Warnsymptome

Acht Hauptanzeichen für Krebs identifiziert

27. August 2010, 10:59
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    foto: beßler/havlena/pixelio.de

    Probleme beim Schlucken können hinweisen auf einen Tumor im Rachenraum.

Blut im Urin, Stuhl oder beim Husten kann auf mögliche Krebserkrankung hinweisen - Gefährlichkeit der Symptome ist altersabhängig

Keele - Wissenschaftler der Keele University haben die acht am engsten mit Krebs in Zusammenhang stehenden aber bisher unerklärten Symptome identifiziert. Das Team um Mark Shapley verweist auch auf das Alter, in dem Patienten sich bei Symptomen wie Blut im Urin oder Anämie die meisten Gedanken machen sollten. Die anderen Symptome sind: Rektale Blutungen, Bluten beim Husten, Knoten in der Brust, Schwierigkeiten beim Schlucken, Blutungen nach der Menopause und abnormale Werte beim Prostata-Test.

Tests rascher durchgeführt

Die Wissenschaftler suchten nach Symptomen bei denen eine Chance von mindestens eins zu 20 bestand, dass sie auf eine Krebserkrankung hinweisen. Bestehen diese Symptome, ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung noch immer relativ gering. Ein Verdacht auf Krebs bedeutet jedoch, dass die notwendigen Tests rascher durchgeführt werden. Die Bewertung der einzelnen Symptome erfolgte durch die Kombination der Ergebnisse von 25 früheren Studien.

Bei Patienten unter 55 Jahren gab es nur zwei Anzeichen, die in die Endauswahl kamen: Abnormale Ergebnisse bei einer rektalen Prostatauntersuchung und Knoten in der Brust. Nach dem 55. Lebensjahr zeigte sich - allerdings nur bei Männern - dass Schwierigkeiten beim Schlucken ein Hinweis auf Speiseröhrenkrebs sein können. Blut im Urin erwies sich bei Männern und Frauen über 60 Jahren gleichermaßen als Warnzeichen.

200 Formen von Krebserkrankungen

Shapley erklärte, dass die praktischen Ärzte diese Warnzeichen berücksichtigen sollten. Zusätzlich sollte es eine offenere öffentliche Diskussion darüber geben, welche Risiken die Überweisung zu einem Facharzt rechtfertigen. Ein Sprecher von Cancer Research UK betonte jedoch, dass es sich bei diesen acht Anzeichen bei weitem nicht um die einzigen und nur die wichtigsten handle. Es gebe mehr als 200 Formen von Krebserkrankungen, die eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen können.  (pte)

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Birgit 68
21
29.8.2010, 12:16
Ist doch klar:

Der drohende Tod ist ja auch der einzig wirklich schlagkräftige Grund für den Gang zu einem Doktor der Evidenzbasierten Medizin.
Neulich hat hier mal ein approbierter Arzt geschrieben: " Die Alternativmediziner halten ihre Patienten so lange bei der Stange, bis sie entweder von selbst wieder gesund werden, oder sterben." Aus der Sicht der Evidenzbasierten Medizin heißt das wohl, dass alle, die nicht an einer Krankheit sterben, von selbst wieder gesund werden?
Alles andere sollte man wohl besser mit der Alternativmedizin regeln, da die dort zumindest behaupten, Krankheitsursachen beseitigen zu können. Das offizielle Ziel der Evidenzbasierten Medizin ist das jedenfalls nicht, das würde ihnen auch keiner abnehmen.

fertigprodukt
01
31.8.2010, 11:44

die evidenzbasierten mediziner glauben auch oft, dass die medizin gesund macht und nicht, dass der körper von selber heilt.

peter schmidt
 
21
30.8.2010, 18:55
der "erfolg" verschiedener Heilmethoden beruht eben darauf

das der Körper sich bei halbwegs erträglichen Lebensbedingungen über lange Jahre immer wieder selbst heilt und erholt.:)

Die Zeit, etwas Schonung und das eine oder andere nette Gespräch heilen eben 99 prozent der Krankheiten. Nur so ist überhaupt das Überleben von Homöophatie und dergeleichen erklärbar.

Schwierig wirds beim restlichen Prozent:)

Birgit 68
11
31.8.2010, 13:56
Sie schließen die Heilmethoden der EBM hier doch nicht aus?

