die Dänin Caroline Wozniacki werden in New York als Favoriten gehandelt. Federer zeigte seine Hochform auf unübliche Weise. So geschehen am Rande einer Produktion für einen neuen Werbespot, als der Schweizer im schwarzen Anzug zielgenau mit seinem Aufschlag die Dose traf, die sich ein lebensmüder Mitarbeiter auf den Kopf gestellt hatte. Aus sechs Metern. Und das zweimal hintereinander. "So etwas gelingt nur, wenn man Selbstvertrauen hat" , sagte Federer.
(red/APA)

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