Online-Pranger gegen Islam-Vermarktung

28. April 2003, 09:31
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Neue Plattform sieht durch Mekka-Cola und Co. den Glauben herabgewürdigt

Mit der Plattform Muslim§Recht wollen gläubige Muslime gegen die ihrer Meinung nach falsche Darstellung des Islams in Medien vorgehen, dazu zählen auch die "herabwürdigende Verwendung zentraler Glaubensbegriffe". Entsprechende "Verstöße können zu diesem Zweck auf der Webpage gemeldet werden, wie das Online Magazin Telepolis berichtet.

Kampagnen

Der aktuellste Fall ist dabei die Seite www.mekka.cola.de, die eine automatische Weiterleitung auf die Coca Cola-Webpage ist, nach zahlreichen Protesten hat nun der Getränkeriese eine Stellungnahme veröffentlicht, in der jegliche Involvierung mit der beanstandeten Seite bestritten wird. In anderen Fällen kann die Kampagne Erfolge aufweisen, so wurde in der Online-Ausgabe der deutschen Zeitschrift Amica ein Text abgeändert, in dem behauptet wurde, dass öffentliches Küssen im islamischen Recht mit 99 Peitschenhieben bestraft wird, ein Kaffehaus änderte seine Speisekarte, die zuvor mit angeblichen Weisheiten des Propheten Mohammed versehen war. (red)

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