Oder meinen Sie etwa, die Genesung bei Grippe und bei Kinderkrankheiten könne sich die EBM auf ihr Banner heften, nur weil sich die Leute fiebersenkende und/oder schmerzstillende Medikamente verschreiben lassen? Auch mit Cortison wird viel seltener jemand geheilt als es verschrieben wird. Das Hauptinteresse der EBM in der medikamentösen Behandlung liegt darin, sich eine medikamentenabhängige Kundschaft heranzuzüchten., denn nach dem Absetzen des Medikaments sind die Krankheitssymptome meistens wieder da.

fluchtpunkt
00
Grippe nicht, aber

Lungentzündungen, Knochenbrüche, Blinddarmentzündungen, Brustkrebs, u.a.vm.

Bei anderen Erkrankung können wir die Lebensqualität entscheidend verbessern bzw. den Betroffenen ein normales Leben ermögliche, z.B. Herzschwäche, Epilepsie, Diabetes, usw.

Birgit 68
11
Da haben Sie Recht!

In den ersten Fällen würde auch ich die Dienste der EBM aufsuchen. Nur bei Brustkrebs würde ich es erst noch mit der Bioresonanztherapie versuchen.

Epilepsie weiß ich nicht, bei Herzschwäche und Diabetes würde ich bestimmt schon etwas Alternatives versucht haben, bevor die EBM überhaupt zu ihrer Diagnose kommt. Nicht jede Diabetes ist angeboren und unheilbar.

fertigprodukt
00
31.8.2010, 11:45

wie konnte dann die schulmedizin so lange überleben? oder gibt es in diesem bereich extrem wenig evidenzbasierte studien?

Birgit 68
10
31.8.2010, 08:36
Sie haben mich schon richtig verstanden! Das ist es, was ich sagen wollte:

Für die Doktoren der Evidenzbasierten Medizin sind chronische Beschwerden, die nicht zum Tod führen, keine Krankheiten, die ein Eingreifen erfordern. Wahrscheinlich deswegen, weil sie hier nicht helfen und nur Symptome behandeln können. Die EBM wird immer erst dann aktiv, wenn der Tod droht, also werde ich Alternatives anwenden, damit es erst gar nicht soweit kommt. Jedenfalls nicht zu früh. Das ist die echte Vorbeugungsmaßnahme, und nicht das, was die EBM irreführend als Vorbeugung bezeichnet.

Die EBM ist zuständig für chirurgische Eingriffe, wie BlindarmOPs, Knochenbrüche und andere Probleme, die mit einem einfachen chirurgischen Eingriff beseitigt werden können. Viele der KrebsOPs gehören hier schon nicht mehr dazu.

Bonair
11
31.8.2010, 14:29
Absoluter Schwachsinn

...aber das wissen Sie ja selbst hoffentlich auch. Fragt sich nur, wo man anfangen soll, Sie zu berichtigen, aber so wie ich Ihren Alternativ-Eifer deute, sind Sie eh schon auf den Dogmen-Zug aufgesprungen.
Welche kausale Therapie liefert mir denn Alternativmedizin, etwa bei Diabetes oder Lupus? 2 Krankheiten, bei denen nicht unbedingt der Tod droht, die mittels EBM-Methoden deutliche besser behandelbar wurden und bei denen die Alternativmedizin genau nix bringt. Und von Tumoren fangen wir lieber erst gar nicht an.

Birgit 68
11
31.8.2010, 15:29
Wieso absoluter Schwachsinn? Da haben sie wohl nicht genau genug gelesen:

Ich wundere mich eigentlich, was da an der Insulintherapie die Therapie ist, oder wird man da etwa gesund dabei? Nein, die Insulingabe bei Diabetes zählt sehr wohl zu den lebensverlängernden Maßnahmen, da man ohne Insulin bekanntlich nicht leben kann. Geheilt wird man davon nicht! Alternativ könnte man auch Maßnahmen anwenden, die die Bauchspeicheldrüse behandeln, oder die Verwertung des Restinsulins, sofern vorhanden, verbessern, oder die Resistenz beheben (z. B. mit Sport). Das Spritzen von Insulin sollte die allerletzte Maßnahme sein, wenn es wirklich nichts Anderes mehr geht, aber oftmals ist die Resistenz erworben und nicht angeboren, und somit sollte sie eigentlich auch behandelbar sein.
Ich erwähne hier nur die Bioresonanztherapie.

