Mehr Jobsucher im April

28. April 2003, 19:21
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Dem geringfügigen Rückgang steht ein Plus von 9757 Menschen in Kursen gegenüber

Wien - Die Arbeitslosenrate ist im April nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr geringfügig zurückgegangen. Wie das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag bekannt gab, betrug die nationale Arbeitslosenquote 6,8 Prozent, nach 6,9 Prozent im Vorjahr und 7,4 Prozent im Vormonat März. Nach EU-Berechnung lag die österreichische Arbeitslosenquote im April bei 4,3 Prozent.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein hatte die vorläufige Arbeitslosenzahl für April mit 231.117 Personen angegeben, das sind 50 Menschen weniger als im April des Vorjahres - DER STANDARD berichtete. Hinzu kommen laut AMS noch 44.914 Personen in Schulung, was insgesamt 276.031 Jobsuchende ergibt. Zum Vergleich: Im April 2002 waren 231.167 Menschen ohne Arbeitsplatz und 35.157 Personen in Schulungsprogrammen, in Summe also 266.324. Die Zahl der Arbeitssuchenden lag damit im April 2003 um 9707 Personen über dem Vorjahresniveau.

Abgenommen hat nach Angaben von Landeshauptmann Jörg Haider die Zahl an Arbeitslosen in Kärnten, wo gegenüber März 3404 Personen oder 16,9 Prozent weniger Menschen ohne Beschäftigung waren. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies allerdings nur eine Abnahme um 0,1 Prozent.

8422 Arbeitslose meldete indes das AMS Vorarlberg, das ist ein Plus von 261 (oder 3,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. (DER STANDARD Print-Ausgabe, 29.4.2003)

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