Offener Brief einer "besorgten Staatsbürgerin" an die Regierung

28. April 2003, 10:47
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Bitte um ein resolutes Verhindern der katastrophalen Idee

Offener Brief an die Regierung Betreff: NOTSTANDSHILFE / SOZIALHILFE
Bitte um ein resolutes Verhindern dieser katastrophalen Idee
Betreff:
Aus für die Notstandshilfe?
Experten warnen vor der im Regierungsprogramm vorgesehenen Umwandlung zur Sozialhilfe
Arbeitslose - Menschen, die KEINE LOBBY in unserem Land haben

An unsere Regierung

Öster-Reich wird zu Öster-Arm Umwandlung der Notstandshilfe in Sozialhilfe - ein Teufelskreis... ... aus dem ein Langzeitarbeitsloser nicht mehr herauskommt. Die Sozialhilfe ist NICHT mit einer Krankenversicherung verbunden, auch werden die Bezugszeiten nicht für die Pension angerechnet und der Anspruch auf arbeitsmarktpolitische Qualifikationsmaßnahmen rückt in weite Ferne. Viele, viel zu viele, leben jetzt schon an der Armutsgrenze, sollen es noch mehr werden Herr Bundeskanzler, Herr Vizekanzler?

Sollte o.a. tatsächlich umgesetzt werden, können sie - ohne jegliche Polemik - bereits jetzt beginnen, Suppenküchen einzurichten.
Folgende Massnahmen sind ohne wenn + aber zusätzlich notwendig: Psychologische Langzeitbetreuung der betroffenen Frauen + Männer (grundsätzlich ab sofort umzusetzen)
Allen betroffenen Menschen ein (kostenfreies) Dach über dem Kopf bieten
Freifahrt mit den öffentlichen Linien (grundsetzlich jetzt schon notwendig)
Freier Eintritt in alle kulturellen + sportlichen Einrichtungen des Landes (Schande, dass es das noch nicht gibt) um die soziale + kulturelle Ausgrenzung zu mindern.
Sinnvolle Beschäftigungspolitik und Wiedereingliederungspolitik

Informieren sie sich.
Lesen sie die Mariental Studie!
Sprechen sie selbst mit betrofffenen Menschen!

Und stehen sie bitte dazu, dass IHRE Regierungs - Massnahmen die Menschen, für die sie die Verantwortung übernommen haben, weiter in die absolute Armut treiben. Damit verbunden ist ein steter Anstieg von:
Ausgrenzung,
Obdachlosigkeit,
Verzweiflung,
Suiziden
Ein echter Verlust für die Gesellschaft, für die Wirtschaft, für das Leben - für den Staat. Macht sie das stolz?
<>< als="" österreicher="" und="" landesväter="" sollten="" sie="" sich="" dafür="" einsetzten,="" dass="" österarm="" wieder="" zu="" österreich="" wird="" und="" nicht="" umgekehrt!="">

Ich setze ihren guten Willen voraus und bin überzeugt davon, dass sie das beste für die Menschen in diesem Land im Sinne haben. Handeln sie auch danach!

In der Hoffnung, dass Menschen an Menschen denken.
Gesichertes Basiseinkommen in Mindesthöhe von Euro 1.000,- für alle - ohne Ausnahme!
In der Hoffnung, dass die Opposition und die Vertretung der Arbeitnehmer (potentiell oder tatsächlich) das ihre dazu beitragen werden, dieses Vorhaben zu verhindern
mfg Doris Stuchlik- besorgte Staatsbürgerin

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