Bonair
11
31.8.2010, 18:50

Insulin IST auch die Letzttherapie bei Typ 2-Diabetes. Die Ersttherapie besteht aus Sport und Ernährungsumstellung, also genau das, was sie wollen. Es ist nicht die EBM schuld, dass die Patienten sich daran nicht halten (können).
Um eine Krankheit heilen zu können, ist eine Aufklärung der genauen Pathophysiologie nötig. Die EBM versucht es, ist aber bei vielen Erkrankungen nicht soweit. Die Alternativtherapien versuchen es nicht, sondern geben meist irgendetwas, von dem man keine Ahnung hat, wie und wieso es wirkt und wenn dann die Therapie ein Mal anschlägt, ist man plötzlich erfolgreicher. Meinen Sie nicht, die Bioresonanz hätte sich in EBM-Studien gegen alles andere durchgesetzt wenns irgendwie bei Diabetes helfen würde?

Birgit 68
11
Wie kommen Sie darauf, dass sich die Diagnosemöglichkeiten der Alternativmediziner auf die Schilderungen der Patienten beschränken?

Das stimmt nicht. Auch dort werden Krankheiten diagnostiziert, aber eben auf dem physioenergetischen Weg, und auch wenn die Therapien und Therapeutika nicht aus einer Doppelblindstudie stammen, (deren Versuchskaninchen Sie doch ganz bestimmt nicht abgeben wollen, oder? irgendjemand, und sie brauchen deren viele, muss sich aber dafür zur Verfügung stellen, denn sonst gibt es keine Doppelblindstudien), sondern (teilweise seit Jahrhunderten) bewährte Empfehlungen sind.

Bonair
10

Wieso argumentieren Alternativmediziner eigentlich immer im Kreis?
Und wenn Sie schon hier etliche Behauptungen aufstellen, wären Quellenangaben keine so schlechte Idee, denn so wie Sie es schreiben, ist es mit Ihrer Glaubwürdigkeit leider nicht sehr weit her.
Das mit den "Versuchskaninchen" ist auch Ignoranz Ihrerseits. Ich könnte nachts nicht schlafen wenn ich schwer kranken Leuten eine Therapie anbiete, deren Wirksamkeit nirgends offiziell bestätigt ist bzw. sogar widerlegt wurde. Es hindert niemand jemanden, der mit BR Geld machen möchte, die Wirksamkeit in einer Studie (muss anfangs keine RCT sein) zu prüfen, "die EBM" behindert da gar nix. Und angesichts der Zahl an Wirrköpfen im Standard-Forum dürfte es genug "Nicht-Kaninchen" geb

Birgit 68
11
Ich hab 3 Postings für Sie zu diesem Thema geschrieben,

die Sie offensichtlich noch nicht gelesen haben, und zwar um 8:15, um 8:22, und um 12:03.
Bitte alle lesen!

Birgit 68
11
Wie definieren Sie denn den eine "Doppelblindstudie",

oder kennen Sie die gar nicht? Die ist doch angäblich das große Qualitätsmerkmal der EBM, oder irre ich mich da? Dass für soetwas auch so und so viele Patienten herhalten müssen, die dann eben mehr oder weniger Ungeprüftes prüfen müssen, scheint hier ja niemanden zu stören. Hauptasache man muss selbst nicht als Versuchskaninchen herhalten, gell? Nur, wer versichert Ihnen, dass Sie nicht eh auch eines sind, wenn sich da behandeln lassen?

Ich habe keinen Zugang zu irgendwelchen Statistiken, aber Kenntnis vom Heilerfolg der BR bei einem Prostataleiden, das der Urologe für krebsverdächtig befunden hatte (Patient war 85) und bei einem Lungenkrebs (Röntgen).

Bonair
10

Doppelblinde Studien sind extrem teuer, weswegen man sie eher anwendet um einen untermauerten Sachverhalt zu bestätigen. Wenn ich erstmalig prüfen will, ob eine Therapie wie BR bei einer Krankheit hilft, reicht mit auch eine Fall-Kontroll- oder Kohortenstudie, die wesentlich billiger sind.
Was ist für Sie bitte ein "Versuchskaninchen"? Wenn ich jemandem FREIWILLIG ein noch nicht zugelassenes Medikament gebe, das in extensiven Tierversuchen für sicher befunden wurde UND schon an einigen hundert Menschen getestet wurde UND ich den Leuten erkläre, welche Ergebnisse bislang vorhanden sind UND sie die Möglichkeit haben, jederzeit auszusteigen UND sie engmaschige medizinische Betreuung kriegen?? Viel mehr kann man gar nicht aufklären.

