Entwaffnung kurdischer Kämpfer hat begonnen

27. April 2003, 10:48
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US-Kampfhubschrauber und massierte US-Streitkräfte "überredeten" in Mosul zur Waffenabgabe

Mosul - US-Streitkräfte haben in der nordirakischen Stadt Mosul (Mossul) damit begonnen, mit ihnen verbündete kurdische Kämpfer zu entwaffnen. US-Soldaten gingen am Samstag in Mosul gegen drei Straßenblockaden vor, die von Peschmerga-Kämpfern der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) besetzt waren. Zunächst hätten die Kurden sich geweigert, ihre Waffen abzugeben. Auch seien Kurden zur Verstärkung angerückt. Erst als US-Kampfhubschrauber und massierte US-Streitkräfte aufgetreten seien, habe sich die Lage entspannt, berichtete ein Reporter. US-Soldaten beschlagnahmten zahlreiche Waffen.

Oberstleutnant Chris Holden von der 101 Luftlandedivision sagte: "Unsere Absicht ist sie zu entwaffnen. Ich will keine Konfrontation." Man werde aber nicht nachgeben. Die Peschmerga-Kämpfer müssten die Stadt wieder verlassen, sagte Holden. Mosul war zunächst von den Peschmerga-Kämpfern kampflos eingenommen worden, ehe US-Truppen dann nachrückten. (APA/Reuters)

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