GAK - Austria

29. April 2003, 11:15
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Christoph Daum (Austria-Coach): "Es war ein hartes Stück Arbeit. Der GAK hat in der ersten Hälfte unheimlich viel Druck gemacht und wir haben alle Hände voll zu tun gehabt. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt." Zum Meistertitel: "Ich freue mich für alle, die sich mit der Austria identifizieren, dass wir nach so langer Zeit wieder die Meisterschale nach Wien geholt haben. Für mich ist jeder Titel etwas Besonderes. Es war der erste mit Stuttgart besonders, aber auch der in der Türkei, der von den Emotionen her unvergleichbar war. Dass hier bei so einem Spitzenspiel nicht einmal ein ausverkauftes Stadion war - das tut weh."

Daum zu den weiteren Zielen: "Wir haben mehrere Ziele. Zunächst konzentrieren wir uns auf das Cup-Halbfinale in Salzburg und hoffen, dass wir diese Saison mit dem Double abschließen. Die Austria musste Jahre lang auf Titel warten. Natürlich haben wir auch in Richtung Champions League Ziele, nur wurde in letzter Zeit zuviel darüber gesprochen. Es ist jedenfalls nicht so einfach die richtigen Spieler zu finden, die zum österreichischen Fußball und zur Austria passen."

Walter Schachner (GAK-Trainer): "Ich habe sicher auch Einiges beigetragen, in den ersten vier Monaten die Basis gelegt. Aber natürlich gratuliere ich Herrn Daum - so ist eben Fußball. Die Austria ist verdienter Meister und war das ganze Jahr überlegen. Die Austria hat nun einmal Spieler, die mehr Qualität haben, als die des GAK. Die Austria hat heute aus eineinhalb Torchancen zwei Tore gemacht, wir haben das Spiel diktiert, haben aber keinen Janocko oder Rushfeldt."

Hans Krankl (Teamchef): "Gratulation an die Austria, sie ist verdienter Meister. Sie hat die beste Mannschaft mit dem besten Kader, der Titel ist von allen erwartet worden. Für die Champions League müssen sie sich aber unbedingt verstärken, sonst haben sie keine Chance." Zum vieldiskutierten Wechsel Schachner zu Daum: "Die Austria wäre auch mit Schachner Meister geworden."

Peter Svetits (Austria-Manager): "Das ist der schönste Tag in meiner Fußball-Laufbahn und eine besondere Genugtuung nach diversen Schwierigkeiten. Jetzt haben wir ein großes Ziel erreicht und werden auf dieser Linie die nächsten Jahre weiter arbeiten. An der Mannschaft wird sich nicht allzuviel ändern. Ich würde mich freuen, wenn der GAK auf dem zweiten Plaz landen sollte."

Thomas Mandl: "Der GAK war in der ersten Hälfte unerwartet stark. Ich hätte nicht gedacht, dass wir das Match noch umdrehen können."

Johann Dihanich (Co-Trainer Austria Wien): "Es ist ganz toll, dass ich so etwas erleben darf"

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