Kopfläuse mit Silikonöl ersticken

27. August 2010, 09:36

ADHS als Folge von Malathion - Wirkstoff findet sich in diversen Kopflausmitteln - Experten forden Neubewertung sämtlicher Kopflausmittel

Wien - Pestizide, sogenannte Organophosphatpestizide, könnten ursächlich an der Entwicklung von ADHS (Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom) bei Kindern und Jugendlichen beteiligt sein, so das Ergebnis einer kürzlich publizierten US-Studie. Die Forscher konnten zeigen, dass Kinder mit höheren Mengen von Pestizid-Stoffwechsel-Produkten im Urin eine größere Wahrscheinlichkeit für die Diagnose ADHS hatten. Pestizide auf Organophosphatbasis werden nicht nur in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt, sondern finden auch als Wirkstoff (Malathion) in Kopflausmitteln in manchen europäischen Ländern noch ihre Anwendung. 

Eine dänische Studie aus dem Jahr 2006 zeigte, dass viele Kopfläuse Resistenzen gegen Malathion-Präparate entwickeln. In Deutschland und der Schweiz wurden Kopflausmittel mit dem Wirkstoff Malathion vom Markt genommen. 

Kopfläuse besser ersticken

Moderne Kopflausmittel enthalten keine Pestizide mehr, sondern arbeiten mit Silikonölen (Dimeticonen). Diese dringen in die Atemöffnungen der Läuse ein und verschließen sie, so dass die Parasiten absterben. Dass dieser denkbar einfache physikalische Wirkmechanismus zuverlässig funktioniert, wurde in einer klinischen Studie und in invitro-Tests für das 2-Stufen-Dimeticon NYDA(R) des deutschen Herstellers Pohl-Boskamp nachgewiesen. NYDA(R) führte in einer randomisierten, kontrollierten Studie bei Kindern mit teilweise starkem Kopflausbefall, 24 Stunden nach einmaliger Behandlung, zu einer Heilungsrate von 95%. Von den im Rahmen der Vergleichsstudie mit 1%igem Permethrin in wässriger Lösung behandelten Kindern waren nur 67% zu diesem Zeitpunkt kopflausfrei.

"Der noch immer massenhafte Einsatz von Insektiziden gegen Kopfläuse wirft Umweltprobleme auf und muss auch im Hinblick auf mögliche gesundheitsschädliche Langzeitwirkungen kritisch gesehen werden", referierte die Parasitologin Terri L. Meinking aus Miami/Florida (USA) beim internationalen Parasitologenkongress im Juni in der Türkei. Sie fordert eine Neubewertung aller Kopflausmittel in regelmäßigen Abständen sowie eine sorgfältige Beobachtung der weiteren Resistenzentwicklung. Da Produkte mit physikalischem Wirkprinzip vermutlich kein resistenzauslösendes Potential haben, sei deren vermehrte Anwendung das Gebot der Stunde. (red)

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bei meinen kleinen haben diese natürlichen mittel gut geholfen

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und präventiv:

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allheilmittel Öle

Öl hilft in vielen fällen
in einem moskitoversuechten gebiet einfach die haut gut ölen/schmieren, und die armen dinger rutschen dann einfach ab wenn sie landen wollen
:-))

wo ist eigentlich der Poster "1000 Kopfläuse können nicht irren" - verstummt?

man kann ...

...kopfläuse auch in beton ersticken.

Frage - auch solche Blogger???????

ich bin kein blogger, nur ein poster.

und ja, poster kann man auch in beton ersticken. kopf des posters in einen eimer, beton dazu, ein wenig warten, poster und des posters kopfläuse lausetot.

Der sog. "Ölturban" war noch in den 60er und 70er Jahren in der pädiatrischen Literatur anzufinden.

wer verwendet heute noch pomade? wer ölt sich das haar? wo sind die zeiten?

Dass dieser denkbar einfache physikalische Wirkmechanismus zuverlässig funktioniert, ..

glatze !

schaut halt nicht so gut aus...

80 % Mayonaise

tuts auch, 1/2 bis 1 tube je nach haarlänge folie drüber 2 std einwirken lassen abwaschen fertig. kein silikon kein pestzid, gibts auch in bio.

"abwaschen, fertig" stimmt so nicht: Die Nissen muss man auch gründlich(!) auskämmen.

Eigene leidvolle Erfahrung...

Super idee - aber auch hier ist der "Wirkstoff" das Öl

Die Majonaise wäre auch gleichzeitig eine tolle Kur für die Haare.
Solche Ideen (die komischerweise klar sind) müssten mehr verbreitet werden.
Weiter so.

Beim ersten Besuch mit dem verlausten Kind in der Entlausungsstation im Arsenal verraten die dortigen Experten diese Methode auch.

aber die sagen und zeigen auch, wie wichtig das kämmen ist.

Silikonöle ersticken also Läuse - und wir sollen diese Öle

sowie Mineralöle in Form von billigen (blauen Dosen) und auch extrem teuren Kosmetikprodukten auf die Haut schmieren!
Dort sind sie angeblich sooooooo toll (weil billig?). Vorhaltungen, dass sie auch hier die Hautporen verstopfen und die Haut nicht atmen kann, wird vom Tisch gewischt, da diese Firmen so gross sind, dass einem anderen nicht geglaubt wird. Merke: Geld ist Macht + Macht macht Geld.

was ist denn bitte schlecht an Silikonöl?

unter Wasser erstickt man auch. Waschen Sie sich deshalb nicht?

Die Verwendung von silikonfreien Shampoos und Haarpackungen ist eine der wichtigsten Empfehlungen gegen Haarsausfall.

sagt wer???

sind Sie in der Lage die Queller Ihrer AUssage zu nennen?

die Queller :-)

schön ....

Vielen Dank für den Hinweis auf den Tippfehler.

Und noch viel Spass beim Suchen weiterer.

so empfindlich?

habe mich doch nur gut unterhalten, habe nicht gesucht - habe besseres zu tun - bin gestolpert ...
Nüsse sollen gut für die Nerven sein.

Nö, hab mich nur darüber amüsiert,

dass Sie soviel Zeit haben.

Das geht voll daneben.

- Silikonöl - wird nicht von der Haut aufgenommen und verstopft die Poren, sodass die Haut nicht mehr atmen kann.
- nicht Sie ersticken
- denn Ersticken würde die Lunge betreffen so wie Sie es meinen
- Hautatmung ist nötig
- zu viel Verbrannte Haut z.B. führt auch zum Ersticken
- Wasser wird teilweise von der Haut aufgenommen
- Wasser verstopft die Poren nicht
- Wasser trocknet ab

Deshalb wasche ich mich mit Wasser und nicht mit Silikonöl ;>)))

achso, Enricho, der Wissenschafter!

was sind Sie? Lehrer oder Wirtschafter?
Woher kommt diese Silikonphobie? Wohl zu viel Baywatch geschaut! lol!!!

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