Birgit 68
11
o.k.

von mir aus kann es losgehen, oder sind Ihnen bereits irgendwelche Statistiken über Studien der Bioresonanztherapie zugängig?
Was macht ein Wissenschaftler, der die Bioresonanztherapie entwickelt hat, aber nicht in Ihren med. Kreisen verkehrt? Wie kommt der zu seinen Studien?

Zu Allgemmeinerem: Ein Medikament ist immer irgendwann so neu, dass seine Wirkungsweise nicht gesichert ist, wenn es zum Einsatz kommt. Wie immer man diese Testphasen auch bezeichnen mag, keiner, weder die EBM noch die AM kommt um diesen ersten Einsatz herum, es sei denn eine der beiden med. Richtungen übernimmt ein bereits erprobtes Medikament von der anderen, um es genauer zu überprüfen. Offizielle Studien sind eine Frage der Finanzierbarkeit (Sponsoring).

Bonair
10

Na kommen Sie schon, med.-statist. Quellen sind in jedem Wikipedia-Artikel abrufbar: http://de.wikipedia.org/wiki/Bior... nztherapie (Zitat 1-10).
Bzgl. dem Wissenschaftler: Der kommt zu seinen Studien wie jeder andere auch: Forschungsförderung. Oder glauben Sie, ALLE Studien auf der Welt sind von Pharmafirmen gesponsert?
Und zum letzten Absatz: Mir fallen in jüngerer Vergangenheit keine Medikamente ein, deren Wirkmechanismus vor Markteinführung nicht geklärt wurde. Ihre Theorie vom Austausch hinkt ganz schön: viele Medikamente sind entweder Abwandlungen körpereigener Substanzen oder molekulartechnologisch erschaffene Rezeptorblocker/-aktivatoren/-modulatoren. Aus der AM stammt da praktisch nichts (sonst wär's keine AM!)

Birgit 68
11
Fortsetzung von der untenstehenden Antwort:

Wikipedia ist kein wissenschaftliches Blatt. Wußten Sie das? Da könnten auch Sie und ich unseren Senf veröffentlichen. Dazu braucht man keinen Doktortitel und auch kein Patentrecht.
Ich weiß nur, was ich mit eigenen Augen gesehen habe. Mein Großvater brauchte nach der BT keine Prostata-OP mehr, und unser Bekannter hatte nach der BT ein tumorfreies Lungenröntgen. Da kann mir Wikipedia erzählen, was es will.

Bonair
10

Ich rede nicht von Wikipedia an sich, sondern den Quellenangaben und die bestehen bei medizinischen Themen fast immer aus wissenschaftlichen Publikationen. Suchen Sie meinetwegen die selben Artikel aus PubMed raus, es macht keinen Unterschied.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihr Grossvater auch ohne BR und Prostata-OP in der gleichen Verfassung wäre wie heute - die Gründe können Sie in jedem Urologie-Buch ODER Wikipedia nachlesen.
Sie kritisieren also die EBM weil dort Einzelbeobachtungen wie Ihre keinen großen Stellenwert haben? Damit sind wir wieder beim Thema "unwissenschaftlich".

Birgit 68
11
In PubMed habe ich überhaupt nichts zum Thema Alternativmedizin finden können,

geschweige denn irgendwelche Statistiken.

Elke Ospert
00
Ist Homöopathie keine Alternativmedizin?

Also ich bekomme bei pubmed alleine für den Suchbegriff "Homoeopathy" 4200 Treffer.
Da wird wohl auch die eine oder andere Statistik mit dabei sein.

Birgit 68
11
o.k., diesmal ist eine andere Seite aufgegangen (?)

Es ist auch was über Homöopathie zu finden, nur "Alternativmedizin" ist deutsch, und deswegen vermutlich nicht zu finden gewesen.
Ich werde es mal kurz überfliegen, denn es ist ganz schön viel Literatur für etwas, was nicht funktioniert, finden Sie nicht?

fluchtpunkt
00

Das ist eine hanebüchene Argumentation. Lesen Sie für den Anfang mal die Übersichtsarbeiten (und versuchen Sie sie zu verstehen). Die Menge an Arbeiten zeigt nur eine eingehende Beschäftigung an und sagt über das Ergebnis der Studien nichts aus.

Birgit 68
01
Das brauche ich nicht, um die Frage beantworten zu können, ob es negative Doppelblindstudiengeben geben kann oder nicht.

Dafür reicht mir schon die Feststellung, dass homöopathische Medikamente nach wie vor von der EBM, die solche DBS durchführt, angeboten werden.

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