5,9 Prozent mehr Hochzeiten in Österreich

27. August 2010, 14:14
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16.588 Paare gaben sich in der ersten Jahreshälfte das Jawort

Im ersten Halbjahr 2010 traten 16.588 Paare vor die Standesbeamten. Das bedeutet ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. In acht von neun Bundesländern gab es mehr standesamtliche Eheschließungen, wobei regional unterschiedliche Trends erkennbar sind.

In Wien (plus 7,5 Prozent), Salzburg (plus 7,4 Prozent), Oberösterreich (plus 7,1 Prozent) und in der Steiermark (plus 6,5 Prozent) waren die Steigerungen am größten. Dahinter folgen Niederösterreich (plus 5,8 Prozent), das Burgenland (plus 5,7 Prozent), Tirol (plus 4,6 Prozent) und Vorarlberg (plus 2,7 Prozent). Einzig Kärnten verzeichnete einen Rückgang: Dort gab es um 1,9 Prozent weniger heiratswillige Paare.

Seit Jänner 2010 ist es auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich, ihre Partnerschaft eintragen zu lassen. Österreichweit wurde 429 mal davon Gebrauch gemacht, allein die Hälfte davon (215) in Wien. An zweiter Stelle folgt laut Statistik Austria Niederösterreich mit 67 (15,6 Prozent), an dritter Stelle die Steiermark mit 47 (11 Prozent). Im Burgenland und Vorarlberg gab es im ersten Halbjahr weniger als zehn Verpartnerungen. Insgesamt hatten in 70,2 Prozent der Fälle beide Partner bzw. Partnerinnen die österreichische Staatsbürgerschaft. (APA)

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    Wien steigerte sich landesweit am meisten: 7,5 Prozent. In Kärnten hingegen ist die Hochzeitswilligkeit um 1.9 Prozent gesunken.

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